Posts mit dem Label Für Große werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Für Große werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

26.09.2014

Nähen für mich. Ulanbator.

Das Nähen für mich, es ist so sehr auf der Strecke geblieben im letzten Jahr. Dabei nähe ich so viel, die Maschinen stehen nur selten still und es macht mir sehr viel Freude. Aber es entsteht eben kaum mal etwas für mich. Und mitten in dieser Flaute bekam ich, die seit jeher fast ausschliesslich Jersey für sich vernähte,  Catrins Einladung zu einem Webstoffspezial. Was folgte, waren viele kreisende Gedanken um Stoffe, die lange Suche nach einem zu mir passenden Schnitt, Ernüchterung, Begeisterung und schließlich, ganz frisch eingetroffen, eine Stoffbestellung. Nur für mich. Was ich demnächst damit anstellen werde, zeige ich Euch heute zu Gast im Stoffbüro...

18.06.2014

Endlich. Der Japanmantel.

Schon sehr lange habe ich vom Japanmantel geträumt, in den ich mich seinerzeit bei Steffi verliebte. Ungefähr so lange hat es auch gedauert, bis ich mal wieder etwas für mich genäht habe. Ohweh. Belohnt wurde ich mit einem Lieblingsstück, dass ich momentan fast täglich überwerfe. Kleinigkeiten habe ich am Schnitt noch geändert. Da ich beim Nähen von Steffis bereits leicht angepasstem Schnitt profitieren durfte, kann ich leider nicht mehr ganz nachvollziehen, was nun alles wie anders ist. In jedem Fall habe ich noch Länge dazu gegeben und mich für ein anderes, weiteres Ärmelmodell entschieden und das Armloch etwas tiefer ausgeschnitten. Die Taillenhöhe für den Bindegürtel musste ich ebenfalls anpassen. Und die Taschen sind (die Position hatte ich mir leider nicht mit abgepaust) ein paar Etagen zu tief gerutscht, aber gerade noch erreichbar. Genäht habe ich eine großzügige Weite (42 !?!) aus dunkelblauem Leinen, die in der Wäsche auch noch etwas einlaufen darf. Grundsätzlich mag ich es aber auch so lieber, fühle ich mich - besonders in Webware - doch sonst schnell unangenehm eingeengt. So aber ist's ein feines Wohlgefühl! Das möchte ich mir gern wieder viel öfter ernähen. Im Tanoshiiblog stöbere ich schon nach weiteren Schnitten und hoffe, dass ein nächstes Mal nicht wieder so lang auf sich warten lässt... Und nun, auf, auf, zu den vielen Memadedamen


Links neben meinem Kopfe schemenhaft hervortretend: mein praktischer Doppelkopf. Im Hintergrund mein buntes und sehr geschätztes Durcheinander von kleinen Kunstwerken und Grüßen aus dem Bloggerland... Wer findet wen? 


28.01.2014

Schnurren

Für die musikalische Früherziehung brauchte ich dringend einen kleinen Begleiter, der das Eis zwischen den Kindern und mir schnell brechen würde. Er hat seine Sache wunderbar gemacht und wird mir noch so manches Mal aus der Patsche helfen, da bin ich mir sicher. An Übermut fehlt es ihm nicht, an Schnurrhaaren wohl. Da muss ich wohl noch einmal Hand anlegen. Ganz aus Resten entstand er. Gefüllt, wie unlängst das Flusspferd, mit Überbleibseln der Patchworkdeckenproduktion. Den Schnitt habe ich etwas vergrößert und fand ihn hier. Bevor der Kater nun wieder auf musikalische Reisen geht, schleicht er sich noch einmal zu Nina und Anke... Habt einen schönen Tag, wir feiern Geburtstag! 

