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12.05.2013

Sonntagssachen

Wer mag, folgt uns durch unseren Sonntag. Von links nach rechts, von oben nach unten: 1. Den Kinderzimmerboden vom Spielzeug befreit. Und die Böden aller anderen Zimmer... 2. Hinaus ins Grüne. Die Sonne scheint, der Himmel ist blau, einzig eine riesengroße Bärlauchwolke schwebt in der Luft. 3. Den Trimmdichparcours bezwungen. Ganz allein. Bravo! 4. Geflohen: vor dem Regen. 5. Hinterhergerannt: dem Fahrradmädchen. Mit Stützrädern. Trotzdem: noch einmal bravo! 6. Den Flieder gesehen (ihn in der Bärlauchwolke aber nicht riechen können) und der Versuchung widerstanden, ihn abzurupfen. Er hält sich ja doch nicht.


7. Zu Mittag gefühlte hundert Stangen Spargel geschält und bis auf ein Probierhäppchen vom Kinde alle allein gegessen. 8. Am Nachmittag ebenso viele Pfannkuchen bereitet und selber nur ein Probierhäppchen abbekommen. 9. Alle Ordnung zunichte gemacht und den Boden wieder bedeckt. 10. Verstecken gespielt. 11. Mit Trick 17 einen Kamsnap kinderfreundlich gemacht: einfach mit einem Cutter zwei Ecken aus dem hochstehenden Ring trennen. Schon geht's ganz leicht auf und zu. 12. Die Stempelvorräte wiederentdeckt... Ein schöner Mamakindtag,  mit allen Höhen (dafür reichen die 12e nicht) und Tiefen (Trotz, Halsweh und ein heute wirklich unerbittliches Kind). Intensiv, berührend und nun bin ich schon müde. Sehr müde. Gute Nacht aus Leipzig! 

Mehr 12 von 12 sammelt Frau Kännchen ein...

05.05.2013

Sonntagssachen

Wer mag, folgt uns durch unseren Sonntag. Frei nach Frau Liebe. Von links nach rechts, von oben nach unten: 1. Auf dem Flohmarkt eine große Lupe erhandelt und damit nach weiterer Beute gesucht. 2. Einen Wäschekorb über dem Kopf getragen. Denn die Sonne brennt. 3. Spätestens beim Anblick des Zinkwannengebirges sehne ich mich nach Abkühlung. 4. Wieder daheim bekommen wir eine. 5. Die Decken von hier und hier dürfen mit hinaus (Notiz an mich: ich nähe eine Picknickdecke). 6. Die erste Pusteblume des Jahres. 7. Selbst gemachtes Eis auf dem Balkon. Im Bademantel. 8. Entwirrung, Benutzung und wieder Einparken des kindlichen Fuhrparkes. Gemeinsam und ausdauernd mit dem Nachbarskind. Nicht im Bilde ist jener TROTZ, der uns dieser Tage wieder begleitet. In einer Wucht und Ausdauer, die mich mein Kinde kaum wiedererkennen lässt. Tief durchatmen und Ruhe bewahren. Bisher klappt es. Trotzdem dürfte er nun auch gerne wieder weiterziehen. Meine nervlichen Reserven sind nämlich endlich. Wenngleich sie heute hier und da und dort auch wieder schön aufgefüllt wurden...


28.04.2013

Freudenfreitag

Nicht im Bild: das große Picknick im Jenaer Sonnenschein. Die Schaukelfreuden und -künste der Kinder. Die blauen Flecken und Beulen, die man sich in Gesellschaft meiner Tochter im Laufe eines Tages so holen kann. Ein Dreiradrennen. Kinderlachen. Der schönste Babybauch. Das schönste Punktekleid. Geplapper, unentwegt und doch viel zu kurz. Wiederholung, bitte!


