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09.05.2014

Kindermund

Aus Kindermündern kommen die tollsten Wortkreationen und Wahrheiten. Weil ich nicht mehr so viele vergessen will, gibt es für sie hier immer freitags (bis auf weiteres ohne jede Regelmäßigkeit...) einen Platz. Ein Wort, ein Satz, ein Gespräch - ein Bild dazu. Schon die Überlegung, welches Foto sich mit welchem Kindermund verbinden könnte, beugt dem Vergessen vor. Wer mitmachen möchte, ist herzlich dazu eingeladen... 


Es ist früh am Morgen. Es weckt mich folgender Ruf aus des Mädchens Bette: Mama, ich möchte gerne mal in einer Gurke leben. Mit Dir. Und Du? Ich komme in Gedanken gerne mit und sinniere seither unentwegt über solch ein Gurkenleben... Habt es schön! 

11.04.2014

Statt Kindermund...

... sind wir heute mit diesem Bild bei Mond von bimbambuki zu Gast. Ein paar schöne Ohrwürmer haben wir Euch dort dazu platziert. Wer miträt und richtig liegt, erhascht am Abend dann vielleicht eines der begehrten Bienchen? Zum Karfreitag gibt es dann an dieser Stelle auch wieder den gewohnten Kindermund...  einen Klitzekleinen schon heute, weil er so gut zu Monds Bienchen passt: Derzeit entdeckt das Kinde überall Marieni... Feuermarieni gibt es auch, haben wir auf dem Spielplatz am sonnigen Stein entdeckt. Und gestern Abend gab es noch den letzten Schokoladenmarieni aus Omas Päckchen... Habt ein schönes Wochenende!


28.02.2014

Kindermund, der Dreißigste. Auszeit.

Aus Kindermündern kommen die tollsten Wortkreationen und Wahrheiten. Weil ich nicht mehr so viele vergessen will, gibt es für sie hier immer freitags einen Platz. Ein Wort, ein Satz, ein Gespräch - ein Bild dazu. Schon die Überlegung, welches Foto sich mit welchem Kindermund verbinden könnte, beugt dem Vergessen vor. Wer mitmachen möchte, ist herzlich dazu eingeladen... 


In der Badewanne war gestern ein Trichter zu Gast. Und wurde kurzerhand zur Schneeflockenmaschine. Mit anderer Technik stellt die Maschine übrigens famose (nicht stinkende) Hundek*ckwürste her. Da ich das Wort hier nicht so gerne höre, es einem auf städtischen Gehwegen aber ständig begegnet und das Kinde es immer gleich lauthals und wiederholend hinausposaunt, habe ich neulich mal eine Regel eingeführt. Einmal dürfe man es (z.B. als Warnung vor dem Hineintreten) sagen, öfter möchte ich es aber nicht hören. Nun ist es eine Freude, den Vermeidungstaktiken zu lauschen... Sie macht das wirklich gut und findet immer wieder neue blühende Worte für das stinkende Ärgernis. Braune Schlange, die nicht so gut riecht sei nur ein Beispiel... 
Gibt es Unstimmigkeiten im Hause Spielpause, hat sich der Lacher aus der letzten Woche inzwischen (als Friedensangebot?) etabliert: Mama, ich hab doch nur Spaß gemacht habe ich dieser Tage jedenfalls öfter gehört. 
Ein kleiner Kitafreund spanischer Abstammung fragt das Mädchen immer wieder, ob es spanisch sprechen könne. Die Antwort lässt die Verwirrung erahnen und doch klingt sie wunderbar besserwisserisch: Ich kenne kein spanisch, aber ich kenne spanisch. Ich kann nur RICHTIG zählen...
Apropos, gestern beim Fingerzählen: Mama, wann werde ich endlich hundert? 

Da ich mich mitunter genau so alt fühle und in den nächsten Wochen hier eine Menge ansteht, machen wir mal eine kleine Blogpause und melden uns spätestens wieder, wenn wir umgezogen sind. Habt es schön derweil, auf bald...



21.02.2014

Kindermund, der Neunundzwanzigste

Aus Kindermündern kommen die tollsten Wortkreationen und Wahrheiten. Weil ich nicht mehr so viele vergessen will, gibt es für sie hier immer freitags einen Platz. Ein Wort, ein Satz, ein Gespräch - ein Bild dazu. Schon die Überlegung, welches Foto sich mit welchem Kindermund verbinden könnte, beugt dem Vergessen vor. Wer mitmachen möchte, ist herzlich dazu eingeladen... 


