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23.01.2014

Premierengäste


Heute bin ich unterwegs. Und mache Musik mit Kindern. Obwohl schon oft geschehen, so ist es doch eine aufregende Premiere für mich, denn ich werde die Kinder nun über einen längeren Zeitraum begleiten. Sie mitnehmen und einladen in die spannende Welt der Musik. Laut oft, aber auch ganz leise. Ich hoffe so sehr, ich kann sie begeistern...  Und weil ich vor aufregenden Ereignissen meist verstumme und nicht mehr reden möchte, habe ich im Vorfeld woanders für Euch geplappert: Bei Natalie vom Blog Schaeresteipapier könnt Ihr heute meiner Plauderei aus dem Nähkästchen lauschen. Und Euch inspirieren lassen von einer wunderbaren Sammlung an BastelideenSpielideen, jeder Menge Beschäftigung für Schlechtwettertage  und vielem mehr. Natalie hat da wirklich eine einzigartige Sammlung zusammengetragen und ist in jedem Fall mein erster Anlaufpunkt für den anstehenden Kindergeburtstag, der ja zu dieser Jahreszeit leider doch überwiegend drinnen stattfinden muss.  Ich danke herzlich, dass ich Gast sein durfte und werde mich nun fröhlich aufgeregt meiner Premiere widmen... Habt einen schönen Tag. 

PS: Der aufmerksame und langjährige Leser wird es wissen: das Bild ist ein alter Hut...  aber keiner beschreibt mich heute passender. 

20.01.2014

12tel Blick

Ein Jahr. 12 Monate. Zwölf Fotos. Immer aus der gleichen Perspektive.
Tabea Heinicker hatte die Idee und stellt monatlich ein vielfältiges Album zur Verfügung. 

Willkommen zurück! Weil es im letzten Jahr so viel Spaß gemacht hat, sind wir gerne wieder dabei. Ich bin mir sicher, es wird sich weiterhin eine Menge tun im Malen der Tochter, die in wenigen Tagen vier Jahre alt wird. Deswegen behalten wir unseren Blick auf die kleinen und großen Kunstwerke und möchten ihn gerne wieder mit Euch teilen. Kürzlich haben wir die Einladungskarten für die Geburtstagsfeier gestaltet, da war es wieder: jenes Malen, welches unter Kindern auch gerne Krikelkrakel geschimpft wird. Mittlerweile glaube ich, es ist die Rhythmik des Strichelns, die das Kind wohl in besonderem Maße fasziniert. Das Malen und die Bewegungen als solches, weniger das fertige Bild. Nun, so soll es sein... Nichtsdestotrotz gab es auch wieder eine schöne Versammlung an Kopffüßlern. Wuchsen die Arme eigentlich schon immer in den Kniekehlen? Ein Porträt einer, ganz frisch um ein weiteres Baby gewachsenen Lieblingsfamilie. Und auch Prinzessinnen mischen sich nun langsam ins Leben des Kindes. Die Kronen für sie sind schon gemalt... In diesem Sinne, ich freue mich auf ein Jahr Geschichtenbilder und Phantasiegestalten, auf Überraschendes und die Freude am Malen! 

Edit: Fortan immer dienstags gibt es gesammelte Kinderkunstwerke bei Philuko. Welch ein Fest, dann und wann reihen wir uns gerne ein...!

18.01.2014

Geräusch der Woche

Nach wochenlangem Lippen spitzen und lustigsten Grimassen im Gesicht des Kindes klappt es nun, das Pfeifen. Und ich kann mich lustigerweise noch genau daran erinnern, wie sich meine ersten Pfiffe seinerzeit anfühlten. Falsch herum kamen sie aus meinen Lippen und waren bestimmt der Anfang meines späteren "Kunstpfeiferdaseins". Was ist das Mädchen stolz... 

31.12.2013

12tel Blick

Ein Jahr. 12 Monate. Zwölf Fotos. Immer aus der gleichen Perspektive.
Tabea Heinicker hatte die Idee und stellt monatlich ein vielfältiges Album zur Verfügung. 