Im Bild: der Jenaer Sandkasten. Gefüllt mit Kind in Knickebocker (Schnitt: Madame Jordan/cocoschock) und T-Shirt (frei Hand und leider ein wenig zu kurz...) Der wunderbare türkise Cordstoff wanderte kürzlich in einer großen Altkleiderstoffkiste von hier zu mir. Der Jersey stammt von hier. Und seit gestern ist das alles so schön sortiert :-). Euch eine schöne Woche!

12.04.2013

12 von 12 im Frühling

Weil es draußen dank ergiebiger Regengüsse noch immer nicht recht klappen will mit dem Frühling, stehen meine Zwölfe heute ganz im Zeichen der Frühlingspost. Frohlockend. Vielleicht hilft es ja... Von links nach rechts, von oben nach unten: 1. Mit Farben spielen. 2. Drucken und den Kameraakku verfluchen. Gestern. 3. Heute mit neuem Mut und vollem Akku fortfahren: Zerschneiden. 4. Beschriften. 5. Eine Stecknadel in Farbe tauchen. 6. Und Blümchen tupfen. 7. Einen Stempel bestücken. 8. Und aufs Papier drücken. 9. Stapel bauen. 10. Pinseln. 11. Und nochmal tupfen. 12. Briefmarken drauf und ab damit zur Post...
Mehr 12 vom Tage sammelt Caro. Die Frühlingspoststelle ist bei Michaela

07.04.2013

Sonntagssachen

Wer mag, folgt uns durch unseren Sonntag. Von links nach rechts, von oben nach unten: 1. Mit dem Zug verlassen wir die Stadt. 2. Um jene beiden lieben Menschen zu besuchen, die das Kinde seit gestern malen kann. 3. In Freiberg ist blauer Himmel aber tiefer Schnee. Das Kinde freut sich. 4. Wir werfen Schatten. 5. Lesen Spuren. Und pflanzen ein Kinderlachen in jede Ecke des Hauses. 6. Nach viel Geflitze, viel Kuchen und frischer Luft geht es wieder heimwärts. Das Kinde schläft ein. 7. Ich denke an Lotta 8. und freue mich über den wunderbaren frühlingsflüsternden Abendhimmel. Welch schöner Tag, wir wollen unbedingt wieder mehr ausfliegen... Neues sehen. Euch eine schöne neue Woche! 

24.03.2013

Sonntagssachen

Wer mag, folgt uns durch unser Wochenende. Frei nach Frau Liebe. Von links nach rechts, von oben nach unten: 1. Mich am geburtstäglichen Blumenmeer gefreut. Immer und immer wieder. 2. Einen zweitägigen Workshop begleitet und mit Kindern ein Hörspiel vertont. Wer wissen will, welche Töne wir für häßliche Zauberheinzelmännchen, dunkle Wälder, schöne Mädchen und gefährliche Kobolde gefunden haben, kommt in dieses Familienkonzert oder/und besucht die kommende Jahresausstellung im Kindermuseum Unikatum. 3. Das Kinde putzt Gemüse mit großem Elan. 4. Während ich Kartoffeln in Stifte schneide. 5. Wir entern mehrere Piratenschiffe. Eines schwimmt in meinem Bett, ein anderes in einem nächtlichen Traum und heute steht und schaukelt eines im Zoo. 6. Warten auf... Sind Eiseskälte und scharfer Wind die neuen Frühlingsboten? 7. Die neuerliche Runde Salzteig schult den kindlichen Umgang mit dem Messer. Zeigt mir, wie viel geschickter die kleinen Hände schon wieder geworden sind und wirft ein paar neue Fische und Pilze für den Kaufmannsladen ab. 8. Ein volles Wochenende mit viel zu wenig Mamakindzeit geht angestrengt in großer Übermüdung zu Ende. Versöhnlich zwar mit einer kuschligen Gutenachtgeschichte aber mit der dunklen Vorahnung, dass mich morgen früh (heute nacht?) ein Streuselkuchenwindpockenkind wecken wird und die vielen roten Punkte doch keine Stiche sind...