Es bleibt ein wenig schwierig im Hause spielpause, wer hatte mir in der letzten Woche doch gleich den Entwicklungssprung vorausgesagt...? Nach drei kinderlosen Tagen begann das Aufstehdrama hier von vorn, heute morgen dann aber die Erlösung: es ist schon sechs Uhr, als ich geweckt werde :-) Leider aber mit großem Krawall: man möge jetzt sofort einen Film schauen (?!?). Und wenn man das nicht dürfe, müsse man Mama eben hauen. Es folgten viele "blöde Mama!"s, dicke Tränen und knallende Türen. Irgendwann hatte ich erfolgreich eine Hörspielkassette vorgeschlagen, die dann schliesslich auch lief und den Frieden wieder herstellte. Auf dem Weg zum Kindergarten reflektierte das Kind: Mama, ich wollte heute morgen gar keinen Film schauen, ich habe doch nur Spaß gemacht...! Das wusstest Du aber nicht, oder? Sehr gelacht, mein Kind... und wieder ein Jahr älter geworden! 
Einmal im Monat gibt es einen Spielzeugtag im Kindergarten, an dem die Kinder ein Lieblingsspielzeug von zu Hause mitbringen dürfen. Alle zwei Tage werde ich diesbezüglich gefragt, ob man dieses oder jenes heute mitnehmen dürfe, was ich dann meistens verneinen muss. Das Kind: ich weiß, was wir auch nicht mitbringen sollen: Läuse und Zahnmännchen. Habt ein friedliches Wochenende :-)...



14.02.2014

Kindermund, der Achtundzwanzigste

Aus Kindermündern kommen die tollsten Wortkreationen und Wahrheiten. Weil ich nicht mehr so viele vergessen will, gibt es für sie hier immer freitags einen Platz. Ein Wort, ein Satz, ein Gespräch - ein Bild dazu. Schon die Überlegung, welches Foto sich mit welchem Kindermund verbinden könnte, beugt dem Vergessen vor. Wer mitmachen möchte, ist herzlich dazu eingeladen... 


Eine volle Woche liegt hinter uns: nervöse Mägen, Wohnungsbesichtigungen, viele Taschenkonzerte und schlimme kurze Nächte wie eh und je. Vor mir liegt die Aussicht auf drei kinderfreie Tage (und Nächte!!!), das ist ein guter Grund, um noch ein bisschen durchzuhalten. Auch wenn das Kinde wegen seines nächtlichen Aufstehens tagsüber mitunter seeehr schlechte Laune hat, weiß es uns mit seinen Kindermündern bei der Stange zu halten: Wir wohnen neuerdings in der Erdmännchenstraße, denn ein Erdmann kommt selten allein... schade, dass wir hier bald wegziehen. Weiterhin tragen uns ein paar Lieder durch müde Tage, eines hat sich auch in einen Kindermund geschmuggelt: Fahrrad fahrend, links der Kanal, rechts eine Mauer, das Mädchen hinter mir im Kindersitz... Mama, pass auf, Du fährst gleich in die Mauer. Und dann in die Lauer. Und dann bist Du 'ne Wanze... Sehr zuversichtlich, dass mir in der nächsten Woche keine Buchstaben fehlen und ich Euch genesen und endlich ausgeschlafen begrüßen kann, wünsche ich Euch ein wunderschönes Wochenende! 



07.02.2014

Kindermund, der Siebenundzwanzigste

Aus Kindermündern kommen die tollsten Wortkreationen und Wahrheiten. Weil ich nicht mehr so viele vergessen will, gibt es für sie hier immer freitags einen Platz. Ein Wort, ein Satz, ein Gespräch - ein Bild dazu. Schon die Überlegung, welches Foto sich mit welchem Kindermund verbinden könnte, beugt dem Vergessen vor. Wer mitmachen möchte, ist herzlich dazu eingeladen... 


