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26.09.2014

Nähen für mich. Ulanbator.

Das Nähen für mich, es ist so sehr auf der Strecke geblieben im letzten Jahr. Dabei nähe ich so viel, die Maschinen stehen nur selten still und es macht mir sehr viel Freude. Aber es entsteht eben kaum mal etwas für mich. Und mitten in dieser Flaute bekam ich, die seit jeher fast ausschliesslich Jersey für sich vernähte,  Catrins Einladung zu einem Webstoffspezial. Was folgte, waren viele kreisende Gedanken um Stoffe, die lange Suche nach einem zu mir passenden Schnitt, Ernüchterung, Begeisterung und schließlich, ganz frisch eingetroffen, eine Stoffbestellung. Nur für mich. Was ich demnächst damit anstellen werde, zeige ich Euch heute zu Gast im Stoffbüro...

08.09.2014

My kid wears

... einen fröhlichen Mix aus flora fadenspiel und spielpause... Höchstselbst dort aus dem Koffer gefischt und kombiniert. Mit dabei, mehr oder weniger versteckt: Äpfel, Karos, Dackel, Elefanten und Hubschrauber.  Habt eine schöne Woche!


Mehr Kinder in selbst Genähtem immer montags beim Fräulein Rohmilch!

18.06.2014

Endlich. Der Japanmantel.

Schon sehr lange habe ich vom Japanmantel geträumt, in den ich mich seinerzeit bei Steffi verliebte. Ungefähr so lange hat es auch gedauert, bis ich mal wieder etwas für mich genäht habe. Ohweh. Belohnt wurde ich mit einem Lieblingsstück, dass ich momentan fast täglich überwerfe. Kleinigkeiten habe ich am Schnitt noch geändert. Da ich beim Nähen von Steffis bereits leicht angepasstem Schnitt profitieren durfte, kann ich leider nicht mehr ganz nachvollziehen, was nun alles wie anders ist. In jedem Fall habe ich noch Länge dazu gegeben und mich für ein anderes, weiteres Ärmelmodell entschieden und das Armloch etwas tiefer ausgeschnitten. Die Taillenhöhe für den Bindegürtel musste ich ebenfalls anpassen. Und die Taschen sind (die Position hatte ich mir leider nicht mit abgepaust) ein paar Etagen zu tief gerutscht, aber gerade noch erreichbar. Genäht habe ich eine großzügige Weite (42 !?!) aus dunkelblauem Leinen, die in der Wäsche auch noch etwas einlaufen darf. Grundsätzlich mag ich es aber auch so lieber, fühle ich mich - besonders in Webware - doch sonst schnell unangenehm eingeengt. So aber ist's ein feines Wohlgefühl! Das möchte ich mir gern wieder viel öfter ernähen. Im Tanoshiiblog stöbere ich schon nach weiteren Schnitten und hoffe, dass ein nächstes Mal nicht wieder so lang auf sich warten lässt... Und nun, auf, auf, zu den vielen Memadedamen


Links neben meinem Kopfe schemenhaft hervortretend: mein praktischer Doppelkopf. Im Hintergrund mein buntes und sehr geschätztes Durcheinander von kleinen Kunstwerken und Grüßen aus dem Bloggerland... Wer findet wen? 


17.06.2014

Schnipp. Schnapp.

Ärmel ab. Wir haben einen Überhang an schönen Langarmshirts, die - wächst das Mädchen so weiter - im Herbst nicht mehr passen werden. Heute werden T-Shirts daraus. Ich werde wohl einen bunten Mix an Varianten nähen. Faule Säume, Ärmelbündchen oder fein gecovert. Je nachdem, welche schon eingefädelte Farbe an welcher Maschine gerade passt... Dass man als nähende Mama so schnell und einfach Wünsche erfüllen und Mangel (bzw. Überfluss) ohne großen Aufwand regulieren kann, freut mich immer wieder sehr. Hin und wieder führt das hier aber auch dazu, dass das (einschlafende) Mädchen sehr nachdrücklich utopische Wünsche äußert. Nämlich ein bodenlanges Drehkleid aus drei verschiedenen Stoffen. Über Nacht, versteht sich, bis zum nächsten Morgen. Ich hoffe, ich kann besagtes Kleid mit meinem heutigen Vorhaben erstmal auf die lange Bank schieben. Und das Kind bedient sich morgen früh voller Freude aus einem schönen, bunten Shirtsalat. (Wir alle ahnen, dass dieser Plan bestimmt nicht aufgeht... trotzdem, der Plan wandert heute zum Creadienstag...