10.03.2013

Sonntagssachen

Wer mag, folgt uns durch unseren Sonntag. Von links nach rechts, von oben nach unten: 1. wir rühren in Farbe. 2. Üben den Umgang mit der Schere. 3. Ich punkte, strichle, denke dabei an Tabeas letzte Zeichenstunde und 4. freue mich über eine erste kleine Osterstapelei. 5. Unbändige Kinderfreude über das gesammelte Regenwasser. 6. Zum Aufwärmen gibt es ein warmes Bad 7. Wiedersehensfreude: der verschollene Hammer ist heimgekehrt. 8. Nun hält das Wandbild im Kinderzimmer hoffentlich dauerhaft. Denn mit der Klebevariante waren schon am ersten Abend drei Bilder wieder abgepflückt... Habt einen schönen Restsonntag und eine gute neue Woche!


Unsere gesammelten kleinen Sonntagsfreuden trage ich heute hinauf auf den Kreativberg.

03.03.2013

Sonntagssachen

Wer mag, folgt uns durch unseren Sonntag. (frei nach Frau Liebe) Von links nach rechts, von oben nach unten: 1. die ersten Schneeglöckchen des Jahres entdeckt. Inmitten von Müll - hier weggeschnitten. 2. Eine Flohmarktrunde gedreht und Wäschekorb und einen Kinderpapierkorb erstanden. Passt wunderbar ins Farbkonzept der Malecke... 3. Der Himmel ist nach gestern wieder ziemlich grau. 4. Kalt ist es auch, trotz dickem Schuhwerk. 5. Während des Aufwärmens in der heimischen Küche bei heißem Kakao spiele ich mit einem Weihnachtsgeschenk meiner Tochter und kann gar nicht genug bekommen. 6. Wieder draußen habe ich die beiden Fliegenpilze auf dem Spielplatz immer gut im Blick. 7. Dank Papas Größe und Hilfe gibt es besseren Durchblick fürs Kinde. 8. Trotz vieler sprachlicher Fortschritte "ballonspazieren" statt balancieren wir weiterhin über sämtliche Geländer und Bordsteine der Stadt. Manche Wortschöpfungen sind einfach zu schön, um sie weg zu verbessern. Euch eine gute neue Woche! Wir versuchen es nach einem Brülltag und einer Woche Abstinenz (beide Bezugserzieher krank) wieder frohen Mutes mit der Kita...


24.02.2013

Malern. Schrauben. Bohren. Hämmern. Sonntagssachen.

Seit nunmehr einer Woche bestimmt ein kleines aber feines Renovierungschaos unsere schmalen vier Wände. Ich sehne mich nach freien Fußböden und freien Blicken: kein Malervlies, kein Werkzeug, keine Farbrollen, keine Farbeimer, keine Möbelkartons. Dass das winzige Kinderzimmer als eigentliches Zentrum aller Baumaßnahmen solch ein anhaltendes und ausuferndes Chaos verursachen kann, wäre mir vorher nicht in den Sinn gekommen. Zum Glück, will ich meinen, denn sonst wären wir dem Wunsch nach mehr Spielfläche und Stauraum wohl nie so nah gekommen... Ein paar Dinge gäbe es noch zu tun, mit dem dazwischen turnenden Kleinkind geht vieles aber nur sehr langsam von der Hand. Nichtsdestotrotz habe ich heute schon wieder einiges bewegt: wer mag, folgt uns durch unseren Sonntag. Von links nach rechts, von oben nach unten: 1. Seit Tagen meine besten Freunde: Akkuschrauber, Hammer und Bohrmaschine. 2. Kurzentschlossen muß nun auch noch der Kaufmannsladen seine alten Kleider ablegen. 3. Im Akkord bekommt er einen neuen Anstrich. 4. Die Malecke ist fertig eingerichtet. Ein Erfolgserlebnis! 5. Weiter geht es in der Küche. Es gibt tatsächlich ein Gemüse, welches dem Kinde schmeckt. 6. Kleine Spielpause im Tunnelsystem der vorrätigen Möbelkartons. 7. Das Mädchen muß sich die frische Luft heute ohne mich holen. Der Hinterhof ist mir dabei in Form eines riesigen weißen Schneesandkastens eine große Hilfe. Nichtsdestotrotz, das Chaos ist kaum kleiner geworden. Das Kinde wird zunehmend unruhig, weil es kaum eine Fläche gibt, auf der man das ganze wohl verstaute Spielzeug nun 8. endlich mal ausbreiten könnte. Es wird Zeit für die finalen Arbeitsschritte... Euch einen schönen Restsonntag und eine gute neue Woche!