 



23.01.2014

Premierengäste


Heute bin ich unterwegs. Und mache Musik mit Kindern. Obwohl schon oft geschehen, so ist es doch eine aufregende Premiere für mich, denn ich werde die Kinder nun über einen längeren Zeitraum begleiten. Sie mitnehmen und einladen in die spannende Welt der Musik. Laut oft, aber auch ganz leise. Ich hoffe so sehr, ich kann sie begeistern...  Und weil ich vor aufregenden Ereignissen meist verstumme und nicht mehr reden möchte, habe ich im Vorfeld woanders für Euch geplappert: Bei Natalie vom Blog Schaeresteipapier könnt Ihr heute meiner Plauderei aus dem Nähkästchen lauschen. Und Euch inspirieren lassen von einer wunderbaren Sammlung an BastelideenSpielideen, jeder Menge Beschäftigung für Schlechtwettertage  und vielem mehr. Natalie hat da wirklich eine einzigartige Sammlung zusammengetragen und ist in jedem Fall mein erster Anlaufpunkt für den anstehenden Kindergeburtstag, der ja zu dieser Jahreszeit leider doch überwiegend drinnen stattfinden muss.  Ich danke herzlich, dass ich Gast sein durfte und werde mich nun fröhlich aufgeregt meiner Premiere widmen... Habt einen schönen Tag. 

PS: Der aufmerksame und langjährige Leser wird es wissen: das Bild ist ein alter Hut...  aber keiner beschreibt mich heute passender. 

21.01.2014

Friesennerze für die Füße

Es ist recht ungemütlich draußen. Kalt und nass. Ein Friesennerz wäre eine feine Sache, um sich wenigstens trocken zu halten. Dieses vom Sperrmüll stammende Exemplar ward allerdings schon angeschnitten. Einst wurde eine Geldbörse daraus, was eine ziemlich knifflige Angelegenheit war... Die Ärmel blieben seinerzeit unversehrt und wurden nun verarbeitet. Über die matschigen Schuhe gezogen, holt und bringt man nun die lieben Kleinen in die Innenräume der Kita, ohne Spuren zu hinterlassen. Exemplare ähnlicher Art aus anderem Material gibt es schon immer, allerdings waren inzwischen nicht mehr viele übrig, die restlichen löchrig und es konnte ein kleiner Nachschub nicht schaden. Ich denke wieder sehnsüchtig an unsere verloren gegangene Tasche, mag den Kontrast von gelb und Matsch und überlege, was wohl noch aus den Resten werden könnte...? 


Bevor sie durch die Kita schlurfen, schicke ich sie noch zu Nina und Anke. Danke!

05.12.2013

Dämmerung. Behagen. Adventspost.

Heute müssten hoffentlich alle angekommen sein. Meine Adventspostbriefmarken. (Falls nicht, dann schaut nicht weiter, wenn ihr noch überrascht werden wollt...) Packt meine Tochter derzeit jeden Morgen eine kleine Adventskalenderüberraschung aus, freue ich mich (wie schon im letzten Jahr) über tägliche Post im Briefkasten. Die Entstehung der Marken zu den Themen Dämmerung und Behagen ging mir in diesem Jahr tatsächlich wunderbar leicht von der Hand. Was nicht heißt, dass es schnell ging, denn 23 Umschläge müssen erst einmal beschriftet werden... Aber Zeit verliert ja während eines Flows glücklicherweise völlig an Bedeutung. Der dämmrige Druck, den ich für die Marken in viele kleine Teile schnitt, entstand einst des Nachts, als ich mich bei meiner lieben Mama wohl in einen Rausch druckte. Ich hörte erst wieder auf, als der (ziemlich grosse) Wohnzimmerfussboden keine Fläche mehr zum Trocknen der Papiere bot und die Morgendämmerung schon nahe war... Der behagliche Farbklecks wurde hier vor ein paar Tagen schon gepriesen und nun freue ich mich außerordentlich entspannt auf die mir noch verbleibenden Briefkastengänge bis zum 24. Dezember! 

AdventskalenderAdventspost
Einen herzlichen Dank an die Mailartköniginnen Tabea und Michaela! Viele Marken und Entstehungsprozesse sammeln sich in dieser wunderschönen Adventspostliste.