NACHTRAG: Tadaaa....: fertig. Es sind - getrieben von der straßenweiten Ankündigung der stundenlangen Stromlosigkeit - ausschliesslich "faule Säume" geworden. Kurz nach dem letzten Ärmel war er dann auch tatsächlich weg, der Strom... Ulma hat unten schon bemerkt: hätte ich jetzt noch ein Baby zu Haus, gäbe es Beinstulpen en masse. So liegen und lagern sie nun erstmal... Für das -eigentlich gewünschte- Kleid, kam mir währenddessen auch noch eine Idee. Dazu aber ein anderes Mal: man glaubt ja nicht, was alles liegen bleibt, wenn der Strom mal für ein paar Stunden weg ist...


Wir hatten übrigens ein schönes, aufregendes Wochenende und auch der 12.von 12 war sehr ereignisreich. Ich hatte fest vor, es (wieder regelmäßig) mit Euch zu teilen. Die Kamera hatte sich aber aus dem Gepäck (bzw. gar nicht erst hinein-) geschlichen... Nächstes Mal!

04.06.2014

Louisa. Für uns und für Euch.




Schlicht und doch besonders. So mag ich es gern. Bleibt zu hoffen, dass das Mädchen und Louisa gute Freunde werden. Mit einem Kleid aus Webware (hier Leinen und Baumwolle) und einem nahtverdeckten Reißverschluß im Rücken betreten wir nämlich Neuland in unserer Alltagsgarderobe, die derzeit überwiegend aus Drehröckchen, Pumphosen und Jerseyshirts besteht. Auf das Füttern (mehrere Varianten sind im Schnitt beschrieben) habe ich verzichtet und stattdessen nur mit Belegen am Halsausschnitt gearbeitet. Ein Fehler? Denn im Inneren verstecken sich nun doch einige Nähte, die empfindliche Kinder vielleicht nicht so gern auf der Haut tragen? Die 110er Größe (5Jahre) bietet dem 107er Mädchen eine schöne Bewegungsfreiheit. Diesbezüglich werde ich niemals den Anblick eines kleinen Mädchens von ca. 2 Jahren am Rande eines Sandkastens vergessen. Es stand dort - traurig, stumm und bewegungslos - in feinem, viel zu engem Zwirn und weißer Strumpfhose und schaute den anderen Kindern beim ausgelassenen Buddeln zu... Dieses Kleidchen hier darf ganz bestimmt in den Sandkasten und die große Tasche vor dem Bauch werde ich sicherlich einige Male ausräumen dürfen. Im Rücken habe ich mit Hilfe der Einsatzstücke den Taschenstoff noch einmal aufgenommen. Das ist nur eine von mehreren Optionen im Schnittmuster. Einzig beim Anziehen muss ich mit dem rückwärtigen Reissverschluss helfen, das mag meine Tochter tatsächlich gar nicht, da ist sie lieber selbständig. Der Schnitt stammt vom belgischen Label compagnie m und ist nun auch als deutsches E-book erhältlich. Mir gefallen Martes Sachen sehr und ich hoffe, dass da noch viele kommen werden... Ein Exemplar vom Louisakleidchen (E-book) darf ich für Euch in den Lostopf werfen. Danke Marte und Euch viel Glück!  