17.02.2013

Sonntagssachen

Wer mag, folgt uns durch unseren Sonntag. Von links nach rechts, von oben nach unten: 1. Trotz gestriger Zweifel bin ich bei Tageslicht sehr zufrieden mit dem Malerwerk. 2. Weiter geht es im Kinderzimmer. Ich klebe Möbel auf den Boden, merke hier und da, dass das nicht passt und habe mir lästiges Möbelrücken erspart bzw. aufgeschoben.  3. Aus dem Nebenzimmer tönt derweil: tuff, tuff, tuff, die Eisenbahn... Das Mädchen ist - noch immer im Schlafanzug - mit der Puppe auf Reisen gegangen. 4. Am Hauptverkehrsknotenpunkt der Wohnung versperrt mir eine Zollschranke mehrmals den Weg. 5. Als das Schlafanzugkind dann gen Mittag eine innige Freundschaft zur Blockflöte aufbaut, scheuche ich uns hinaus. 6. In den Zoo. Eigentlich zum "Tiere schauen". 7+8. Aber wir bleiben an jedem Spielplatz kleben. Auf den Strecken dazwischen sehen wir Flamingos (heute alle zweibeinig), Pinguine, Leoparden und allerlei heimisches Streichelzoogetier. 
Morgen beginnt Kitawoche Nr. 3. Nach zuletzt recht vielversprechenden Fortschritten hoffe ich nun auf den Einzug von ein bißchen Normalität. Ankommen...  Euch eine schöne Woche!


16.02.2013

Wände weißen

Ich hätte nicht für möglich gehalten, dass dreijährige Damen eine so tatkräftige Unterstützung bei kurzentschlossenen Malerarbeiten sind. Auslöser für das weiße Treiben ist die graue Küchenwand, die ich ob der andauernden Grauhimmelswetterlage keinen Tag länger mehr sehen mag. Sie ist inzwischen unter dem dritten Anstrich endlich restlos verschwunden und wartet etwas zögernd auf die neue Farbe (ein helleres blau/grau, welches mir heute plötzlich gar nicht mehr gefällt...). Was sich aber hartnäckig immer wieder durch alle neuen Anstriche kämpft, sind Filzstiftlinien in grün, rosa und schwarz. Nach vier Schichten weißer Farbe verliere ich langsam die Hoffnung, dass wir doch noch wieder los werden, was da innerhalb der letzten zwei Jahre an die Kinderzimmerwände gelangt ist? Buntstift- und Pinselstriche haben wir immerhin in die Flucht geschlagen und sehr froh bin ich nun über die Tatsache, dass es keine Wachsmalstifte an die Wand geschafft haben... Wir schwingen weiter die Farbrollen (das Kind wählte gelb) und warten auf einen schöneren Himmel, den wir dann - sobald wir ihn sehen - zu gerne auch wieder zu Katja tragen. Habt ein schönes Wochenende!


PS: Kind und Kita freunden sich langsam an. Der tägliche Start und der Abschied sind mitunter noch sehr schwer. Aber am Ende eines (Vormit-)Tages ist sie bisher doch immer sehr fröhlich gewesen und hat mir stolz berichtet... Es wird.