20.11.2013

12tel Blick

Ein Jahr. 12 Monate. Zwölf Fotos. Immer aus der gleichen Perspektive.
Tabea Heinicker hatte die Idee und stellt monatlich ein vielfältiges Album zur Verfügung. 

Seid gegrüßt, liebe 12telBlickfreunde. Verzeiht, wir haben Euch im Oktober warten lassen, deswegen wird es heute etwas umfangreicher. Denn gemalt wurde trotzdem im Hause Spielpause. Am liebsten mit vollem Einsatz, mit Haut und Haar... In der Kita wird derzeit viel gemalt und gebastelt. Einiges klingt im Kinde so lange nach, dass wir es zu hause unbedingt wiederholen müssen. Im Herbst entstanden einige Bäume mit bunten Blättern und vielen schmutzigen Ärmeln, die man wunderbar waschen kann. Schmunzeln muss ich immer wieder darüber, dass das Kinde stets leidenschaftlich gerne Hände und Arme für einen Druck bepinselt, dieses Gefühl aber offenbar eigentlich nicht so gerne hat, denn hernach wird alles umgehend wieder abgewaschen. Nur, um anschliessend doch wieder alles einzufärben. Dieser Vorgang hat sich hier zu Spitzenzeiten fünf, sechs Mal wiederholt. Gut, dass zwischendurch nicht jedes Mal auch noch ein neues Shirt an den Leib musste. 

Der Druckarm...
Das Blattwerk...
Die Vorlage aus der Kita...

Im November muss es wieder ein paar unglückliche Meinungen über die kindlichen Malkünste in der Kita gegeben haben. "Das ist doch alles nur Krikelkrakel. Hihi. Haha. Höhö." Das Mädchen, inzwischen drei Jahre und zehn Monate jung,  hört trotzdem nicht auf zu malen, aber ich bemerke hier und da sehr wohl jene "KannIchDochNicht-Haltung". Das ist nicht immer ganz einfach aufzulösen, aber ich bin zuversichtlich, dass das Geschwätz der anderen die Lust am Malen und Basteln nicht nachhaltig wird bremsen können. 
Die Tage werden wieder kürzer, die Drinnenzeit länger und immer öfter landen neben Stiften und Farben nun auch andere Utensilien auf dem Tisch. Ein großer Eimer Playmais ist eingezogen und hat uns schon viel Freude gemacht. Ein wenig Glitzerliebe ist aus der Kita herüber geschwappt. Die Schere ist immer dabei und schneidet zu meinem Verblüffen wie aus dem Nichts sehr säuberlich an Linien entlang. Der erste Name ist (ab-)geschrieben und der Pinzettengriff wird wieder neu erlernt. Wer genau hinschaut, ahnt, dass am selben Tische wohl auf der gegenüberliegenden Mamaseite schon für die diesjährige Adventspost gewerkelt wurde. Ein Monat bleibt uns noch für die grosse Bastellust, dann haben wir ein Jahr lang monatlich auf unseren Maltisch geschaut und immer wieder Neuigkeiten entdeckt. Den Blick führen wir gerne weiter, zu spannend sind die kleinen und großen Schritte nach vorn. Und zu schön auch der Blick zurück... Mehr Blicke nach vorn, nach unten, oben oder hinten sammeln sich ab heute wieder bei Tabea.


Ein Klick aufs Datum führt zu den vergangenen Posts:
  22. September/ Oktober/November