Ein Jahr lang habe ich mit Euch das Malen meiner Tochter verfolgt, bald nun ist sie vier Jahre alt. Viel ist passiert, die Bilder haben sich verändert... Sie erzählen Geschichten, zeigen Häuser, Menschen und seit ein paar Wochen durchgehend Buchstabensalate (in der Kita wird jedes Bild mit Namen beschriftet und so fordert das Mädchen gerade sehr wissbegierig jeden Namen aus dem näheren Umfeld als Vorlage zum Abschreiben). Oft genug bekomme ich aber auch Bilder, in denen die Freude am Pinselschwung, der Spaß am Stricheln und Punkten ganz und gar im Vordergrund steht. Darauf ist gar nichts Gegenständliches zu erkennen und das ist ganz und gar gut so. Ich werde dem Kinde weiter über die Schulter schauen und freue mich auf ein neues Bilderjahr mit Euch. Danke, dass Ihr uns begleitet habt. Die Gelassenheit und Freude, mit der ich die Entwicklung betrachten kann, habe ich auch ein wenig Euch zu verdanken. Denn manchmal lässt man sich von dummen, unüberlegten Kommentaren (Krikelkrakel, kannst Du doch gar nicht, kann ich aber nicht...) ja doch ein bisschen die Laune und den Spaß verderben. Und um die Freude daran soll es gehen, nicht aber um das richtige Haus, den richtigen Pinselstrich, die richtige Farbe... In diesem Sinne, bis zum nächsten Jahr! Zum Abschluss gibt's für Euch noch Schnee- und Weihnachtsmann aus der Dezemberfeder: 

23.Dezember 2013

 15.Dezember 2013

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16.12.2013

In den Schlaf gesungen...

...das hat zuletzt geklappt, als das Mädchen noch ein Baby war. Eine Handvoll Wunschlieder habe ich in Windeseile auf unserem neuen Mitbewohner gelernt (das geht so prima leise wispernd auch noch zur Nachtzeit) und alle Bettrituale sind über den Haufen geworfen. Schon ganz heiser und müde singen wir von Mond und Sternen. Von Hänsel und Gretel und der Vogelhochzeit. Schlaf, Kindlein, schlaf. Sie ist tatsächlich eingeschlafen... 

Pumphose

Die Gitarre war in diesem Jahr ein verfrühtes Weihnachtsgeschenk. Der lieben Schenkerin die besten Grüsse, wir sind beide ganz verliebt und üben eifrig! Das Mädchen am Tage in der gemütlichen Breitcordelefantenknickebocker und dem immer zu allem passenden Streifenshirt. (Pumphose - Ausgangsschnitt Madame Jordan, Shirt - Schnitt Ottobre ?...) Mehr selbst benähte Kindelein beim Fräulein Rohmilch, schlaft schön...




20.11.2013

12tel Blick

Ein Jahr. 12 Monate. Zwölf Fotos. Immer aus der gleichen Perspektive.
Tabea Heinicker hatte die Idee und stellt monatlich ein vielfältiges Album zur Verfügung. 

Seid gegrüßt, liebe 12telBlickfreunde. Verzeiht, wir haben Euch im Oktober warten lassen, deswegen wird es heute etwas umfangreicher. Denn gemalt wurde trotzdem im Hause Spielpause. Am liebsten mit vollem Einsatz, mit Haut und Haar... In der Kita wird derzeit viel gemalt und gebastelt. Einiges klingt im Kinde so lange nach, dass wir es zu hause unbedingt wiederholen müssen. Im Herbst entstanden einige Bäume mit bunten Blättern und vielen schmutzigen Ärmeln, die man wunderbar waschen kann. Schmunzeln muss ich immer wieder darüber, dass das Kinde stets leidenschaftlich gerne Hände und Arme für einen Druck bepinselt, dieses Gefühl aber offenbar eigentlich nicht so gerne hat, denn hernach wird alles umgehend wieder abgewaschen. Nur, um anschliessend doch wieder alles einzufärben. Dieser Vorgang hat sich hier zu Spitzenzeiten fünf, sechs Mal wiederholt. Gut, dass zwischendurch nicht jedes Mal auch noch ein neues Shirt an den Leib musste. 