12.02.2013

12 von 12

12 Bilder des Tages. Von und mit Frau Kännchen. Von links nach rechts. Von oben nach unten: 1. Es ist Fasching. Pippi zieht gemeinsam mit Herrn Nilsson und dem Papa in Tag 6 der Kitaeingewöhnung. 2. Nach ein wenig Frühsport auf der Tastatur, widme ich mich den undokumentierten und schwer vernachlässigten Haushaltspflichten. 3. Endlich fädle ich die Maschine von rosa nach rot um und tausche eine gebrochene Nadel aus. 4. Das Mittagessen nehme ich unter den freundlichen Augen 5. des Wildschweines ein, welches seit Kurzem bei uns wohnt. Eine kleine Anekdote dazu folgt während der nächsten Tage. 6. Für die Kita und eventuelle Sehnsuchtsanfälle des Kindes rahme ich ein Bild mit den Liebsten. 


7. Der Nachmittag vergeht wie im Flug. Das Kind matscht mit Salzteig und erfindet derweil die tollsten Geschichten. 8. Anschließend gibt es eine neuerliche Lektion im Händewaschen. 9. Heute ist das Mädchen nach Tagen voller kleiner und großer Schwermut ganz ausdauernd fröhlich und berichtet mir erstmals auch von schönen Kitaerlebnissen. Bisher hatte sie immer nur jene Dinge mit mir geteilt, die sie dort verunsichern. 10. Der Papa hat die sehnsüchtig erwartete Kläcke/Klecke mitgebracht. Die Etymologie dieser kindlichen Wortschöpfung ist mir absolut schleierhaft. Irgendwelche Ideen? 11. Begleitend singt das Kind, als hätte es plötzlich einen Schalter dafür gefunden. Ich muß dringend Liedtexte pauken, damit ich einigermaßen mithalten kann. 12. Inzwischen brennt das Nachtlicht. Pippi ist schon eingeschlafen. Es war ein richtig guter Tag...



03.02.2013

Wochenendpuzzle

Wer mag, folgt uns durch unser Wochenende. Von links nach rechts. Von oben nach unten: 1. Gestern regnet es anhaltend. Ich lasse mich zu einem Pfützenspaziergang überreden und tanke zur Belohnung grenzenlose Kinderfreude. 2. Während des Mittagsschlafes, der wie stets einfach keiner werden will, malt das Kind die Krähenhimmel. 3. Heute morgen: die Spielzeuge (alle verfügbaren Puzzle, drei Luftballons, zwei randvoll gefüllte Puppenwagen und die Eisenbahn) reichen bis an mein Bett heran. Offenbar ist da jemand schon länger wach als ich? Trotzdem werde ich sehr freundlich, wenn auch bestimmt, geweckt: Mama, kannst Du jetzt BITTE aufstehen?! 4. Wir frühstücken irgendwo zwischen Weihnachten und Ostern. 5. Das winterharte Kind dreht eine kurze Hofrunde. 6. Während ich frohen Mutes einen Schlafanzugschnitt kopieren möchte. Nach einem richtigen und einem falschen Hosenbein turnt das Kind aber schon wieder quer und verlangt nach einem Mittagsmahl. 7. Am Nachmittag besuchen uns vier große Kinderhände und spielen. Erst drinnen. 8. Dann draußen. Schön war es! 


Aufgrund so vieler, lieber Nachfragen während der letzten Woche: die Eingewöhnung in der Kita beginnt morgen. Zum Abschied von der Tagesmutter waren wir tapfer. Aber traurig. Und doch... es ist wohl an der Zeit. Ich wünsche mir für morgen ein mutiges, neugieriges Kind. Und eine noch viel mutigere Mama... Euch einen schönen Sonntagabend!