Oh, heute sind wir spät dran... noch jemand da? In dieser Woche haben wir viel gezählt und auch wieder viel (zu früh) gegessen. Der Schlafentzug macht sich bemerkbar: ich vergesse den Kindermund und setze Euch ein Erbsenzählerfoto vor die Nase, weil ich heute einfach kein passenderes finde. So habe ich aber gelernt, wo die Erbsenzählerei eigentlich her kommt, wer es auch noch nicht weiß: hier. 
In der letzten Woche hörten wir im Zuge einer Sprengung die Countdownzählerei von 10 bis 0 im Radio. Das Töchterchen bemerkte aufmerksam, dass die Leute ja gar nicht richtig zählen könnten... Hier kann man gerade sowieso alles besser: wenn etwas am größten, am schönsten, am schnellsten oder sonst wie toll ist, wird es seit ein paar Tagen immer mit dem Wörtchen hundert kombiniert. Das Kind ist nun also hundertschnell, hat hunderthunger (siehe verhungerlich...) und ist oft hundertsauer. Und ich sage Euch: ich bin hunde(rt)müde... auch deswegen bin ich um Lichtjahre hinterher mit einer Blogrunde, verzeiht, ich komme bald wieder vorbei. Habt ein hundertschönes Wochenende!

31.01.2014

Kindermund, der Sechsundzwanzigste

Aus Kindermündern kommen die tollsten Wortkreationen und Wahrheiten. Weil ich nicht mehr so viele vergessen will, gibt es für sie hier immer freitags einen Platz. Ein Wort, ein Satz, ein Gespräch - ein Bild dazu. Schon die Überlegung, welches Foto sich mit welchem Kindermund verbinden könnte, beugt dem Vergessen vor. Wer mitmachen möchte, ist herzlich dazu eingeladen... 


Groß ist das Mädchen geworden in dieser Woche. Vier große, schlaue Jahre alt... Die neu gewonnene Weisheit wurde hier und da in aller Kürze und Würze auf den Punkt gebracht: 
Wir spielen eine Art Memory, bei der es darum geht, sich die Kartenmotive unter farblich unterschiedlichen Deckeln zu merken. Hier und da helfe ich dem Mädchen mit einem Tipp aus und umschreibe mit anderen Worten, was sich unter dem Deckel wohl verbirgt. In der nächsten Runde muss ich auch mal passen und das Mädchen hilft mir großzügig: soll ich Dir einen Tipp geben? Schau nach!

Am Morgen nach dem Geburtstag: Mama, ich möchte jetzt jeden Tag Geburtstag haben. Bis zum nächsten Winter dauert es mir nämlich viel zu lange. 

Die nächtlichen Müslimahlzeiten wurden in den vergangenen Tagen zwischen 5 und 6 Uhr früh eingenommen. Sehr wundern musste ich mich diesbezüglich vor zwei Tagen, als ich ausnahmsweise mal nicht von Küchengeräuschen sondern vom Wecker geweckt wurde. Das Mädchen kurz darauf, mir aus dem Bette zurufend: Mama, ich habe heute gar kein Müsli gegessen... ich war einfach zu müde.
Trotz einem Tag Müslipause:  ich bin inzwischen sehr, sehr müde und werde versuchen, ein paar große Mützen voll Schlaf zu bekommen. Habt ein schönes Wochenende und erzählt mir gerne, was andere Kinder geplappert haben...

24.01.2014

Kindermund, der Fünfundzwanzigste

Aus Kindermündern kommen die tollsten Wortkreationen und Wahrheiten. Weil ich nicht mehr so viele vergessen will, gibt es für sie hier immer freitags einen Platz. Ein Wort, ein Satz, ein Gespräch - ein Bild dazu. Schon die Überlegung, welches Foto sich mit welchem Kindermund verbinden könnte, beugt dem Vergessen vor. Wer mitmachen möchte, ist herzlich dazu eingeladen... 