Der Druckarm...
Das Blattwerk...
Die Vorlage aus der Kita...

Im November muss es wieder ein paar unglückliche Meinungen über die kindlichen Malkünste in der Kita gegeben haben. "Das ist doch alles nur Krikelkrakel. Hihi. Haha. Höhö." Das Mädchen, inzwischen drei Jahre und zehn Monate jung,  hört trotzdem nicht auf zu malen, aber ich bemerke hier und da sehr wohl jene "KannIchDochNicht-Haltung". Das ist nicht immer ganz einfach aufzulösen, aber ich bin zuversichtlich, dass das Geschwätz der anderen die Lust am Malen und Basteln nicht nachhaltig wird bremsen können. 
Die Tage werden wieder kürzer, die Drinnenzeit länger und immer öfter landen neben Stiften und Farben nun auch andere Utensilien auf dem Tisch. Ein großer Eimer Playmais ist eingezogen und hat uns schon viel Freude gemacht. Ein wenig Glitzerliebe ist aus der Kita herüber geschwappt. Die Schere ist immer dabei und schneidet zu meinem Verblüffen wie aus dem Nichts sehr säuberlich an Linien entlang. Der erste Name ist (ab-)geschrieben und der Pinzettengriff wird wieder neu erlernt. Wer genau hinschaut, ahnt, dass am selben Tische wohl auf der gegenüberliegenden Mamaseite schon für die diesjährige Adventspost gewerkelt wurde. Ein Monat bleibt uns noch für die grosse Bastellust, dann haben wir ein Jahr lang monatlich auf unseren Maltisch geschaut und immer wieder Neuigkeiten entdeckt. Den Blick führen wir gerne weiter, zu spannend sind die kleinen und großen Schritte nach vorn. Und zu schön auch der Blick zurück... Mehr Blicke nach vorn, nach unten, oben oder hinten sammeln sich ab heute wieder bei Tabea.


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  22. September/ Oktober/November

15.11.2013

Spielpause zum Anfassen

Ich habe es ja hier und da schon mehrfach hinausposaunt: am Sonntag werde ich hier in Leipzig auf dem Kunstmarkt auf der Kö stehen. Ich bringe viele, viele Hosen und Mützen mit, außerdem sämtliche Stoffe aus dem Vorrat, damit sich jeder seine Pumphose nach Wunsch zusammenstellen und gegebenenfalls in Auftrag geben kann. Dafür habe ich heute noch einmal alle Stoffe geplündert und in handgerechte PuzzleHosenteile zurecht geschnitten. Weiterhin habe ich endlich einen (ziemlich pedantischen) Überblick darüber, wovon ich wieviel im Vorrat habe, so dass ich jeden drohenden Engpass sofort aus dem Verkehr ziehen bzw. nachbestellen kann. Ich würde mich sehr freuen, wenn jemand zum Puzzlen kommt und bin gespannt auf Eure Kombinationen, die mir vielleicht so noch nicht in den Sinn gekommen sind... Zu guter Letzt wäre ich auch wahnsinnig neugierig zu erfahren, wer hier vielleicht im Stillen mitliest und mitfiebert? Sprecht mich gerne an, im Grunde kennt Ihr mich ja... Und weil das eigentlich ein bisschen gemein ist, denn ich selber bin ja völlig ahnungslos, bin ich mächtig aufgeregt. Das legt sich bis zum Sonntag hoffentlich. In diesem Sinne, ich freue mich auf Euch, schlaflose Grüße aus den letzten Vorbereitungen...

18.09.2013

shoppen. shoppen. shoppen.

