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05.12.2013

Dämmerung. Behagen. Adventspost.

Heute müssten hoffentlich alle angekommen sein. Meine Adventspostbriefmarken. (Falls nicht, dann schaut nicht weiter, wenn ihr noch überrascht werden wollt...) Packt meine Tochter derzeit jeden Morgen eine kleine Adventskalenderüberraschung aus, freue ich mich (wie schon im letzten Jahr) über tägliche Post im Briefkasten. Die Entstehung der Marken zu den Themen Dämmerung und Behagen ging mir in diesem Jahr tatsächlich wunderbar leicht von der Hand. Was nicht heißt, dass es schnell ging, denn 23 Umschläge müssen erst einmal beschriftet werden... Aber Zeit verliert ja während eines Flows glücklicherweise völlig an Bedeutung. Der dämmrige Druck, den ich für die Marken in viele kleine Teile schnitt, entstand einst des Nachts, als ich mich bei meiner lieben Mama wohl in einen Rausch druckte. Ich hörte erst wieder auf, als der (ziemlich grosse) Wohnzimmerfussboden keine Fläche mehr zum Trocknen der Papiere bot und die Morgendämmerung schon nahe war... Der behagliche Farbklecks wurde hier vor ein paar Tagen schon gepriesen und nun freue ich mich außerordentlich entspannt auf die mir noch verbleibenden Briefkastengänge bis zum 24. Dezember! 

AdventskalenderAdventspost
Einen herzlichen Dank an die Mailartköniginnen Tabea und Michaela! Viele Marken und Entstehungsprozesse sammeln sich in dieser wunderschönen Adventspostliste.

28.11.2013

Piratengeburtstag

Für einen kleinen Piratenfan und eines von drei Geburtstagskindern (edit: vier!) von heute: meine erste Begegnung mit Freezerpapier. Piraten ausgedruckt, mit einem Skalpell ausgeschnitten, auf schwarzen Stoff gebügelt, mit Stoffmalfarbe für dunkle Textilien bedruckt. Freezerpapier abgezogen, Farbe mit dem Bügeleisen fixiert und ein kleines Täschchen genäht. Die sauber heraus getrennten Freezerpapierpiraten haben ihren Platz auf der Geschenkverpackung gefunden... Allen Geburtstagskindern von heute einen schönen Tag und dem jüngsten, erst wenige Stunden kleinen Mädchen einen guten Start ins Leben!

Freezerpapier gibt es z.B. bei Catrin im Stoffbüro. Ganz eilige finden bei Aennie eine tolle Alternative. 

12.11.2013

Nachsitzen. Die Textilkennzeichnungsverordnung.

Immer wieder wird hier und dort viel über die Pflicht zur Kennzeichnung von Textilien (sofern man diese zum Verkauf anbietet) geschrieben. Weil das so unglaublich unübersichtlich und oft auch schlichtweg falsch ist, war ich diesbezüglich bis vor Kurzem noch einigermaßen orientierungslos. Auch dank lieber Hinweise von hier und da habe ich es - so hoffe ich wenigstens - inzwischen begriffen und fasse hier mal in aller Kürze zusammen, was für meine (in der EU) angebotenen Kinderkleidungsstücke von Relevanz ist: 

  • Die Kennzeichnung der verwendeten Materialien muss dauerhaft am Kleidungsstück angebracht sein. z.B. eingenäht oder eingestempelt, ein Papieretikett reicht ebensowenig wie die Sicherheitsnadel.
  • Besteht das Kleidungsstück aus mehreren Materialien unterschiedlicher Zusammensetzung, so müssen diese auch getrennt voneinander, einzeln aufgeführt werden. (Mehrkomponententextilien, Artikel 11, es gibt Ausnahmen... )
  • Werden die Produkte online vertrieben, gehört die Textilkennzeichnung nach obigen Vorschriften auch in die Artikelbeschreibung. 