Liebe Kindermundfreunde, wir bleiben beim Essen... denn es war DAS Thema in dieser Woche. Gepaart mit einer leichten Gereiztheit auf beiden Seiten ;-). Von vorn: es begab sich, dass ich des Nachts (2.08Uhr) von einem Geräusch aufwachte... Es erinnerte an jenes Stühlerücken, welches ertönt, wenn das Mädchen den Höhenunterschied zur Süßigkeitenschale überwinden möchte. Ich brauche ein paar Momente, um zu mir zu kommen und finde schliesslich ein Müsli essendes Kind neben einem leeren Schokoladenpapier in der Küche. Einen Abend später schleicht sich das Kind nach mehreren Diskussionen über das Zubettgehen zum gefühlten hundertsten Male wieder aus dem Zimmer. Diesmal tue ich so, als merkte ich es nicht. Auf Zehenspitzen läuft es an mir vorbei, schliesst sehr bedacht die Türe zur Küche hinter sich und widmet sich dem Stühlerücken mit den bekannten Folgen... Später kommt sie freudestrahlend zu mir und flüstert, ich hätte ja gar nichts gemerkt, hi hi, geht in ihr Zimmer und legt sich ins Bett. Sie musste wieder aufstehen und Zähne putzen... Seit zwei Tagen sind die Nächte wieder länger, der Appetit zum Abendbrot erfreulich, das Verlangen nach Süßem immer und überall ungebrochen. Vor dem Geburtstag werde ich nicht mehr einschreiten, so lange kann ich mir noch überlegen, wie ich mich überhaupt verhalten soll. Süßigkeitenschüssel abschaffen, gar die Süßigkeiten als solches oder doch einen großen Berg zur freien Verfügung bereit stellen und gucken, was passiert... Und nun zum eigentlichen Kindermund, der heute ein bisschen zur Nebensache geworden ist, aber das Thema nun wunderbar abrundet: Hinten auf dem Fahrrad sitzend, willentlich ohne Handschuhe, eben ein Käsebrot essend, quengelnd - MAMA, ich hab' kalte Hände und mein Käsebrot ist alle und ich bin immer noch ganz verhungerlich! Habt ein schönes Wochenende... PS: wir haben immer genug zu essen. 

17.01.2014

Kindermund, der Vierundzwanzigste

Aus Kindermündern kommen die tollsten Wortkreationen und Wahrheiten. Weil ich nicht mehr so viele vergessen will, gibt es für sie hier fortan immer freitags einen Platz. Ein Wort, ein Satz, ein Gespräch - ein Bild dazu. Schon die Überlegung, welches Foto sich mit welchem Kindermundausspruch verbinden könnte, beugt dem Vergessen vor. Wer mitmachen möchte, ist herzlich dazu eingeladen...


Die Wogen im Hause Spielpause haben sich inzwischen geglättet, wir freuen uns wieder an einem überwiegend friedlichen Miteinander. Und so darf ich auch wieder hier und dort etwas Korrigierendes anmerken, ohne dass das Kind gleich auf die Palme springt. In Bezug auf meine ständigen sprachlichen Verbesserungsvorschläge ist das Mädchen allerdings schon immer sehr geduldig. In der letzten Woche hat es sich allerdings sehr gekonnt aus einer diesbezüglichen Situation befreit, Zustand nach Wettrennen: Mama, du warst zu lamsam! Das heisst langsam. Mama, du warst zu lamsam. Langsam! Lamsam. LaNGsam! Ach, Mama! Du bist zu spät gekommen!
Im Moment steht Madame früh auf. Sehr früh. Vor Hunger, weil sie das Abendbrot zu großen Teilen ignoriert. So denke ich zumindest. Jedenfalls schläft sie selten wieder ein, nachdem sie (Rekord in dieser Woche: um 3.30h) ihr vehement eingefordertes Müsli gelöffelt hat. Vielleicht könnt ihr Euch vorstellen, dass ich darüber, selber noch im Bette liegend, gar nicht amüsiert bin und auf evt. Fragen und Forderungen zu dieser Stunde mitunter auch mal leicht gereizt reagiere. Im schläfrigen Zustand verstehe ich z.B. die Weisung zum Po abwischen auch mal nicht sofort und raune ein müdes WAS? aus meinem Bett in Richtung Kinderstimme. Ich ernte dann ein: Mama, das heisst WIEBITTE!, stehe auf und erfülle meine mütterlichen Pflichten...
Und weil ich Euch so schlaftrunken nicht ins Wochenende entlassen will, hier noch ein letzter zum Abschluss: Vor mir steht eine Tasse Espresso (warum wohl...). Mama, kann ich sowas auch mal trinken? Nein, das ist Espresso, der ist nur für grosse Leute. Der ist ganz stark. Ich nehme einen Schluck und verziehe das Gesicht: Der ist sogar sehr stark! Ich bin aber noch viel stärker!
Habt ein schönes Wochenende und verratet mir gern, was Eure Kinder geplappert haben...

10.01.2014

Kindermund, der Dreiundzwanzigste

Aus Kindermündern kommen die tollsten Wortkreationen und Wahrheiten. Weil ich nicht mehr so viele vergessen will, gibt es für sie hier fortan immer freitags einen Platz. Ein Wort, ein Satz, ein Gespräch - ein Bild dazu. Schon die Überlegung, welches Foto sich mit welchem Kindermundausspruch verbinden könnte, beugt dem Vergessen vor. Wer mitmachen möchte, ist herzlich dazu eingeladen...