Lange schon trug ich den Gedanken mit mir spazieren, einen kleinen Shop zu eröffnen. Und lange gab ich das Vorhaben immer wieder auf, sobald ich mich im Netz durch den riesigen Wust an, nicht immer nur richtigen, Informationen dazu wühlte. Gut, wenn man eine tolle Fee hat, die einem das ein oder andere zuflüstert. Nun ist es also doch noch etwas geworden. Alle Richtlinien und Kennzeichnungspflichten sind erfüllt. Alle Ämter unterrichtet. Und ich bin sehr froh, dass dieser Teil vorerst ein Ende hat. Ich bin gespannt, wohin die Reise geht und freue mich, dass ein bisschen Spielpause nun auch schon andernorts tobt, klettert, flitzt und hüpft. Werbung wird es hier an diesem Ort nur hin und wieder ganz dezent geben ;-). Für tiefere Werbeeinblicke, auch hinter die Shopkulissen, habe ich eigens eine Facebookseite eingerichtet, auf der Ihr Spielpause gerne lieb haben und verfolgen könnt. Weil ich mich nun viel auf Neuland bewege und unentwegt lernen und begreifen muss, wie etwas richtig, gar nicht, gut, oder lieber noch besser funktioniert, kommt das (gehaltvolle) Bloggen und vor allem das anderswo Lesen gerade etwas kurz. Dafür glühen einstweilen Kopf und Nähmaschine. Und das ist ein Zustand, der mich dieser Tage wirklich sehr zufrieden macht...!

20.08.2013

12tel Blick

Ein Jahr. 12 Monate. Zwölf Fotos. Immer aus der gleichen Perspektive.
Tabea Heinicker hatte die Idee und stellt monatlich ein vielfältiges Album zur Verfügung. 

Die Situation ist beinahe unverändert. Die Malerlebnisse eines Monats können wir wegen überbordender Draußenaktivitäten an einer Hand abzählen. Nichtsdestotrotz können wir ein kleines Gemeinschaftswerk mit Geschichte zeigen. Auf Wunsch des Mädchens malte ich ein Haus. Dann folgten von Kinderhand zunächst die Fenster. Wegen Platzmangels landete die grüne Tür einfach neben dem Haus. Die Mamahand wurde beauftragt, Pippi Langstrumpf ins obere Fenster zu malen. Von Kinderhand ergänzt wurden in den unteren Etagen der Villa Kunterbunt Annika und Tommy. Beide wurden plötzlich krank und mit einem roten Fieber bemalt. Auch Pippi hat sich leider angesteckt und blaues Fieber bekommen. Alles halb so schlimm. Es eilen schon sämtliche Mamas, Papas und Piraten von Ferne heran, um die Kranken wieder gesund zu pflegen. Die da wären jene bunten Punkte um das Haus herum. Wohl wegen der Dringlichkeit alle ohne Haut und Haar und Beine... Pippi Langstrumpf hat hier unverändert Heldenstatus. Das kann einem ja mit der Zeit auch ganz schön auf den Keks gehen. Der Blick in die Kita zeigt mir aber jeden Tag aufs Neue, dass wir uns ja eigentlich eine angenehme Heldin ausgesucht haben. Star Wars, Spiderman, Barbie und Fillypferd dürfen meinetwegen gerne bis auf Weiteres draußen bleiben... 


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 20. Mai / 27. Juni/ 25. Juli/ 10.August

27.06.2013

12tel Blick

Ein Jahr. 12 Monate. Zwölf Fotos. Immer aus der gleichen Perspektive.
Tabea Heinicker hatte die Idee und stellt monatlich ein vielfältiges Album zur Verfügung. 