Ausnahmen gibt es hier und da. Weiterhin Regeln, wie genau die Materialien bezeichnet werden müssen, was vielleicht doch unter den Tisch fallen darf und, und, und... Eine informative und gut verständliche Seite zur Textilkennzeichnungsverordnung (die das Textilkennzeichnungsgesetz abgelöst hat) habe ich hier gefunden. Über Sinn und Unsinn kann man sich lange streiten. Ich möchte aber selber auch immer gerne wissen, woraus meine Kleidung besteht. Allerdings trenne ich die Etiketten meistens sofort nach dem Kauf heraus oder schneide sie ab (und ärgere mich, weil sie dann noch mehr kratzen). Mit diesem Hintergrundwissen gehört das mühevolle Etikettieren der Kleider dann auch nicht zu meinen Lieblingsaufgaben... 

Ein kleines Label wird kaum fertig gedruckte Etiketten zu 1000en Stück einkaufen. Denn so werden sie meist angeboten. Kleinere Auflagen gibt es mehr und mehr, für meine oft auch unterschiedlichen Materialangaben habe ich aber noch nichts wirklich Passendes finden können. Und so habe ich bisher einiges beschriftet, gestempelt und eingenäht. Heute kam wegen akuten Etikettenmangels kurz vor dem nahenden Markttermin ein langes, festes Baumwollband aus Omas Nähkästchen zum Einsatz. Eine gute Fee rettet derlei Schätze immer vor dem Sperrmüll und bringt sie mir ins Nähstübchen. An einigen ursprünglich zusammengenähten Stellen war dem Band anzusehen, dass es einst wohl einen bestimmten Zweck erfüllte... Das Nonplusultra ist nun auch diese Variante der Etikettierung leider nicht, es dauert einfach viel zu lange und meine Schrift wird und wird auch nach dem 20. Etikett nicht schöner... Und so tüftle ich noch ein wenig weiter, schicke mein kleines Tagwerk noch eben zum Upcycling- und zum creadienstag und bin gespannt, wie Eure liebste Lösung aussieht? Vielleicht möchtet Ihr auch ein wenig aus dem Nähkästchen plaudern...

EDIT: in den Kommentaren sind sehr informative Links versammelt. Herzlichen Dank!


07.05.2013

Wimpelblüten

Die derzeit ziemlich trostlose Außenanlage der Kita ist in Begriff, sich durch engagierte Eltern zu verschönern. Bis jedoch die letzten organisatorischen Hürden genommen sind und die ersten Blumen wirklich blühen, wird es noch eine Weile dauern. Erste Farbtupfer soll eine lange Wimpelkette in den Garten bringen. Weil mein Stofflager zwar groß und bunt aber doch endlich ist und noch vielmehr, weil ich mir erhoffe, auf diese Weise noch ein paar mehr Eltern für Initiative und Kommunikation zu begeistern, habe ich heute einen kleinen Aufruf verfasst. Außerdem soll noch ein Sammelbeutel (mit applizierten Wimpelzuschnittresten) entstehen, in den dann hoffentlich viele fertige Wimpel und bunte Stoffstücke wandern. Ich habe ausdrücklich auch dazu aufgerufen, abgelegte Lieblingskleider, Kuschelkissen oder Ähnliches zu zerschneiden. So bekommen die Wimpel bestimmt eine noch viel persönlichere Note und die Kinder wird es sicherlich freuen, wenn sie "ihren" Wimpel im Garten entdecken. Oder jenen, der aussieht wie Hans' Hose. Oder diesen, der flattert, wie Annas Kleid. Oder, oder... Ich hoffe sehr, dass sich das Sammelbeutelchen füllt und ich erstmal im Kleinen ein bißchen frischen, bunten Wind in die Kita tragen kann. Denn immer nur meckern und sich über so manche Zustände ärgern, bringt niemanden weiter. Meinem Kind geht es gerade sehr gut dort, es blüht auf und hat einen tollen, neuen Erzieher, der nun offenbar dauerhaft bleibt und im Gegensatz zu allen anderen auch noch nicht einmal krank war... Trotzdem laufen viele Dinge falsch und die Stimmung ist mitunter sehr angespannt. Mögen die Wimpel Erheiterung und Frustabbau zugleich sein. Ein Anfang wenigstens, der irgendwann bunte Früchte und Blüten trägt. Ich werde berichten...
EDIT: zum fertigen Sammelbeutel hier entlang...


Mehr Blühendes, Aufbrechendes und Frühlingshaftes mit viel Herzblut ist HIER versammelt.
Mehr dienstägliche Einblicke in Kreativzimmer gibt es HIER.
Danke Anette und Anke!