April 2012
Nun ist es doch wieder passiert. In der letzten Woche sind mir mindestens drei famose Kindermünder abhanden gekommen. Vergessen. Trotz aller guten Vorsätze. Es sei mir eine neuerliche Mahnung, sie doch lieber immer GLEICH aufzuschreiben...! Das Mädchen hat seit Weihnachten einen riesigen Satz gemacht. Körper und Geist sind in einem Maße gewachsen, dass ich Mühe habe, mein Kind zu erkennen. Plötzlich gibt es laute und starke Widerworte (die ich mir im Stillen schon manchmal gewünscht habe) und großen Diskussionsbedarf (den ich bezüglich mancher fester Regeln eigentlich gar nicht bedienen möchte, aber man zwingt mich lauthals doch zu Verhandlungen...). Weiter hat man gewisse Kletterängste überwunden und bahnt sich bar jeder Vernunft mit Stühlen über die Küchenarbeitsplatte den Weg zu weit oben wohnenden Gummibärchen. Außerdem möchte man die Kunst des Rolloöffnens und -schließens erlernen, manövriert sich dafür durch und über die Badewanne an der Wandheizung entlang zum Fenster und zieht ein wenig zu heftig...  Es ist also ein bisschen anstrengend gerade und doch sehr fein, das Übersichhinauswachsen zu beobachten. Aus der Zeit vor dem Schub stammt folgender Ausspruch: An mich heran getragen, als ich das Kind schon schlafend wähnte. Aus dem Bette heraus rufend, nach offenbar langer Überlegung: Mama, ich darf noch nicht alleine raus. Ich bin noch zu klein. Das dürfen nur die großen Schulkinder. Aber Hänschen Klein darf auch, oder? Wir singen viel zur Zeit... Habt ein wunderschönes Wochenende, schaut ruhig mal wieder gelassen weg, wenn Eure Kinderlein die Welt erobern. Und erzählt mir gern, was Eure wieder geplappert haben...

03.01.2014

Kindermund, der Zweiundzwanzigste

Aus Kindermündern kommen die tollsten Wortkreationen und Wahrheiten. Weil ich nicht mehr so viele vergessen will, gibt es für sie hier fortan immer freitags einen Platz. Ein Wort, ein Satz, ein Gespräch - ein Bild dazu. Schon die Überlegung, welches Foto sich mit welchem Kindermundausspruch verbinden könnte, beugt dem Vergessen vor. Wer mitmachen möchte, ist herzlich dazu eingeladen...


Ihr Lieben, willkommen in einem neuen Kindermundjahr, für das wir Euch noch viel Frohsinn, Glück und Gesundheit wünschen. Am Silvestertage haben wir wieder ein paar Wünsche für 2014 auf die Reise geschickt. Im letzten Jahr ging der größte Wunsch übrigens noch im Januar in Erfüllung und nun sind wir gespannt, ob es auch in diesem Jahr wieder klappen wird...? Während ich noch mit ein paar Altlasten ins neue Jahr geschlittert bin, hat sich das Mädchen schon ganz viel Neues für 2014 und ein paar Folgejahre vorgenommen: Mama, ich werde erst Schulkind, dann Mama, dann Papa, dann Oma und dann Opa. Als ich das später dem Papa erzähle, werde ich berichtigt:  nein, nicht Mama! Erst Frau und dann Mensch. Was in der Reihe ausnahmsweise einmal fehlt, ist der sonst so oft zitierte ( einzelne) Leut. Gestern kam die Frage auf, ob sie mal ich sein könne... Also Marja, Mama und ganz groß ;-) Ich hoffe, sie lässt sich mit alldem noch lange Zeit und bleibt noch eine schöne lange Weile Kind. In diesem Sinne, habt ein schönes, fröhliches Kindermundwochenende! 

20.12.2013

Kindermund, der Einundzwanzigste

Aus Kindermündern kommen die tollsten Wortkreationen und Wahrheiten. Weil ich nicht mehr so viele vergessen will, gibt es für sie hier fortan immer freitags einen Platz. Ein Wort, ein Satz, ein Gespräch - ein Bild dazu. Schon die Überlegung, welches Foto sich mit welchem Kindermundausspruch verbinden könnte, beugt dem Vergessen vor. Wer mitmachen möchte, ist herzlich dazu eingeladen...