Das Kinde ist eigentlich nur noch draußen. Klettern, Fahrradfahren, schaukeln, hüpfen, springen, tanzen - Stifte, Papier oder Pinsel werden ehrlich gesagt gerade nicht angerührt, allenfalls die Straßenkreide zieht ein paar Linien auf den Hof. Und so geschah es, dass ich eigens für den 12tel Blick einen Malnachmittag einberufen musste. Ein Regenguß kam mir zu Hilfe und so fanden wir schnell wieder Gefallen an Pinsel und Farbe. Nach all den Fluten der vergangenen Wochen - die letzte setzte nun auch den Leipziger Keller unter Wasser - habe ich ehrlich gesagt fest mit einem Wasserbild gerechnet. Aber es kommt ja immer anders und so darf es auch weiterhin sein... Voilà: FEUER nebst einigen wichtigen (laut ausgesprochenen) Erkenntnissen: rot und gelb wird orange und rot und weiß wird rosa. Unter dem Feuer befindet sich übrigens ein (nicht ganz vollständiger) Regenbogen. So schnell konnte ich aber die Kamera gar nicht zücken wie dieser wieder übermalt war. Im Moment kommt es mir ein bißchen so vor, als sammle das Kind jene Geschichten, die irgendwann mal zu Papier kommen... sie werden intensiv erlebt und in den blühendsten Wörtern erzählt (heute: anschnellern = Karussell anschubsen) und in kommender Zeit auch sicherlich wieder zu Papier gebracht. Einstweilen freue ich mich an allem, was mittlerweile schon entstanden ist und an Isabells wunderschönem Artikel über Kinderzeichnungen... Auf bald in alter Frische - wir brauchen dafür noch etwas (analoge) Zeit.


 Obere Reihe: 6. Januar  / 2. Februar / 15. März  Untere Reihe:  6.April / 20.Mai/ 27.Juni
Ein Klick auf das Datum führt zum jeweiligen Post.

22.04.2013

12tel Blick

Ein Jahr. 12 Monate. Zwölf Fotos. Immer aus der gleichen Perspektive.
Tabea hatte die Idee und stellt monatlich ein vielfältiges Album zur Verfügung.

Hier schon einmal bejubelt, können wir in diesem Monat voller Freude die ersten Kopffüßler vorstellen. Auch dieser Entwicklungsschritt hat mich wieder völlig überrascht und kam sehr plötzlich. Haben wir uns im März noch an ebenso unerwartet auftauchenden Ostereiern und Linien innerhalb von Kreisen gefreut, entstehen nun einen Monat später ganze Horden von Eierköpfen mit inzwischen doch überwiegend zwei Beinen, Armen, Füßen, Augen, Nase und Mund. Seit ein paar Tagen allerdings soll am Ende immer noch der Name drauf. Das erledigt das Mädchen natürlich höchstselbst, indem es große Teile der Zeichnung wieder unter Krikelkrakel verschwinden lässt...


Hier nocheinmal alles bisher Geschehene im Überblick. Ein Klick auf's Datum führt zum jeweiligen Post. Ich freue mich jetzt schon auf den nächsten 12tel Blick und bin sehr gespannt, was mir die junge Dame in der Zwischenzeit auf's Papier zaubert...

                                                                                       6. Januar      2. Februar
                                                                                      15. März       6. April

Alle Blicke im April sammelt Tabea ein. 

06.04.2013

Punkt, Punkt, Komma, Strich. 12el Blick.

Wegen großen Staunens kann ich unmöglich bis zum nächsten 12el Blick warten: hier entstand der erste Kopffüßler. Es ist der Papa. Mit Haut und Haar. Und Armen. Neun liebe Menschen mit immerhin 17 Beinen hat das Mädchen heute gemalt. Manche haben Haare. Manche haben Füße und Arme. Und alle haben einen lachenden Mund. Begeisterte Grüße...

Unsere Freude über die neuen Fähigkeiten wird noch bis weit in den Sonntag hineinreichen, darum hinauf zum Teilen auf Marias Kreativberg