26.10.2013

Zu gewinnen: eine bunte Spielpause

Die letzten Wochen waren bunt, laut und voll. Der kleine Shop war zu meiner Freude schon einmal ziemlich leer und hat sich nun während der letzten Tage nach und nach wieder gefüllt. Nun kommen auch kleinste und kleinere Rabauken auf Ihre Kosten... Hier im Blog wurde es etwas ruhiger und auch meine Besuche bei Euch sind dieser Tage seltener. Das wird wieder besser, wenn sich alles eingespielt hat. Versprochen. Bis dahin gibt es für mich noch vieles zu lernen, zu tun, zu entdecken und auszuprobieren. Weil Ihr derweil trotzdem munter wundervollste Kindermünder schwatzt, Euch nebenan über Neuigkeiten freut, auch immer mal wieder ein liebes Wort hier lasst oder einfach stumm vorbeischaut, möchte ich mal Danke sagen. Mit einer Portion Spielpause nach Wahl. Die würde ich einem von Euch gerne schenken, und zwar nach unten stehenden Regeln. Einstweilen fröhliches Spielpausieren im Lostopf und jedem von Euch ein buntes, fröhliches Wochenende!


Teilnahmebedingungen:

Teilnahmeberechtigt ist jede Person über 18 Jahren mit Wohnsitz in Deutschland, Österreich oder der Schweiz (EDIT: oder jedes andere europäische Ausland). Mit einem Kommentar unter diesem Post hüpft Ihr mit einem Los in den Lostopf. Wer spielpause auf Facebook liked oder diesen Beitrag dort teilt, darf sich ein zweites mit hinein nehmen und vermerkt dies bitte im Kommentar. Anonyme Kommentare bitte nur unter der Angabe einer gültigen Mailadresse. Der Lostopf ist bis zum 2.11.13, 23Uhr geöffnet. Hernach wird innerhalb von drei Tagen per Losverfahren ein Gewinner gezogen, benachrichtigt und hier im Blog veröffentlicht. Zu gewinnen gibt es einen Artikel nach Wahl aus dem Dawandashop Spielpause (andere Größen, Farben, Stoffe sind je nach Vorrat möglich und durchaus erwünscht). Als zweiten und dritten Trostpreis würde ich noch ein druckfrisches Dawanda Lovemag unter die Leute bringen. Die Gewinne werden (je nach Anfertigungsdauer) schnellstmöglich verschickt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Nun bitte, macht es Euch gemütlich. Der Lostopf ist ab sofort geöffnet, eingetragenen und treuen Lesern seien bitte die besten Plätze vorbehalten ;-)... 

22.10.2013

Patchworkdecke. Mit Geschichte. Falten. Und Herz.

Viele Wochen lag sie unvollendet hier. Gestern wurde sie endlich fertig. Heute wandert sie mit dem Kinde in die Kitagruppe, um dort fortan als täglicher Morgenkreisteppich, als Kuscheldecke, als Höhlendach oder ähnliches zu funghieren. Der Stoffberg ist seinerzeit am letzten Sammeltag der Wimpelaktion in meinen Besitz gewandert. War hier und da schon wunderbar zugeschnitten, um ganz eindeutig mal eine Decke zu werden. Der Vorbesitzer hatte wohl geahnt, was das für ein Drama werden würde und das Vorhaben nicht über den Zuschnitt hinaus verfolgt. Spannend war es aber allemal, denn die Stoffstücke erzählten mir Geschichten: Omas Jahrzehnte alte Stickerei war ebenso dabei wie unvollendete Nähwerkeleien oder Entwürfe mir unbekannter Künstler. Leider waren auch Unmengen an samtartigem (aber schönfarbigem) Dekostoff darunter. Und ich merkte erst während des Nähens, dass diese eigentlich nicht zu vernähen ist... Und so kuscheln die Zwerge jetzt mit einer Decke, die keinen einzigen rechten Winkel hat, weil sie sich trotz Steckens immer und immer wieder verzogen hat. Stattdessen viele Berge, Täler und Faltengebirge. Und doch, sie ist ungemein gemütlich und mir in ihrer Unperfektheit so sehr ans Herz gewachsen, dass es mir tatsächlich schwer fiel, sie nun abzugeben... Möge sie heute anderen Kreativen eine Inspiration sein, Ninas Upcyclingideen ergänzen und hoffentlich zum Alltagshelden bei den Kindern werden... 

