In der vergangenen Woche gab es bereits die dritte Auflage von
Post aus meiner Küche. Diesmal stand alles im Zeichen des Picknicks. Ich war zum ersten Mal dabei und habe es sehr genossen experimentierfreudig in der Küche zu stehen. Meine Tauschpartnerin war
Anna von köstlich-vegetarisch. Beim Anblick ihres Blogs wurde mir ob der vielen kulinarischen Genüsse ja leicht schwindelig, aber es sind trotzdem ein paar Dinge entstanden, die sich zu ihr auf den Weg gemacht haben. Vielsaatencracker, Feta in Kräuteröl und Apfelgelee mit Lavendel sind heil bei Anna angekommen.
Obwohl ich mich selber nie an Rezepte halte, will ich Euch doch gerne das Grundgerüst für meine drei Leckereien an die Hand geben:
Vielsaatencracker: 120g Dinkelmehl, 120g kernige Haferflocken, 200g Saaten (bei mir waren es Sonnenblumenkerne, Sesamsamen, Kürbiskerne, Pinienkerne, Leinsamen) mit 1 TL Salz, 2EL Olivenöl und 500ml Wasser verrühren. Einige Minuten quellen lassen und anschließend dünn auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blackblech streichen. Der Teig ist relativ flüssig und reicht für zwei normale Backbleche. In den vorgeheizten Ofen (170°) schieben und ca. 60 min backen. Nach 10min Backzeit den Teig bereits in die gewünschte Form schneiden. Das geht sehr gut mit einem Pizzaroller.
Apfel-Lavendel-Gelee: 750ml Apfelsaft und 1EL getrockneten Lavendel mit Gelierzucker 2:1 nach Packungsanleitung aufkochen, in heiß ausgespülte Gläser füllen und fest verschließen. Natürlich geht das auch mit frischem Lavendel. Die Dosierung ist aber immer abhängig von Sorte und Geschmack. Ich habe zwei Kochvorgänge gebraucht, bis ich das für mich angemessene Verhältnis von Provence auf der Streuobstwiese gefunden habe...
Feta in Kräuteröl: 250g Schafskäse in Würfel schneiden, 2 Schalotten, 1 kleine Chilischote und 2 Knoblauchzehen in dünne Scheiben schneiden. Alles mit 1TL getr. Kräuter der Provence und 1 Lorbeerblatt (frisch wäre natürlich auch hier möglich, ist aber auch schneller verderblich) in ein Glas schichten, mit Olivenöl auffüllen, bis alles bedeckt ist. Einige Tage im Kühlschrank ziehen lassen.
Von Anna habe ich im Gegenzug ein so wundervolles Päckchen erhalten, dass es in den nächsten Tagen unbedingt einen eigenen Post verdient hat... Bis dahin könnt Ihr Euch
hier Appetit holen.