12.04.2013

12 von 12 im Frühling

Weil es draußen dank ergiebiger Regengüsse noch immer nicht recht klappen will mit dem Frühling, stehen meine Zwölfe heute ganz im Zeichen der Frühlingspost. Frohlockend. Vielleicht hilft es ja... Von links nach rechts, von oben nach unten: 1. Mit Farben spielen. 2. Drucken und den Kameraakku verfluchen. Gestern. 3. Heute mit neuem Mut und vollem Akku fortfahren: Zerschneiden. 4. Beschriften. 5. Eine Stecknadel in Farbe tauchen. 6. Und Blümchen tupfen. 7. Einen Stempel bestücken. 8. Und aufs Papier drücken. 9. Stapel bauen. 10. Pinseln. 11. Und nochmal tupfen. 12. Briefmarken drauf und ab damit zur Post...
Mehr 12 vom Tage sammelt Caro. Die Frühlingspoststelle ist bei Michaela

Den Frühling drucken

Wäre nicht ausgerechnet nach dieser Momentaufnahme der Kameraakku leer gewesen, ich hätte Euch gern noch mehr vom Enstehungsprozeß meiner Frühlingspost gezeigt. So bleiben zu sehen nur der Farbtopf und jene Fliesenabschnitte, auf die nach einiger Rührerei ein Frühlingsgrün wanderte. Erst kleckernd dann klotzend. Ein paar Druckvorgänge später waren die Karten für die Frühlingspost begrünt und ich voller Erinnerungen an einen wunderbaren Druckabend bis spät in die Nacht bei meiner lieben Frau Mama...  

Die Frühlingspost ist eine Idee von Michaela und Tabea. Mehr zu sehen gibt es hier

22.03.2013

Zitronen - Osterei. DIY.

Nach meiner kürzlichen Zitroneneierfahrung und lockenden Rufen von Annettes Ostereiern habe ich den Faden noch ein wenig weiter gesponnen. Das Ergebnis ist vielleicht noch keine ausgereifte Schönheit, aber vielleicht lässt sich darauf aufbauen: ob es wohl auch mit Schwimmreifen wie bei Ulmas wunderschönen Hibiskuseiern funktioniert? Auf dem ersten Bilde nimmt das Ei ein Bad in Zitronensaft. Essig müsste sich ebenso eignen, riecht aber nicht so gut. Ein paar Minuten des Wartens und es bilden sich Bläschen an der Schale und die braune Farbe lässt sich abwischen. Der Rest ist selbsterklärend... Euch einen guten Start ins Wochenende! Wir pflegen weiter unsere geplagten Bäuche und hoffen, dass Geburtstagskuchen eine gute Idee ist...



19.03.2013

Hemdenrecycling. Schneller Mädchenrock.

Weil unsere Kopfstandeulen solch ein Erfolg waren, sie wegen verschiedener Malheure aber den heutigen Tag statt in der Kita in der Waschmaschine verbringen, muß schnell für Nachschub gesorgt werden. Diesmal ganz ohne Eulen und Kopfstand. Einfach rot und dafür gut zu kombinieren. Ich habe mich an einer Bluse aus dem familiären Altkleiderfundus bedient, beim Tragen wird das Kinde nun immer an die Oma denken. Den unteren Blusenteil einfach in der gewünschten Rocklänge plus Zugabe für den Gummizug abschneiden. Die Schnittkante umklappen und einen Tunnel nähen, dabei eine Wendeöffnung lassen. Gummi einziehen, fertig. Ich bin noch einen kleinen Umweg gegangen und habe eine Seitennaht aufgetrennt, um noch eine Tasche unterzubringen. Ich freue mich sehr, dass ich meinen Hemdenstapel endlich aus dem Winterschlaf gekitzelt habe. Zählten die Hemdenrecyclings im letzten Sommer doch zu meinen liebsten Projekten (hier, hier oder hier). Inzwischen hat sich auch ein ordentlicher Stapel Hemdenverschnitt angesammelt, nämlich unzählige Ärmel. Diesbezüglich warte ich schon länger auf eine Eingebung, denn Hemdsärmelhosen (ein Tutorial gibt es hier) passen dem Kinde leider nicht mehr. Vielleicht hat ja jemand einen Tipp für mich? 