Die Decke ist 2m x 1,10m groß und mit dickem Volumenvlies gefüttert. Für die Rückseite habe ich einen alten Bettbezug gefärbt, zerlegt und mit einer Reihe übrig gebliebener Zuschnitte kombiniert. Wegen der für mich kaum zu bändigenden Ausmaße ist die Decke nur punktuell gequiltet. Ganz passend zur Entstehungsgeschichte ließ sich das störrische Ding auch nicht in Gänze auf ein Foto bannen. Ein etwas größeres Bild gab es schon einmal hier...


15.10.2013

Lockerungsübung

Farbwolken. Fadenwolken. Aus den Resten der gerade laufenden Nähprojekte... flink zurechtgezimmert mit ein paar Nähten auf festem Papier. Der hier und dort herum fliegenden Flusen habe ich mich auf diese Weise gar prächtig entledigt. Das Köpfchen fühlt sich dank der Lockerungsübung an einem zähen Tag ohne rechtes (sichtbares) Vorankommen wieder freier an, außerdem frisch genug für Ninas Upcyclingrunde und Ankes Creadienstagsversammlung. Und vielleicht gibt es, so gestärkt, nun doch noch ein paar Nähfortschritte...


18.09.2013

shoppen. shoppen. shoppen.

Lange schon trug ich den Gedanken mit mir spazieren, einen kleinen Shop zu eröffnen. Und lange gab ich das Vorhaben immer wieder auf, sobald ich mich im Netz durch den riesigen Wust an, nicht immer nur richtigen, Informationen dazu wühlte. Gut, wenn man eine tolle Fee hat, die einem das ein oder andere zuflüstert. Nun ist es also doch noch etwas geworden. Alle Richtlinien und Kennzeichnungspflichten sind erfüllt. Alle Ämter unterrichtet. Und ich bin sehr froh, dass dieser Teil vorerst ein Ende hat. Ich bin gespannt, wohin die Reise geht und freue mich, dass ein bisschen Spielpause nun auch schon andernorts tobt, klettert, flitzt und hüpft. Werbung wird es hier an diesem Ort nur hin und wieder ganz dezent geben ;-). Für tiefere Werbeeinblicke, auch hinter die Shopkulissen, habe ich eigens eine Facebookseite eingerichtet, auf der Ihr Spielpause gerne lieb haben und verfolgen könnt. Weil ich mich nun viel auf Neuland bewege und unentwegt lernen und begreifen muss, wie etwas richtig, gar nicht, gut, oder lieber noch besser funktioniert, kommt das (gehaltvolle) Bloggen und vor allem das anderswo Lesen gerade etwas kurz. Dafür glühen einstweilen Kopf und Nähmaschine. Und das ist ein Zustand, der mich dieser Tage wirklich sehr zufrieden macht...!

01.05.2013

An. Aus. An. Aus. Me Made Mittwoch.

Nähen. Anziehen. Schlimm finden. Ausziehen. Nähen. Schneiden. Anziehen. Immer noch schlimm finden. Ausziehen. Nähen. Anziehen. Und so fort... Nach wirklich langer Reise bin ich nun bei "nicht mehr so schlimm" sondern "eigentlich ganz schön" angelangt. Im Grunde hatte ich es schon geahnt und doch wollte ich es mit diesem Schnitt (müsste in der März oder April-Burda gewesen sein?) aufnehmen. Die fehlende Taille und die Kastenform funktionieren bei mir nicht. Nicht nur von vorne, auch von der Seite sah das Ergebnis alles andere als schön aus. Ich habe dann nach und nach von den Seiten etwas weggenommen und schließlich auch die angeschnittenen Ärmel beinahe vollständig abgeschnitten. Denn, soviel habe ich gelernt, angeschnittene Ärmel stehen mir überhaupt nicht. Die Faltenlösung am Halsausschnitt gefällt mir sehr, von der übrigen Form ist nicht viel geblieben. Behalten habe ich den mißmutigen Blick, der sich wohl auf dem steinigen Pfade eingeschlichen hat. Trotzdem bin ich stolz, jenen Weg diesmal bis zu Ende gegangen zu sein. Immer wieder geändert zu haben, wo es nötig war und schließlich zufrieden zu sein. Aber das war Ehrensache, denn ich habe für das Shirt jene XXL-Hose zerschnitten, welche extra in Indien für mich angeschafft worden war, mir aber einfach nicht passen wollte ;-) Die Farbe geht noch etwas mehr Richtung fuchsia, ließ sich aber auf dem Bild nicht einfangen und ist mir auch nichts für jeden Tag. Aber mit guter Laune und gesundem Teint sollte es funktionieren. Auch wenn es heute mit einem freundlicheren Bild nicht recht klappen mag, fühlt Euch mit einem Lächeln beschenkt und habt einen schönen Tag! Was die anderen Damen tragen, gibt es hier (beim MeMadeMittwoch) zu sehen... 