In dieser Woche bin ich ganz weihnachtlich und musikalisch in der Ferne unterwegs. Ganz ohne meinen täglichen Haus- und Hofkindermundsprecher. Einen haben wir uns aber doch aufgehoben und den hat Lotta heute hinter Ihrem 20. Adventskalendertürchen versteckt. Stapft doch mal eine Runde durch den Schnee zu Ihr... Liebe Grüße aus Kopenhagen und Euch ein fröhlich, feines Weihnachtsfeste...! 

13.12.2013

Kindermund, der Zwanzigste

Aus Kindermündern kommen die tollsten Wortkreationen und Wahrheiten. Weil ich nicht mehr so viele vergessen will, gibt es für sie hier fortan immer freitags einen Platz. Ein Wort, ein Satz, ein Gespräch - ein Bild dazu. Schon die Überlegung, welches Foto sich mit welchem Kindermundausspruch verbinden könnte, beugt dem Vergessen vor. Wer mitmachen möchte, ist herzlich dazu eingeladen...


Das Mädchen schneidet begeistert Grimassen und verzieht mit den Fingern seine Augen, bis es nichts mehr bzw. nur noch Merkwürdiges sehen kann: Ich sehe zwei Marjas. Mama, Du bist ganz verknotet. (Auch befinden wir uns wieder in einer Phase, in der ich dem Kinde nicht mehr Mama sondern fast ausschliesslich Marja bin. Inzwischen nehme ich es leichter, denn ich weiß, es geht vorbei...) Im Adventskalender verbergen sich in diesem Jahre viele Stifte, denn ich hatte das Gefühl, sie gingen aus. Nach dem dritten Päckchen mit Malutensilien bemerkt man schon leicht empört: Mama, ich brauch aber doch eigentlich gar nicht so viele Stifte... Nichtsdestotrotz, es wird damit gemalt: Soll ich Dich mal ohne Brille malen? Aber kannst Du dann trotzdem etwas sehen? Ob mit oder ohne Brille, zu gerne betrachte ich die Welt durch Kinderaugen. Deswegen verratet mir gern, was Eure Kinder wieder Feines geplappert haben...? In der nächsten Woche wird der Kindermund ein kleines Gastspiel haben, auf das wir uns schon sehr freuen. An Weihnachten pausieren und schweigen wir an dieser Stelle und freuen uns auf ein neues Jahr voller Kindermünder. Habt einen wunderschönen dritten Advent...



06.12.2013

Kindermund, der Neunzehnte

Aus Kindermündern kommen die tollsten Wortkreationen und Wahrheiten. Weil ich nicht mehr so viele vergessen will, gibt es für sie hier fortan immer freitags einen Platz. Ein Wort, ein Satz, ein Gespräch - ein Bild dazu. Schon die Überlegung, welches Foto sich mit welchem Kindermundausspruch verbinden könnte, beugt dem Vergessen vor. Wer mitmachen möchte, ist herzlich dazu eingeladen...

Das Mädchen heute früh beim Anblick seiner Weckmänner: Mama, so sieht doch eigentlich ein Monsterkopf aus?! Na prima...

Einen fröhlichen Nikolaus Euch allen! Ich habe ihn doch tatsächlich fast vergessen und gestern Abend ziemlich panisch noch diese Weckmänner in den Ofen geschoben... Möglicherweise war ich verwirrt, weil wir hier in dieser Woche mehrmals laut über heute, morgen und gestern nachdachten. Als Beispiel diene folgende Aussage, der das schreckliche "das können wir ja morgen machen, mein Kind" vorausging: Aber heute ist doch morgen! Gestern war heute und heute ist morgen. Aber morgen ist auch morgen. Heute ist morgen, aber daneben ist auch morgen. Ich finde es wirklich schwer, da erklärend einzugreifen. Eine echte Hilfe bin ich also nicht, aber das Mädchen legt sich Zeit und Raum ja schon sehr einfallsreich und passend zurecht... Kein Wunder also, dass ich verwirrt war und mit dem Nikolaustage leicht ins Straucheln kam. Zum Abschluss habe ich noch einen Ohrwurm für Euch. In meinen Kindertagen gab es noch das Lied von Bummi, dem Teddybären. Das Mädchen hat es irgendwo aufgeschnappt und den Refrain an ihren Weihnachtswunsch (Spielzeugautos und beidersmän) angepasst: Gummi, Gummi, Gummi, Gummi brumm, brumm, brumm... Habt es warm, gemütlich und vor Wind und Wetter geschützt. Ein schönes zweites Adventswochenende!