09.04.2014

Warten

... auf Mama. Sie möge doch endlich fertig werden. Das passiert zwar nicht in dieser vollen Montur, aber doch fix und fertig angezogen... So werde ich jeden Morgen von meinem Mädchen geweckt. Nicht mehr nachts um drei mit knurrendem Kindermagen sondern zur perfekten Aufwachzeit mit einem in der Regel gut gelaunten Kinde, darauf drängend, dass Mama nun doch bitte auch aufstehen möge. Nach wochenlangen Nachtwachphasen sind das Umstände, die ich sehr zu schätzen weiß und für die ich nun jeden Morgen wieder dankbar bin. Hier zog sich das Kind aus dem Schrank: grüne Löwen (unter der Jacke versteckt), eine rote Wohlfühlhose (nun langsam zu kurz werdend), bunte Streifen an den Socken (in den Gummistiefeln versteckt), Giraffenmütze und Punktetuch sowie frisch vom Nähtisch einen Punktedrehrock. So bunt und durcheinander und doch für meine Augen jedes Mal so stimmig, wie es an diesem Kinde eben nur sein kann. Das ist die Farbe, die in der neuen Wohnung an all den weißen Wänden noch gänzlich fehlt. Das wirbelnde Alltagstreiben ist aber auch der Grund, warum es vielleicht hier und da gerade nicht so richtig weiter geht. Immerhin, das Warten auf den Elektriker ist überstanden. Nun kann das Küchenpuzzle weiter seinen Lauf nehmen. Leere Umzugs- und Möbelkisten sind begehrtes Spielgut. Ganze Höhlenlandschaften und Tunnelsysteme baut sich das Mädchen daraus. In einem Zimmer, das auch endlich Platz dafür bietet. Was den Wohnbereich allerdings nicht davor bewahrt, ebenfalls bebaut zu werden... Ach, schön ist es hier. Es wird... 

Das bunte Mädchen macht noch einen Gang in die fröhliche Fräulein Rohmilch Runde... 
Ach nein, wir sind ja schon zu spät... und warten so bis nächste Woche...

02.03.2014

Pausenfoto

 Spielpause nimmt eine Umzugsauszeit. Und zeigt Euch derweil ein paar Pausenbilder...

11.02.2014

Lisa. 100 Punkte.

Schon einige Schnitte (legendär: die Fuchstasche...) hat Steffi vom Blog herzekleid in letzter Zeit entworfen. Nun hat ein Kleid Premiere, das so gut zu uns passt, dass wir es mehrmals genäht haben, um es ja nicht mehr ausziehen zu müssen. Lisa kommt in aller Schlichtheit daher, kann aus dehnbaren Stoffen mit kurzen oder langen Ärmeln, Taschen (seitlich, frontal oder eben ohne) genäht werden und lässt viel Raum zum Ausprobieren, Verzieren, Verlängern, Verkürzen, Teilen, in Falten legen... Wir mögen es aber gerade so einfach, wie es eben ist. Denn es tobt, springt, klettert sich so noch immer am besten. Hier passt die Größe 110 dem 106er Mädchen so, dass (unter den kurzen Ärmeln) auch noch ein Shirt Platz hätte. In der kalten Jahreszeit hat auch die spielpäussche Pumphose gut darunter Platz, in dieser Kombination führten wir nun tagelang nichts anderes mehr aus. Jetzt brauchen alle Kleider aber doch mal eine Runde in der Waschmaschine... 


Hinsichtlich der Stoffwahl habe ich auch etwas gefunden, was zu uns passt (maxi-Dots, design Hamburger Liebe) Bunt, nicht ganz so wild und doch sehr fröhlich... Noch viel wichtiger ist mir inzwischen das "Stoffgefühl". Dieses hier ist wunderbar (was wohl an der Biobaumwolle liegt?) und lässt sich obendrein noch gut verarbeiten. Auch wenn es preislich ein großer Sprung in die Bioklasse ist, werde ich hier wohl zukünftig keine Kompromisse mehr machen. 
Das Schnittmuster (nebst einer ausführlichen Anleitung und vielen nützlichen Tipps und Tricks) für das Kleid LISA bekommt ihr bei Steffi im Fabelwald. Viele Inspirationen und einen Kleiderstil, den ich persönlich sehr gerne mag, gibt es im Blog herzekleid. Und für alle, die nicht selber nähen wollen, wird es fertige Punktekleider auch bald im Shop geben (wenn alle Mägen wieder rund laufen... grummel). 

28.01.2014

Schnurren

Für die musikalische Früherziehung brauchte ich dringend einen kleinen Begleiter, der das Eis zwischen den Kindern und mir schnell brechen würde. Er hat seine Sache wunderbar gemacht und wird mir noch so manches Mal aus der Patsche helfen, da bin ich mir sicher. An Übermut fehlt es ihm nicht, an Schnurrhaaren wohl. Da muss ich wohl noch einmal Hand anlegen. Ganz aus Resten entstand er. Gefüllt, wie unlängst das Flusspferd, mit Überbleibseln der Patchworkdeckenproduktion. Den Schnitt habe ich etwas vergrößert und fand ihn hier. Bevor der Kater nun wieder auf musikalische Reisen geht, schleicht er sich noch einmal zu Nina und Anke... Habt einen schönen Tag, wir feiern Geburtstag! 