23.04.2013

Groß wird klein. Kleiderrecycling. Me Made Mittwoch.

Endlich, es ist Frühling. Und endlich habe ich jenes Teil meiner Altkleidersammlung angeschnitten, welches ich schon einen ganzen Winter lang immer wieder sehnsüchtig gestreichelt habe. Das XXL-Shirt war im letzten Herbst in einem SecondHandLaden in meine Hände gewandert. Der (Viskose-?) Jersey ist ganz weich und dünn, fühlt sich trotzdem nicht künstlich an und ist, so scheint mir, von sehr guter Qualität. Während sämtliche Etiketten vom Waschen schon ganz verblichen und unlesbar waren (schade, ich hätte die genaue Zusammensetzung gern erfahren), sieht man dem Stoff keinerlei Ermüdungserscheinungen an. Ein paar Mal war ich schon drauf und dran, das Shirt für die Tochter anzuschneiden. Der tiefe Ausschnitt und die Pololeiste waren aber bei jedem Versuch, etwas Kindliches daraus zu machen, im Weg und so wartete das Shirt weiter auf seinen Moment. Nun habe ich es passend gemacht. Für mich. Als grobe Vorlage diente mir ein Kaufshirt. Bei den Ärmeln musste ich improvisieren und einfach mal wieder mutig nach Gefühl zuschneiden. Im Gegensatz zu sonst hat es diesmal gut geklappt. Möglicherweise stellt sich ja mit wachsender Näherfahrung doch noch ein verlässliches Gespür dafür ein, was machbar ist und was nicht... ? Dazu trage ich einen Rock (und eine Kaufhose), den ich schon im letzten Sommer recyclet habe. Das ungeliebte Ausgangsmaterial endete seinerzeit irgendwo zwischen Knien und Knöcheln und wurde mir gekürzt und mit einem (gut versteckten rotweißen Ringel-) Bündchen versehen zum guten Freund. Nun kann es doch bitte gerne Frühling bleiben... 


Was tragen die anderen Damen bei diesem Wetter? Folgt mir gerne hier entlang... 

22.04.2013

12tel Blick

Ein Jahr. 12 Monate. Zwölf Fotos. Immer aus der gleichen Perspektive.
Tabea hatte die Idee und stellt monatlich ein vielfältiges Album zur Verfügung.

Hier schon einmal bejubelt, können wir in diesem Monat voller Freude die ersten Kopffüßler vorstellen. Auch dieser Entwicklungsschritt hat mich wieder völlig überrascht und kam sehr plötzlich. Haben wir uns im März noch an ebenso unerwartet auftauchenden Ostereiern und Linien innerhalb von Kreisen gefreut, entstehen nun einen Monat später ganze Horden von Eierköpfen mit inzwischen doch überwiegend zwei Beinen, Armen, Füßen, Augen, Nase und Mund. Seit ein paar Tagen allerdings soll am Ende immer noch der Name drauf. Das erledigt das Mädchen natürlich höchstselbst, indem es große Teile der Zeichnung wieder unter Krikelkrakel verschwinden lässt...