29.11.2013

Kindermund, der Achzehnte

Aus Kindermündern kommen die tollsten Wortkreationen und Wahrheiten. Weil ich nicht mehr so viele vergessen will, gibt es für sie hier fortan immer freitags einen Platz. Ein Wort, ein Satz, ein Gespräch - ein Bild dazu. Schon die Überlegung, welches Foto sich mit welchem Kindermundausspruch verbinden könnte, beugt dem Vergessen vor. Wer mitmachen möchte, ist herzlich dazu eingeladen...


In dieser Woche gab es endlich wieder das von mir so herbei gesehnte Tageslicht. Strahlend blauer Himmel gepaart mit frostiger Kälte und ein nachmittäglicher Ausflug auf den Spielplatz, selbiger hatte eben das letzte Sonnenlicht abbekommen und lag nun zu meinem frostigen Entsetzen ganz und gar schattig vor uns, die wir doch eben erst angekommen waren. Offenbar habe ich das moniert, denn das Kinde blickte himmelwärts und sprach: aber Mama, es ist doch blau. Dann ist es warm! 
Morgens begleitet uns oft der Mond auf dem Fahrradweg zur Kita. Begeistert stellt das Mädchen dann immer wieder fest, dass er mitkommt, genauso schnell ist wie wir und am Ende mit uns absteigt. Nur mit hinein in die Kita, das wollte der Mond noch nie. Augen habe er und mondfarbe. Wir sollten wohl bald mal einen malen. Habt einen gemütliches Wochenende, viele plappernde Kindermünder um Euch herum und einen schönen ersten Advent...

22.11.2013

Kindermund, der Siebzehnte

Aus Kindermündern kommen die tollsten Wortkreationen und Wahrheiten. Weil ich nicht mehr so viele vergessen will, gibt es für sie hier fortan immer freitags einen Platz. Ein Wort, ein Satz, ein Gespräch - ein Bild dazu. Schon die Überlegung, welches Foto sich mit welchem Kindermundausspruch verbinden könnte, beugt dem Vergessen vor. Wer mitmachen möchte, ist herzlich dazu eingeladen...


Der heutige Kindermund ist der aktuellen Wetterlage geschuldet. Seit Tagen wird es hier gar nicht richtig hell. Und so beschwerte sich sogar das Kinde schon bei mir: Mama, der Himmel ist gar nicht mehr blau und hell. Der hat sich einfach mit braun vermischt. Hineingemischt in diesen Ausspruch sind offenbar auch die sich wieder häufenden Drinnennachmittage am Mal- und Basteltisch. Denn Mischen ist immer wieder ein spannendes Thema... Kindermünder sind mir dieser Tage eine besondere Wohltat: ein wahrer Schönwetterersatz. Und weil das Tageslicht in angemessenen Dosen weiterhin auf sich warten lässt, frage ich heute besonders nachdrücklich: habt Ihr auch welche eingesammelt :-)? Habt ein schönes Wochenende...

15.11.2013

Kindermund, der Sechzehnte

Aus Kindermündern kommen die tollsten Wortkreationen und Wahrheiten. Weil ich nicht mehr so viele vergessen will, gibt es für sie hier fortan immer freitags einen Platz. Ein Wort, ein Satz, ein Gespräch - ein Bild dazu. Schon die Überlegung, welches Foto sich mit welchem Kindermundausspruch verbinden könnte, beugt dem Vergessen vor. Wer mitmachen möchte, ist herzlich dazu eingeladen...


Wie schon in der letzten Woche wird sich weiterhin fleissig und immer wieder neu verliebt...  Mama, ich möchte Dich verlieben... Ausserdem wird ein wenig an den Tischmanieren geschraubt, offenbar ist das in der Kita gerade Thema. Jedenfalls bin ich dieser Tage bestens darüber informiert, welches Kind wie schmatzt und zu Tische gluckst und grunzt. Ich durfte während der letzten Tage keine Brote mehr schmieren, das möchte das Mädchen lieber selbst erledigen. Gelegentlich artet das etwas aus und weil ich nicht alle zwei Tage ein neues Stück Butter heranschaffen möchte, äusserte ich - offenbar schon leicht genervt - folgendes: Mäuschen, das ist einfach VIEL zu viel Butter! Kind: Das musst Du der Butter sagen, ich war das nicht... Ich musste schmunzeln und ein neues Stück Butter auf die Einkaufsliste setzen. Habt einen gesunden Butterbrotappetit, hier und da ein paar schmunzelnde Kindermünder und ein wunderschönes Wochenende! Wer Lust hat und in der Nähe ist, kommt mich am Sonntag gerne mal besuchen auf dem Kunstmarkt auf der Kö. Ich würde mich sehr darüber freuen...!