20.01.2013

Sieben Sachen

Heute will sich die lieb gewonnene Sonntagscollage einfach nicht zu einem stimmigen Ganzen fügen. Zur Abwechslung also mal wieder in groß: sieben Sachen von unserem Wochenende. Frei nach Frau Liebe. 

Frische Luft und frischer Schnee. Es ist kalt aber herrlich. 

Zeit für die erste Schlittenfahrt der Saison. Darf ich vorstellen: die wirklich allerbequemste Art, ein Kind durch den Schnee zu schieben. 

Sonntags bleiben wir erstmal drinnen und üben uns schon für den nächsten 12tel Blick.

 
Der Kühlschrank ist leer: aus nichts irgendetwas zaubern. Eigentlich hätten wir uns heute in Jena beim Nähtreff die Bäuche vollschlagen wollen. Leider waren aber zu viele Bäuche erkrankt. Allseits gute Genesung!

Im Kinderbett findet sich wieder eine von diversen Linien. Heute bekommt jedes Kuscheltier einen Namen. Von links nach rechts: Moritz, Pauline, Anne, Undine, Papa, Nele. Was soll ich sagen, die kindliche Konversation mit Euch hat mich um meinen Mittagsschlaf gebracht. Wohl, weil sich ein Hampelmann etwas rüpelhaft ins Geschehen gemischt hat...

Das Kind verstrickt sich und ich muß es befreien. 

Bevor es von einem der Vögel gemopst wird, die zu Hunderten um den Spielplatz kreisen und bisweilen einen ziemlichen Lärm machen. Wer Die Vögel gesehen hat, kann vielleicht verstehen, dass mir nicht ganz wohl war? 

Euch einen schönen Abend und einen guten Start in eine neue Woche! Unsere beginnt gleich morgen früh mit einer Kitabesichtigung. Stimmt das Bauchgefühl, habe ich in zwei Wochen ganz plötzlich und unerwartet ein Kindergartenkind. Mir ist seit Tagen dauerhaft schlecht bei dem Gedanken... 

13.01.2013

Sieben Sachen Sonntag

Wer mag, folgt uns durch unseren Sonntag. Frei (acht Sachen minus Hände) nach Frau Liebe. Von links nach rechts. Von oben nach unten: 1. Winkend entlassen. Unseren Übernachtungsgast. In die Obhut seiner Mama. 2. Sich wundern. Über die herrenlosen Schuhe, die seit zwei Tagen auf dem Bürgersteig wohnen und trotz fehlender Füße doch immer ein paar Schritte weiter ziehen. 3. Hand in Hand besprechen. Den Babysitterplan für die nächste Woche. Wir können uns einfach nicht daran gewöhnen und 4. tauschen zum Trost eine Extraportion Zuneigung aus. 5. Bespielen. Den Ball. 6. Einen langen Arm machen. Beim Versuch, die neue Mütze auf ein Foto zu bannen. Selten ist der richtige Ausschnitt zu sehen... 7. Befragen. Den Nutria zum Verbleib unserer Wunschschiffchen. Alle sind auf einem guten Weg... 8. Puzzlen. Immer und immer wieder. Und immer besser. Die Dinosaurier sind los! 


Während ich heute morgen noch schlief, haben sich die beiden Zwerge sehr selbständig einem Frühsportprogramm gewidmet: über den Heizkörper wurde das Fensterbrett erklommen, um sich danach in die Tiefe auf das Bettenlager zu stürzen. Ging glaube ich sehr oft gut... Bis ein Kopf an die Heizung knallte. Nun juckt die Beule: "Mama, da wohnt ein Juck an meinem Kopf!" Mal sehen, wann er wieder auszieht. Hat ja eigentlich einen schönen Namen, der Juck... Habt einen schönen Sonntagabend!