04.04.2013

Mut haben

Aus der eilig gefertigten Mutmachgarderobe hat sich das Kinde heute morgen die Freundinnenhose herausgezogen. Es hat prima geklappt, soviel gleich zu Beginn. Etwas verhalten, keine Tränen, ein großes, mutiges Mädchen. Ihrem gestrigen Wunsch, heute niemanden dort anzutreffen, wurde auch beinahe entsprochen: die Kita war wie leer gefegt. Eine Handvoll Kinder, ihr Bezugserzieher und ein offener Gruppenraum. Kein großes Gewusel, kein Chaos. Ich weiß, dass sie mir nachher aufgeregt berichten wird, was sie alles erlebt hat. Angesichts der zurückliegenden Windpockenpause also ein sehr positiv hervorzuhebender Kitamorgen. Vielleicht kann ich damit den Eindruck der Kitaschwarzmalerei wieder ein bißchen bunter zeichnen? Die sorgenvollen Posts der vergangenen Wochen ergeben in ihrer Gänze bzw. Unvollständigkeit (denn nicht jeder gute Kitatag bekam einen eigenen Post) womöglich einen zu verzerrten Eindruck. An dieser Stelle einen großen Dank für Euren breiten Zuspruch, Euren Mut für uns. Das Kind hat länger gebraucht. Definitiv. Aber ich sehe es inzwischen sehr groß wachsen, gelassener und mutiger werden. Ein Kitatag ist kein Weltuntergang mehr. Sondern - nach dem allmorgendlichen schweren Sprung in immer wieder kühles Wasser - ein durchaus großer Spaß. Und weil man in diesem neuen, aufregenden Spiel gerne mal die Dringlichkeit eines Toilettenbesuches herunterspielt, sind wir nun wieder bei Pumphosen angekommen. Keine Knöpfe, keine Reißverschlüsse - nur ein, auch in größter Eile noch bestens ohne fremde Hilfe zu bewältigender, Gummizug. Dank der umgeschlagenen Bündchen auch noch lange mitwachsend. Ich bin begeistert und habe einen Plan für die kindliche Frühlingsgarderobe.

Hose: Knickebocker von Madame Jordan/cocoschock. Shirt: Sveja von Frau Liebstes

18.03.2013

Kopfstandeulen

Dieses kleine Eulenröckchen ist zwar das Einzige, was gestern wirklich fertig wurde. Aber es ist schon jetzt ganz groß. Denn es war am Abend das Einzige, was gegen dicke Tränen half. Es war am Morgen größte Motivation, es mit dem Anziehen doch mal wieder alleine zu versuchen. Und es passt. Es lässt uns immer an zwei liebe Menschen denken. Es war das erste Kinderlachen des Tages, denn die Eulen machen Kopfstand, Mama. Lustig, oder? Es durfte, nein musste unbedingt mit in die Kita und hat sich dort mitsamt dem Kinde ganz ohne Tränen von mir verabschiedet. Welch ein Meilenstein nach vielen schweren Wochen. Das ist viel mehr, als ich von einem so kleinen Röckchen je erwartet hätte... Euch eine schöne neue Woche!


04.03.2013

Kita. Ein Sorgenkind.

Silvester 2012. Auf dem Weg zum Wasser mit den Wunschschiffchen. Mit einem haben wir uns einen Kitaplatz gewünscht...
Ich möchte nicht zur Kita. Ich möchte nicht zur Kita. Ich möchte nicht zur Kita. Ich möchte nicht zur Kita. Ich möchte nicht in der Kita bleiben. Ich möchte nicht in der Kita bleiben. Ich möchte nicht in der Kita bleiben. Ich möchte wieder nach Hause gehen. Ich möchte wieder nach Hause gehen. Ich möchte wieder nach Hause gehen. Ich möchte nicht mehr zur Kita gehen. Ich möchte nicht mehr zur Kita gehen. Ich möchte nicht mehr zur Kita gehen. Ich möchte nicht mehr zur Kita gehen. 