 



27.01.2014

My kid wears

... die neue Walkhose, von der wir auch im endlich gefallenen Schnee begeistert sind. Von nahem sah man sie schon hier. Eines meiner wenigen Strickwerke, den Schal. Und meine liebste unter den liebsten Mützen nach einem Schnitt von Gretelies. Immer weithin leuchtend und bestens zu sehen :-). Inzwischen fallen schon wieder die ersten Tropfen auf den Schnee...  Habt eine guten Start in die Woche! 

Mehr Kinder in selbst Genähtem gibt's wie jeden Montag beim Fräulein Rohmilch zu sehen.

21.01.2014

Friesennerze für die Füße

Es ist recht ungemütlich draußen. Kalt und nass. Ein Friesennerz wäre eine feine Sache, um sich wenigstens trocken zu halten. Dieses vom Sperrmüll stammende Exemplar ward allerdings schon angeschnitten. Einst wurde eine Geldbörse daraus, was eine ziemlich knifflige Angelegenheit war... Die Ärmel blieben seinerzeit unversehrt und wurden nun verarbeitet. Über die matschigen Schuhe gezogen, holt und bringt man nun die lieben Kleinen in die Innenräume der Kita, ohne Spuren zu hinterlassen. Exemplare ähnlicher Art aus anderem Material gibt es schon immer, allerdings waren inzwischen nicht mehr viele übrig, die restlichen löchrig und es konnte ein kleiner Nachschub nicht schaden. Ich denke wieder sehnsüchtig an unsere verloren gegangene Tasche, mag den Kontrast von gelb und Matsch und überlege, was wohl noch aus den Resten werden könnte...? 


Bevor sie durch die Kita schlurfen, schicke ich sie noch zu Nina und Anke. Danke!

07.01.2014

Mein Freund, das Flusspferd. Ein Kuschelkissen

Kissentier
Vor ein paar Tagen gab es ein paar herzerweichende Tränen rund um das Flusspferd rechts im Bild. Das gehört der jungen Dame nämlich nicht... Am Ende durfte es doch noch leihweise mit nach Hause und die Tränen waren getrocknet. Da es aber nicht für immer bei uns bleibt, habe ich es nun ganz genau betrachtet und ihm und dem Kinde einen neuen besten Freund genäht. Mit hinein gewandert sind viele gute Gedanken an die edle Stoffspenderin (die mir ein ganz feines Restelager vermacht hat) und endlich diverse Vliesabschnitte aus vergangener Patchworkdeckennäherei... Damit habe ich wieder etwas Platz gewonnen. Außerdem die große Lust, doch auch mal wieder eine Decke zu nähen. Zusammengeklappt hält ein langes Klettband das Getier in Form, je nach Tagesform wird es aber auch zu einem gemütlichen Kissen. Zum Einschlafen das Kinde nun schon einmal erfolgreich eingeladen, so sehr, dass ich nebenan gleich mit eingeschlafen bin... 
Kuschelkissen nähen

 Und während die beiden Gefährten auf die Rückkehr der kleinen Dame warten, drehen sie eine gemütliche Runde und schauen bei Ninas Upcyclingdienstag und bei Antjes creadienstag vorbei.


16.12.2013

In den Schlaf gesungen...

...das hat zuletzt geklappt, als das Mädchen noch ein Baby war. Eine Handvoll Wunschlieder habe ich in Windeseile auf unserem neuen Mitbewohner gelernt (das geht so prima leise wispernd auch noch zur Nachtzeit) und alle Bettrituale sind über den Haufen geworfen. Schon ganz heiser und müde singen wir von Mond und Sternen. Von Hänsel und Gretel und der Vogelhochzeit. Schlaf, Kindlein, schlaf. Sie ist tatsächlich eingeschlafen... 