12.01.2013

12 von 12

Zwölf Bilder des Tages. Eingesammelt von Frau Kännchen. Von links nach rechts. Von oben nach unten: 1. Aufwachen nach einem Konzert in Hamburg. 2. Auf der Rückfahrt nach Leipzig wird eine Mütze fertig. 3. Es fehlen nur noch schöne Knöpfe. 4. Blauer Himmel, endlich. Nach Wochen grau in grau. 5. Gemeinsam mit dem Spiegelbild geht es hinaus vor die Tür. 6. Doch noch einmal Windeln kaufen. Sie waren eigentlich schon zuverlässig abgeschafft. 7. Auf dem Spielplatz gibt's eine kleine Runde musikalische Früherziehung. 8. Im Hintergrund bläst ein Schornstein güldenen Rauch. 9. Die kleinen Kinder jagen einander. 10. Treiben Handel mit Eis, Schokolade, Kaffee und Tee. Alles für drei Euro. 11. Und sind an diesem Tage einfach nicht zu trennen. 12. Drum bleibt unser Gast zum Abendessen. Und über Nacht. Aus dem Kinderzimmer tönt seit dem Einschlafritual unentwegt Gelächter. Bevor es in übermüdete Tränen umschlägt, trage ich noch schnell meine Zwölfe zu caro und wünsche allseits ein schönes Restwochenende...

06.01.2013

Sieben Sachen Sonntag

Wer mag, folgt uns durch unseren Sonntag. Frei nach Frau Liebe. Von links nach rechts, von oben nach unten: 1. Das Wetter ist grauenvoll... 2. Obwohl das Kind pünktlich um 5.47Uhr die Nacht für beendet erklärt, schaffen wir es irgendwie bis um 9Uhr im Bett zu bleiben: Höhlenforscher treffen auf gefährliche Bettmonster (Kindermund: Spenstbettchen) 3. Unsere Frischluftration holen wir uns auf dem Spielplatz: Das Trampolin hat ein Loch, die Enttäuschung ist groß. 4. Statt Gehüpfe gibt es nun Gedrehe. Ich friere und möchte heim ins Trockene. 5. Tropfnaß kehren wir zu Mittag kurzentschlossen ein und lassen uns bedienen. Zum neuen Jahr hat mir gleich eine freundliche Hexe in den Rücken geschossen. Ich kann noch immer nicht lange stehen und 6. so kommt auch der sonntägliche Kuchen heute kräfteschonend aus der Handmadekonserve. 7. Am Nachmittag wird es farbig. Zum wiederholten Male ernte ich Linien über Linien und 8. weihe das Mädchen in die Geheimnisse des Mischens ein.


Trotz schlechten Wetters, schlechten Rückens und hin und wieder schlechter Stimmung auf beiden Seiten: ein ganzer Tag Kind, den ich sehr genossen habe. Beobachten, zuhören, lachen, weinen, kuscheln, lesen, malen, frieren, in der Badewanne aufwärmen: herrlich... 

28.12.2012

Vor. Während. Nach dem Fest.

Wer mag, folgt uns durch unsere Festtage... Von links nach rechts, von oben nach unten: 1. In den Wochen vor Weihnachten hat das Kinde unzählige Runden auf dem Karussell verbracht. Ganz oben auf der Liste der beliebtesten Gefährte stand unangefochten ein klappriges Fahrradgestell. 2. In einer unerwartet trubeligen Zeit dann doch wenigstens einen Nachmittag mit weihnachtlichen Düften in der Küche verbracht und 3. ein paar Mitbringsel zusammengebraut. 4. Jeden Tag wunderbare Adventspost erhalten. 5. An manchen Tagen sogar noch mehr: Zickimickis Stickrahmen, die ich seinerzeit so bewundert hatte,  wurde erstmal voller Freude als hängender Weihnachtskranz zweckentfremdet. 6. Aus Schweden kamen wunderbare Rehgrüße, 7. die wir sogleich in Salzteig gestochen haben. 8. Einander küssende Salamirehlein folgten als erneuter Versuch, dem Kinde die abendliche Nahrungsaufnahme schmackhaft zu machen. 9. Das schnöde Nutellabrötchen am Morgen des Heiligen Abends mundet doch viel besser. 10. Das hängende, jährlich wachsende Weihnachtssammelsurium über eine Länge von inzwischen wohl drei Metern bestaunt. 11. Die Lichter angezündet. 12. Mit dem Papa zwischen den Pfützen getobt 13. und den wieder fallenden Wasserpegel begrüßt. 14. Einen kleinen Frieden mit der Kirche gemacht. 15. Das Weihnachtskleid am Heiligen Abend verschmäht, sich am nächsten Tage damit aber genüßlich in die Betten gekuschelt. 16. Dinosaurier gepuzzlet. 17. Beim ersten Sonnenschein seit Tagen wurden Moose umgebettet. 18. Himmel geküsst. 19. Burgen geschaufelt. 20. Nun sind wir wieder in Leipzig und finden noch mehr schöne Weihnachtspost vom Mond im Briefkasten. Vielen lieben Dank!  