Diese Mantren und viele, viele Tränen begleiteten mich durch die gestrige Nacht, den heutigen Morgen, den Tag und den Abend. Vier Wochen Eingewöhnung (davon eine geschwänzt wegen fehlender Erzieher) und wir fangen weit vor von vorne an... Ich bin ratlos. Und wütend. Denn erst heute wird uns (und den Kindern) mitgeteilt, das Bezugserzieherin Nr. 1 nur noch drei Tage da ist, bevor sie die Kita verlässt. Bezugserzieherin Nr. 2 ist weiterhin krank. Den inzwischen dritten Bezugserzieher habe ich heute fälschlicherweise für einen (recht unerfahrenen) Praktikanten gehalten. All mein gutes Zureden, all mein diplomatisches Geschick erreicht mein Kind nicht mehr. Selbst das Versprechen mitzukommen vermag Tränen und Mantren nicht zu stoppen. Mich verlassen die Kräfte und ich wäre dankbar für jeden kleinen psychologischen Trick oder Zuspruch: wie meistert Ihr solche Phasen?  

PS: Wir hatten während der letzten Wochen auch vier wirklich gute Tage. Mit Bezugserzieherin Nr.2 hat es prima geklappt. Dann folgte ein Tag, an dem weder 1 noch 2 da waren, ich das Kind der Arbeit wegen aber abgeben musste... Seither ist es wieder schwer. So schwer.

PPS: Vielen, vielen lieben Dank für Eure Tipps, Euren Zuspruch... ich fühle mich wieder erstarkt für einen neuen Tag. Dankeschön.

PPPS zum Freitag: Es geht wieder bergauf. Erste zarte Bande mit dem neuen Erzieher sind geknüpft und mit dem Papa als Stütze bewegt sich das Kind viel freier...  Das Schokoladeneis ist übrigens leer, war lecker, aber brachte erstmal keine nennenswerte Besserung. 

16.02.2013

Wände weißen

Ich hätte nicht für möglich gehalten, dass dreijährige Damen eine so tatkräftige Unterstützung bei kurzentschlossenen Malerarbeiten sind. Auslöser für das weiße Treiben ist die graue Küchenwand, die ich ob der andauernden Grauhimmelswetterlage keinen Tag länger mehr sehen mag. Sie ist inzwischen unter dem dritten Anstrich endlich restlos verschwunden und wartet etwas zögernd auf die neue Farbe (ein helleres blau/grau, welches mir heute plötzlich gar nicht mehr gefällt...). Was sich aber hartnäckig immer wieder durch alle neuen Anstriche kämpft, sind Filzstiftlinien in grün, rosa und schwarz. Nach vier Schichten weißer Farbe verliere ich langsam die Hoffnung, dass wir doch noch wieder los werden, was da innerhalb der letzten zwei Jahre an die Kinderzimmerwände gelangt ist? Buntstift- und Pinselstriche haben wir immerhin in die Flucht geschlagen und sehr froh bin ich nun über die Tatsache, dass es keine Wachsmalstifte an die Wand geschafft haben... Wir schwingen weiter die Farbrollen (das Kind wählte gelb) und warten auf einen schöneren Himmel, den wir dann - sobald wir ihn sehen - zu gerne auch wieder zu Katja tragen. Habt ein schönes Wochenende!


PS: Kind und Kita freunden sich langsam an. Der tägliche Start und der Abschied sind mitunter noch sehr schwer. Aber am Ende eines (Vormit-)Tages ist sie bisher doch immer sehr fröhlich gewesen und hat mir stolz berichtet... Es wird.

11.02.2013

Mutschuh

Dankeschön, liebe Steffi! Für die wunderbarsten Mutschuhe. Sie sollen dem kleinen Mädchen den Kitastart erleichtern. Die großen Schritte überwindbar machen. Leider durften sie noch gar nicht mit. Mich dünkt, das Kinde möchte alles Schönste lieber zu Hause lassen? Heute gab es schon nach einer Stunde Kita nur noch einen (großen) Kinderwunsch. Heim mit Mama. Hinein in die Mutschuhe. Kraft tanken. Für einen neuen Kitatag. Es ist Fasching. Das Kind wird zu Pippi. Und die ist stark...


08.02.2013

Nachbereitung. Vorbereitung.