Hier nocheinmal alles bisher Geschehene im Überblick. Ein Klick auf's Datum führt zum jeweiligen Post. Ich freue mich jetzt schon auf den nächsten 12tel Blick und bin sehr gespannt, was mir die junge Dame in der Zwischenzeit auf's Papier zaubert...

                                                                                       6. Januar      2. Februar
                                                                                      15. März       6. April

Alle Blicke im April sammelt Tabea ein. 

12.04.2013

12 von 12 im Frühling

Weil es draußen dank ergiebiger Regengüsse noch immer nicht recht klappen will mit dem Frühling, stehen meine Zwölfe heute ganz im Zeichen der Frühlingspost. Frohlockend. Vielleicht hilft es ja... Von links nach rechts, von oben nach unten: 1. Mit Farben spielen. 2. Drucken und den Kameraakku verfluchen. Gestern. 3. Heute mit neuem Mut und vollem Akku fortfahren: Zerschneiden. 4. Beschriften. 5. Eine Stecknadel in Farbe tauchen. 6. Und Blümchen tupfen. 7. Einen Stempel bestücken. 8. Und aufs Papier drücken. 9. Stapel bauen. 10. Pinseln. 11. Und nochmal tupfen. 12. Briefmarken drauf und ab damit zur Post...
Mehr 12 vom Tage sammelt Caro. Die Frühlingspoststelle ist bei Michaela

Den Frühling drucken

Wäre nicht ausgerechnet nach dieser Momentaufnahme der Kameraakku leer gewesen, ich hätte Euch gern noch mehr vom Enstehungsprozeß meiner Frühlingspost gezeigt. So bleiben zu sehen nur der Farbtopf und jene Fliesenabschnitte, auf die nach einiger Rührerei ein Frühlingsgrün wanderte. Erst kleckernd dann klotzend. Ein paar Druckvorgänge später waren die Karten für die Frühlingspost begrünt und ich voller Erinnerungen an einen wunderbaren Druckabend bis spät in die Nacht bei meiner lieben Frau Mama...  

Die Frühlingspost ist eine Idee von Michaela und Tabea. Mehr zu sehen gibt es hier

22.03.2013

Zitronen - Osterei. DIY.

Nach meiner kürzlichen Zitroneneierfahrung und lockenden Rufen von Annettes Ostereiern habe ich den Faden noch ein wenig weiter gesponnen. Das Ergebnis ist vielleicht noch keine ausgereifte Schönheit, aber vielleicht lässt sich darauf aufbauen: ob es wohl auch mit Schwimmreifen wie bei Ulmas wunderschönen Hibiskuseiern funktioniert? Auf dem ersten Bilde nimmt das Ei ein Bad in Zitronensaft. Essig müsste sich ebenso eignen, riecht aber nicht so gut. Ein paar Minuten des Wartens und es bilden sich Bläschen an der Schale und die braune Farbe lässt sich abwischen. Der Rest ist selbsterklärend... Euch einen guten Start ins Wochenende! Wir pflegen weiter unsere geplagten Bäuche und hoffen, dass Geburtstagskuchen eine gute Idee ist...



19.03.2013

Römö, ein Schuft. Me made Mittwoch.

Geplant war ein Rock nach dem Schnittmuster Römö von Farbenmix. Mit einem Reißverschluß in der hinteren Mitte, um die klassischen Beulen an der Seite zu umgehen. Fast ganz nach Plan und ohne große Experimente. Weil es im Schnittmuster genau so vorgeschlagen wird, habe ich mich bei der Größenwahl an jener Weite orientiert, auf der der Rock dann später auch sitzen sollte. Bei mir liegt dieser Wohlfühpunkt irgendwo fern der Taille und nah der Hüfte. Zuzuschneiden war nach dieser Rechnung Größe L und natürlich hat das vorne und hinten nicht gepasst, am schlimmsten saß und beulte er aber an den Seiten. Dort sind auf Vorder- und Rückseite Abnäher vorgesehen. Auch mehrmaliges Begradigen und Verkleinern der Seitennähte brachte keine Verbesserung, so dass ich dem Vorschlag meiner lieben Nähfee gefolgt bin und den Rock über den Abnähern abgeschnitten habe, um einen Jerseybund oben anzusetzen. Nun ist Römö für mich tragbar. Allerdings müsste ich mir noch einen Unterrock nähen, alternativ auf eine strumpfhosenfreie Zeit warten. Der Stoff ist leider auch recht steif und fällt nicht so schön, wie ich mir das erhofft hatte. Nach all dem Nähfrust bin ich also erstmal nur mäßig Freund mit dem neuen Röckchen und möchte ihm deswegen vorerst auch keine aufgesetzten Taschen mehr anbieten. Einen kleinen Applaus verdient aber die vordere Mittelnaht, in der die schmalen Streifen so brav aufeinander treffen. Wenigstens etwas. Euch einen schönen Mittwoch! 