Die Speicherkarte ist übrigens noch am Tage der Suchmeldung wieder aufgetaucht. In meiner Geldbörse. Denn dorthinein hatte ich die Karte am Tag zuvor versenkt und es anschliessend vergessen. Tststs. Hiermit entschuldige ich mich in aller Form beim zu Unrecht verdächtigten Dieb. Selbiger hat sich mit einigen Krankheitserregern über die Feiertage ganz gut arrangiert und hält in diesem Moment ENDLICH den ersten Mittagsschlaf seit einer Woche. Ich habe die fette Erkältung noch nicht so sehr ins Herz geschlossen und ruhe weiter, um sie wieder los zu werden. Euch noch ein schönes "Zwischen den Jahren"...!

09.12.2012

Sieben Sachen Sonntag

Wer mag, folgt uns durch unseren Sonntag. Frei nach Frau Liebe. Von links nach rechts, von oben nach unten: 1. Mein kleines - über das Wochenende ausgeflogene - Mädchen vermisst... 2. Mich endlich den überfälligen Adventslichtern gewidmet. 3. Das Einfädeln der Overlockfäden geübt. Gezwungenermaßen - immer und immer wieder. 4. Dann auch noch fast alles wieder trennen müssen. (Danke für den hilfreichen Link, liebe Steffi...) 5. Mit den geretteten Resten wenigstens die hier gebliebene Puppenfamilie erfolgreich bezipfelmützt. 6. Durch den ganztägig gefallenen Schnee über den Weihnachtsmarkt gestapft. 7. Die hell erleuchtete Oper angesteuert und einen von vielen musikalischen Weihnachtsmännern gegeben. Ho ho ho. 


25.11.2012

Sieben Sachen Sonntag. Draußen.

Wer mag, folgt uns durch unseren Sonntag. Frei nach Frau Liebe. Von links nach rechts, von oben nach unten: 1. Einen kleinen Berg erklommen, um den Schafen einen Besuch abzustatten. 2. Ihnen einen großen Eimer Obst gebracht. (Bitte nicht nachmachen - das vertragen nur daran gewöhnte Schafmägen, sonst gibt's Bauchweh!) 3. Selber einen Apfel am Stiel gegessen. 4. Das Kinde doppelt gesehen. 5. Ein bißchen Landart... 6. Die Schaukel am dorfältesten Apfelbaum angeschubst. 7. An der Felswand entlang... mir etwas zu ambitionierte erste Kletterversuche. Bonusbild: Beim letzten Zoobesuch hinterlassen die einbeinigen Flamingos einen nachhaltigen Eindruck...


Nach einem absoluten Frischluftwochenende gibt es nun auch noch die Aussicht auf zwei freie Tage. Ich bin darüber hoch erfreut und gespannt, ob sich wenigstens in Ansätzen verwirklichen lässt, was ich mir alles vorgenommen habe... Euch ein schönes Restwochenende!