08.11.2013

Kindermund, der Fünfzehnte

Aus Kindermündern kommen die tollsten Wortkreationen und Wahrheiten. Weil ich nicht mehr so viele vergessen will, gibt es für sie hier fortan immer freitags einen Platz. Ein Wort, ein Satz, ein Gespräch - ein Bild dazu. Schon die Überlegung, welches Foto sich mit welchem Kindermundausspruch verbinden könnte, beugt dem Vergessen vor. Wer mitmachen möchte, ist herzlich dazu eingeladen...

Der heutige Kindermund entstammt einem eben überstandenen Fiebertraum und der offensichtlichen Angst vor einem neuen...: Mama, da vorne steht ein Nashorn. Aber das ist nicht böse. Das möchte mich nur verlieben. Das Fieber ist runter, das Kind wieder munter. Aber mein Zeitplan und das Schlafkontingent leider völlig aus den Fugen. Deshalb geschwind nur ein fröhliches, gesundes Wochenende allen und vielleicht entsteht ja auch wieder eine muntere, illustre Sammlung an Euren Kindermündern hier in den Kommentaren. Mich freut das immer wieder sehr...





01.11.2013

Kindermund, der Vierzehnte

Aus Kindermündern kommen die tollsten Wortkreationen und Wahrheiten. Weil ich nicht mehr so viele vergessen will, gibt es für sie hier fortan immer freitags einen Platz. Ein Wort, ein Satz, ein Gespräch - ein Bild dazu. Schon die Überlegung, welches Foto sich mit welchem Kindermundausspruch verbinden könnte, beugt dem Vergessen vor. Wer mitmachen möchte, ist herzlich dazu eingeladen...


In der letzten Woche lenkte das Mädchen unser Gespräch auf Omas und Opas. Ich hörte mich sprechen: nun, alte Leute dürfen sich ausruhen. Sie müssen dann nicht mehr arbeiten. Sie können ausschlafen und spazieren gehen oder ein bisschen Sport machen. Oder eine Rolle machen! So der sportliche Einwurf des Mädchens, mit dem ich Euch schmunzelnd ins Wochenende entlasse... Was haben Eure Kinder in dieser Woche für Weisheiten gesprochen? (Und welche Hosen haben Sie an? Eine "spielpäussche" gibt es noch bis morgen hier zu gewinnen...) 

25.10.2013

Kindermund, der Dreizehnte

Aus Kindermündern kommen die tollsten Wortkreationen und Wahrheiten. Weil ich nicht mehr so viele vergessen will, gibt es für sie hier fortan immer freitags einen Platz. Ein Wort, ein Satz, ein Gespräch - ein Bild dazu. Schon die Überlegung, welches Foto sich mit welchem Kindermundausspruch verbinden könnte, beugt dem Vergessen vor. Wer mitmachen möchte, ist herzlich dazu eingeladen...


Der Menschhund aus der letzten Woche hat uns noch einige Male beschäftigt. Das Kinde hat sich irgendwann abschließend damit beruhigt, dass der Hund ja schließlich nicht echt sei sondern ein Mensch und eine Haut vom Hund. Eben ein Menschhund... Und somit auch nicht gefährlich. Beim Zubettbringen musste ich mir dieser Tage folgenden Satz anhören: Mama, warum sind Deine Augen so weit offen? Sonst sind die doch manchmal so stirnig. Grmpf. Ich betreibe die halbe Nacht Ursachenforschung: oft suche ich meine Brille, bin geblendet vom Sonnenlicht oder eben einfach mal unzufrieden mit mir und der Welt. Zumindest letzteres soll mir fortan nicht mehr so viele stirnige Blicke entlocken. Danke für den Hinweis und das Öffnen meiner stirnigen Augen, mein Kind! Euch wünsche ich ein wunderschönes, zufriedenes Wochenende mit wachem Blick und offenem Ohr für Eure Kindermünder. Wie stets bin ich neugierig, sie hier zu lesen...