Pumphose

Die Gitarre war in diesem Jahr ein verfrühtes Weihnachtsgeschenk. Der lieben Schenkerin die besten Grüsse, wir sind beide ganz verliebt und üben eifrig! Das Mädchen am Tage in der gemütlichen Breitcordelefantenknickebocker und dem immer zu allem passenden Streifenshirt. (Pumphose - Ausgangsschnitt Madame Jordan, Shirt - Schnitt Ottobre ?...) Mehr selbst benähte Kindelein beim Fräulein Rohmilch, schlaft schön...




28.11.2013

Piratengeburtstag

Für einen kleinen Piratenfan und eines von drei Geburtstagskindern (edit: vier!) von heute: meine erste Begegnung mit Freezerpapier. Piraten ausgedruckt, mit einem Skalpell ausgeschnitten, auf schwarzen Stoff gebügelt, mit Stoffmalfarbe für dunkle Textilien bedruckt. Freezerpapier abgezogen, Farbe mit dem Bügeleisen fixiert und ein kleines Täschchen genäht. Die sauber heraus getrennten Freezerpapierpiraten haben ihren Platz auf der Geschenkverpackung gefunden... Allen Geburtstagskindern von heute einen schönen Tag und dem jüngsten, erst wenige Stunden kleinen Mädchen einen guten Start ins Leben!

Freezerpapier gibt es z.B. bei Catrin im Stoffbüro. Ganz eilige finden bei Aennie eine tolle Alternative. 

15.11.2013

Spielpause zum Anfassen

Ich habe es ja hier und da schon mehrfach hinausposaunt: am Sonntag werde ich hier in Leipzig auf dem Kunstmarkt auf der Kö stehen. Ich bringe viele, viele Hosen und Mützen mit, außerdem sämtliche Stoffe aus dem Vorrat, damit sich jeder seine Pumphose nach Wunsch zusammenstellen und gegebenenfalls in Auftrag geben kann. Dafür habe ich heute noch einmal alle Stoffe geplündert und in handgerechte PuzzleHosenteile zurecht geschnitten. Weiterhin habe ich endlich einen (ziemlich pedantischen) Überblick darüber, wovon ich wieviel im Vorrat habe, so dass ich jeden drohenden Engpass sofort aus dem Verkehr ziehen bzw. nachbestellen kann. Ich würde mich sehr freuen, wenn jemand zum Puzzlen kommt und bin gespannt auf Eure Kombinationen, die mir vielleicht so noch nicht in den Sinn gekommen sind... Zu guter Letzt wäre ich auch wahnsinnig neugierig zu erfahren, wer hier vielleicht im Stillen mitliest und mitfiebert? Sprecht mich gerne an, im Grunde kennt Ihr mich ja... Und weil das eigentlich ein bisschen gemein ist, denn ich selber bin ja völlig ahnungslos, bin ich mächtig aufgeregt. Das legt sich bis zum Sonntag hoffentlich. In diesem Sinne, ich freue mich auf Euch, schlaflose Grüße aus den letzten Vorbereitungen...

12.11.2013

Nachsitzen. Die Textilkennzeichnungsverordnung.

Immer wieder wird hier und dort viel über die Pflicht zur Kennzeichnung von Textilien (sofern man diese zum Verkauf anbietet) geschrieben. Weil das so unglaublich unübersichtlich und oft auch schlichtweg falsch ist, war ich diesbezüglich bis vor Kurzem noch einigermaßen orientierungslos. Auch dank lieber Hinweise von hier und da habe ich es - so hoffe ich wenigstens - inzwischen begriffen und fasse hier mal in aller Kürze zusammen, was für meine (in der EU) angebotenen Kinderkleidungsstücke von Relevanz ist: 

  • Die Kennzeichnung der verwendeten Materialien muss dauerhaft am Kleidungsstück angebracht sein. z.B. eingenäht oder eingestempelt, ein Papieretikett reicht ebensowenig wie die Sicherheitsnadel.
  • Besteht das Kleidungsstück aus mehreren Materialien unterschiedlicher Zusammensetzung, so müssen diese auch getrennt voneinander, einzeln aufgeführt werden. (Mehrkomponententextilien, Artikel 11, es gibt Ausnahmen... )
  • Werden die Produkte online vertrieben, gehört die Textilkennzeichnung nach obigen Vorschriften auch in die Artikelbeschreibung. 