Mehr Me Mades versammeln sich wie immer hier. 

05.03.2013

Origamirock. Me made Mittwoch.

Von Steffis Origamirock sehr angetan, ist auch hier ein Exemplar entstanden. Ins Farbkonzept passend. Rot weiß gestreift und wieder mit abgesetztem doppeltem Saum. Das erspart mir den Ärger mit der Zwillingsnaht. Wenn man das Faltengelege im vorderen Bereich erstmal durchschaut hat, ist es bist zum fertigen Rock gar nicht mehr weit. Er ist ein echtes Wohlfühlteilchen geworden und wird bestimmt nochmal genäht. Dazu passt das Fanöshirt, welches ich nach anfänglicher Skepsis momentan tatsächlich am liebsten trage (die anderen sind hier, hier und hier). Und was tragen die anderen Damen?  Hier sind alle zu sehen... Euch einen schönen (Frühlings?) Tag!

Änderungen: doppelt gelegten Saumstreifen angesetzt

Patchwork auf Styropor. Ein Wandbild.

Nach der Renovierung des Kinderzimmers fehlt uns noch eine Wandgestaltung passend zur farbigen Malecke. Ich verwende hierfür viele kleine Styroporplatten, die als Kratz- und Bruchschutz in den Möbelkartons gelegen hatten. Mit Tapetenkleister lassen sie sich wunderbar mit Stoffresten bekleben. Den Pinsel auf den Bildern haben wir schnell zur Seite gelegt und lieber mit den Händen gematscht. Das ging viel besser und schneller, denn hier gilt: viel hilft viel, wenn sich der Stoff ohne Blasen und Falten um die Platten legen soll. Nur fotografiert es sich mit Matschehänden nicht mehr so doll. Der Kleister lässt sich ohne Probleme mit Wasser und Seife von den Händen (Kleidern, Gesicht, Haaren und Tisch) entfernen. Wer schlau ist, rührt mit warmem Wasser an und hat dann beim Werkeln nicht so schnell kalte Hände. Die Stoffstücke habe ich mit einer Zickzackschere geschnitten, um sie vor dem Ausfransen zu schützen. Ich könnte mir aber durchaus vorstellen, dass das ohnehin durch den Kleister vermieden wird. Oder dass ein Ausfransen am Ende gar nicht so schlecht sondern sogar spannend aussähe? So ich denn heute endlich den seit Tagen vermissten Hammer wiederfinde, gäbe es später am Tage noch ein Zeugnis des fertigen Werkes, welches eigentlich nur noch an die weiße Wand über dem Hochbett (hiermit zugedeckt) wandern muß... Mehr Upcycling sammelt Nina, mehr Einblicke in Kreativzimmer (hier Küchentisch) Anke. Euch einen schönen (Frühlings-) Dienstag! 


EDIT: der Hammer bleibt auch nach intensiver Suche weiterhin verschollen, ebenso die Wasserwaage. Wir haben uns mit Posterstrips und Augenmaß beholfen und sind ganz zufrieden mit unserem Gemeinschaftswerk. Für ein nächstes Mal merke ich mir die Erkenntnis, dass helle Stoffe nicht dunklere überlappen sondern lieber umgekehrt...