Eine Woche Kitaeingewöhnung (unter erschwerten Bedingungen) liegt hinter uns. Wir hängen noch eine weitere dran. In ein paar Jahren werden wir darüber lachen. Bestimmt. Dieser Tage ist es aber wirklich eine große Aufgabe. Vor allem für mich. Ich sehe und fühle die Unsicherheit meines Kindes. Die noch sehr vorsichtigen und unsicheren (Fort-)Schritte in eine so unbekannte Welt. Die Rückschritte in meine Arme. Auch sehen wir dort täglich einen kleinen Jungen ohn Unterlaß nach seiner Mama flehen und weinen. Der Gedanke daran, dass mein Kind jemals solche Sehnsucht nach mir leiden muß, bricht mir das Herz. Ich bleibe. Als Hafen, als Ausgangspunkt. Für eine große, schöne Reise... 
Heute gelang es mir mit großem Verhandlungsgeschick, ein drohendes Krokodilskostüm abzuwenden. Welche Erleichterung. Entspannt treffen wir am Nachmittag erste Vorkehrungen für eine weniger aufwendige Verkleidung zum nahenden Fasching. Kann man doch schon fast so lassen...? Euch ein schönes Wochenende!


07.02.2013

Tag 3. Tag 4.

Tag 3 (der Kitaeingewöhnung): weil die Zeit vor dem Mittagessen nicht mehr für eine ausgiebige Runde auf der Hüpfmatratze reicht, fließen unzählbar viele Tränen. Wird das Essen verweigert. Möchte das Kind niemals mehr wieder in den Kindergarten gehen. Ausrufezeichen. Tag 4: wir fahren doch wieder hin. Ohne Tränen. Nochmal mit dem Raupenkleid. Nach wieder überfülltem Morgenkreis und Spielplatztoberei entferne ich mich. Mutig. Bezahle 21,34 € an der Supermarktkasse für einen völlig planlosen Einkauf. Zwinge mich zu einem Kaffee für 1,20€ beim nahe gelegenen Bäcker. Kehre nach genau 47 min in die Kita zurück. Empfange mein fröhliches, strahlendes Kind und höre den tonnenschweren Stein von meinem Herzen fallen... Juhu. 


Mehr Nummern, ganz unterschiedlicher Art, gibt es heute bei nic...

05.02.2013

Tag zwei

Nach der Erfahrung von gestern gab es in der Kita heute keinen Morgenkreis. Die Sonne scheint, es geht raus. Ich hätte mir mit dem Kissen also durchaus eine Nacht länger Zeit lassen können. Alles halb so wild, wir stopfen das windschiefe Kissen und die Wechselsachen in das frisch bebilderte Fach und ziehen mit der Meute los nach draußen. Noch immer fehlen krankheitsbedingt fünf Betreuer. Auf dem Spielplatz trifft mein Kind auf gefährliche Feuerdrachen, schwindelerregende Karussellmutproben, gemeine Schubsereien, unerhörte Schießereien und augesprochene Scheißereien. Aber es wird auch gerutscht, geklettert und geschaukelt. Bis in den Himmel. Bis zu den Sternen. Während der Wind die Nase kitzelt. Heute ist sie schon eine Runde ohne mich losgezogen, morgen möchte sie zum Essen bleiben. Am Ende gab es gar bittere Tränen, weil wir uns nicht mehr mit den anderen Kindern aus dem Schneeanzug pellten, sondern wieder nach Hause fuhren. Ein gutes Zeichen. Untröstlich war die Dame auch darüber, dass sie gar keine Gelegenheit hatte, den anderen Kindern das Kleid von der Raupe Nimmersatt zu zeigen. Es begleitet uns nun schon eine ganze Weile und schrumpft behende von Kleid zu Tunika. Als Kleidungssstück mit Mitwachspotential kann ich ein Hängerchen dieser Art also nur wärmstens empfehlen. Mein Schnitt stammt aus einer alten Ottobre, aber es gibt ihn auch als E-book. Zum Beispiel HIER.  Oder das Schnittmuster ohne Nähanleitung kostenlos HIER. Und was tragen andere Kinder? Fräulein Rohmilch hat die Antwort!