Ausnahmen gibt es hier und da. Weiterhin Regeln, wie genau die Materialien bezeichnet werden müssen, was vielleicht doch unter den Tisch fallen darf und, und, und... Eine informative und gut verständliche Seite zur Textilkennzeichnungsverordnung (die das Textilkennzeichnungsgesetz abgelöst hat) habe ich hier gefunden. Über Sinn und Unsinn kann man sich lange streiten. Ich möchte aber selber auch immer gerne wissen, woraus meine Kleidung besteht. Allerdings trenne ich die Etiketten meistens sofort nach dem Kauf heraus oder schneide sie ab (und ärgere mich, weil sie dann noch mehr kratzen). Mit diesem Hintergrundwissen gehört das mühevolle Etikettieren der Kleider dann auch nicht zu meinen Lieblingsaufgaben... 

Ein kleines Label wird kaum fertig gedruckte Etiketten zu 1000en Stück einkaufen. Denn so werden sie meist angeboten. Kleinere Auflagen gibt es mehr und mehr, für meine oft auch unterschiedlichen Materialangaben habe ich aber noch nichts wirklich Passendes finden können. Und so habe ich bisher einiges beschriftet, gestempelt und eingenäht. Heute kam wegen akuten Etikettenmangels kurz vor dem nahenden Markttermin ein langes, festes Baumwollband aus Omas Nähkästchen zum Einsatz. Eine gute Fee rettet derlei Schätze immer vor dem Sperrmüll und bringt sie mir ins Nähstübchen. An einigen ursprünglich zusammengenähten Stellen war dem Band anzusehen, dass es einst wohl einen bestimmten Zweck erfüllte... Das Nonplusultra ist nun auch diese Variante der Etikettierung leider nicht, es dauert einfach viel zu lange und meine Schrift wird und wird auch nach dem 20. Etikett nicht schöner... Und so tüftle ich noch ein wenig weiter, schicke mein kleines Tagwerk noch eben zum Upcycling- und zum creadienstag und bin gespannt, wie Eure liebste Lösung aussieht? Vielleicht möchtet Ihr auch ein wenig aus dem Nähkästchen plaudern...

EDIT: in den Kommentaren sind sehr informative Links versammelt. Herzlichen Dank!


04.11.2013

My kid wears

Gestern wie heute, drunter wie drüber: Ein Elefantenshirt, dessen Zwilling wir an dieser Stelle mal freudig winken. DEN Lieblingsrock schlechthin. Bunt wie er ist, passt er einfach zu allem. Die berühmten Streifensocken. Die Hose mit geheimen Elefantentaschen unter dem Rock. Mamas Schal. Und eine Zwergenmütze (Schnitt: Greta). Außerdem so viele Schätze im Freien wie im Verborgenen, dass es mir das größte Glück ist, seine Mama zu sein... PS: Haben wir eigentlich irgendeine Farbe nicht an? 

Mehr Schätze in selbst Genähtem wie stets beim Fräulein Rohmilch...

26.10.2013

Zu gewinnen: eine bunte Spielpause

Die letzten Wochen waren bunt, laut und voll. Der kleine Shop war zu meiner Freude schon einmal ziemlich leer und hat sich nun während der letzten Tage nach und nach wieder gefüllt. Nun kommen auch kleinste und kleinere Rabauken auf Ihre Kosten... Hier im Blog wurde es etwas ruhiger und auch meine Besuche bei Euch sind dieser Tage seltener. Das wird wieder besser, wenn sich alles eingespielt hat. Versprochen. Bis dahin gibt es für mich noch vieles zu lernen, zu tun, zu entdecken und auszuprobieren. Weil Ihr derweil trotzdem munter wundervollste Kindermünder schwatzt, Euch nebenan über Neuigkeiten freut, auch immer mal wieder ein liebes Wort hier lasst oder einfach stumm vorbeischaut, möchte ich mal Danke sagen. Mit einer Portion Spielpause nach Wahl. Die würde ich einem von Euch gerne schenken, und zwar nach unten stehenden Regeln. Einstweilen fröhliches Spielpausieren im Lostopf und jedem von Euch ein buntes, fröhliches Wochenende!


Teilnahmebedingungen:

Teilnahmeberechtigt ist jede Person über 18 Jahren mit Wohnsitz in Deutschland, Österreich oder der Schweiz (EDIT: oder jedes andere europäische Ausland). Mit einem Kommentar unter diesem Post hüpft Ihr mit einem Los in den Lostopf. Wer spielpause auf Facebook liked oder diesen Beitrag dort teilt, darf sich ein zweites mit hinein nehmen und vermerkt dies bitte im Kommentar. Anonyme Kommentare bitte nur unter der Angabe einer gültigen Mailadresse. Der Lostopf ist bis zum 2.11.13, 23Uhr geöffnet. Hernach wird innerhalb von drei Tagen per Losverfahren ein Gewinner gezogen, benachrichtigt und hier im Blog veröffentlicht. Zu gewinnen gibt es einen Artikel nach Wahl aus dem Dawandashop Spielpause (andere Größen, Farben, Stoffe sind je nach Vorrat möglich und durchaus erwünscht). Als zweiten und dritten Trostpreis würde ich noch ein druckfrisches Dawanda Lovemag unter die Leute bringen. Die Gewinne werden (je nach Anfertigungsdauer) schnellstmöglich verschickt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Nun bitte, macht es Euch gemütlich. Der Lostopf ist ab sofort geöffnet, eingetragenen und treuen Lesern seien bitte die besten Plätze vorbehalten ;-)... 

22.10.2013

Patchworkdecke. Mit Geschichte. Falten. Und Herz.

Viele Wochen lag sie unvollendet hier. Gestern wurde sie endlich fertig. Heute wandert sie mit dem Kinde in die Kitagruppe, um dort fortan als täglicher Morgenkreisteppich, als Kuscheldecke, als Höhlendach oder ähnliches zu funghieren. Der Stoffberg ist seinerzeit am letzten Sammeltag der Wimpelaktion in meinen Besitz gewandert. War hier und da schon wunderbar zugeschnitten, um ganz eindeutig mal eine Decke zu werden. Der Vorbesitzer hatte wohl geahnt, was das für ein Drama werden würde und das Vorhaben nicht über den Zuschnitt hinaus verfolgt. Spannend war es aber allemal, denn die Stoffstücke erzählten mir Geschichten: Omas Jahrzehnte alte Stickerei war ebenso dabei wie unvollendete Nähwerkeleien oder Entwürfe mir unbekannter Künstler. Leider waren auch Unmengen an samtartigem (aber schönfarbigem) Dekostoff darunter. Und ich merkte erst während des Nähens, dass diese eigentlich nicht zu vernähen ist... Und so kuscheln die Zwerge jetzt mit einer Decke, die keinen einzigen rechten Winkel hat, weil sie sich trotz Steckens immer und immer wieder verzogen hat. Stattdessen viele Berge, Täler und Faltengebirge. Und doch, sie ist ungemein gemütlich und mir in ihrer Unperfektheit so sehr ans Herz gewachsen, dass es mir tatsächlich schwer fiel, sie nun abzugeben... Möge sie heute anderen Kreativen eine Inspiration sein, Ninas Upcyclingideen ergänzen und hoffentlich zum Alltagshelden bei den Kindern werden... 

Die Decke ist 2m x 1,10m groß und mit dickem Volumenvlies gefüttert. Für die Rückseite habe ich einen alten Bettbezug gefärbt, zerlegt und mit einer Reihe übrig gebliebener Zuschnitte kombiniert. Wegen der für mich kaum zu bändigenden Ausmaße ist die Decke nur punktuell gequiltet. Ganz passend zur Entstehungsgeschichte ließ sich das störrische Ding auch nicht in Gänze auf ein Foto bannen. Ein etwas größeres Bild gab es schon einmal hier...


15.10.2013

Lockerungsübung

Farbwolken. Fadenwolken. Aus den Resten der gerade laufenden Nähprojekte... flink zurechtgezimmert mit ein paar Nähten auf festem Papier. Der hier und dort herum fliegenden Flusen habe ich mich auf diese Weise gar prächtig entledigt. Das Köpfchen fühlt sich dank der Lockerungsübung an einem zähen Tag ohne rechtes (sichtbares) Vorankommen wieder freier an, außerdem frisch genug für Ninas Upcyclingrunde und Ankes Creadienstagsversammlung. Und vielleicht gibt es, so gestärkt, nun doch noch ein paar Nähfortschritte...