Das Röckchen flattert heute zu Ninas Upcyclingdienstag und zu Ankes creadienstag. Besten Dank Euch beiden für das Sammeln!

16.03.2013

Mosaik - Ostereier DIY

Im letzten Jahr auf dem familiären Ostertreffen gefunden und unbedingt nachbasteln wollen: zwei Mosaikeier. Der schwierigste Teil der Umsetzung bestand darin, weiße Eier für einen größtmöglichen Farbkontrast zu finden. Weil meine Suche tatsächlich erfolglos blieb, habe ich zwei braune Eier für ein paar Minuten in Zitronensaft eingelegt. Danach lassen sich große Teile der braunen Farbe einfach abreiben. Ich habe die Eier nicht ausgeblasen sondern für ca. 2h auf kleiner Flamme gekocht. Das macht sie zwar ungenießbar aber für Jahre haltbar (ohne zu stinken!) und sie sind nicht so zerbrechlich wie ihre ausgeblasenen Freunde. Den während der letzten Sonntagsfrühstücke gesammelten braunen Eierbruch habe ich mit handelsüblichem flüssigen Bastelkleber auf die helleren Eier aufgeklebt. Vorher gewaschen und getrocknet, damit auch auch wirklich jede Geruchsentwicklung ausgeschlossen wird. Beim Kleben selber braucht es dann etwas Geduld und Geschick. Eine Pinzette kann hier helfend unterstützen. War die letzte Osterbastelei noch ein quasi Gemeinschaftswerk mit dem Kinde, habe ich diesmal ganz für mich allein gewerkelt. In nächtlicher Ruhe, still und leise. Herrlich. Muß auch mal sein... Euch einen wunderschönen Sonntag!

Ein Ei verstecke ich in Katjas Freitagsfundstücken, das andere in Annettes Herzblutprojekten. Vielleicht werden sie dort gefunden...

11.03.2013

Ostereier aus Papier. DIY klein und flink.

Am Sonntag bin ich ganz ohne Plan in ein kleines Ostereier-DIY geschlittert. Während das Kinde neben mir ganz vertieft mit Farben spielte, gab ich mich meditativem Stricheln und Punkten hin. Schnell war ein kleiner Stapel papierener Ostereier ausgeschnitten. Gestern sind sie mit der Nähmaschine zu einer kleinen Girlande gewachsen. So hängt sie nun in unserer Küche unter unserem Lieblingsgetier und wartet auf den Frühling und das Osterfest... 


Mehr Einblicke in Kreativzimmer gibt es wie jeden Dienstag bei Anke. Viele österliche Herzblutprojekte sammeln sich in diesem Monat bei Annette. Und dass die Eier auch an Zweigen hängend hübsch aussehen, könnt ihr bei Nini sehen. 

05.03.2013

Patchwork auf Styropor. Ein Wandbild.

Nach der Renovierung des Kinderzimmers fehlt uns noch eine Wandgestaltung passend zur farbigen Malecke. Ich verwende hierfür viele kleine Styroporplatten, die als Kratz- und Bruchschutz in den Möbelkartons gelegen hatten. Mit Tapetenkleister lassen sie sich wunderbar mit Stoffresten bekleben. Den Pinsel auf den Bildern haben wir schnell zur Seite gelegt und lieber mit den Händen gematscht. Das ging viel besser und schneller, denn hier gilt: viel hilft viel, wenn sich der Stoff ohne Blasen und Falten um die Platten legen soll. Nur fotografiert es sich mit Matschehänden nicht mehr so doll. Der Kleister lässt sich ohne Probleme mit Wasser und Seife von den Händen (Kleidern, Gesicht, Haaren und Tisch) entfernen. Wer schlau ist, rührt mit warmem Wasser an und hat dann beim Werkeln nicht so schnell kalte Hände. Die Stoffstücke habe ich mit einer Zickzackschere geschnitten, um sie vor dem Ausfransen zu schützen. Ich könnte mir aber durchaus vorstellen, dass das ohnehin durch den Kleister vermieden wird. Oder dass ein Ausfransen am Ende gar nicht so schlecht sondern sogar spannend aussähe? So ich denn heute endlich den seit Tagen vermissten Hammer wiederfinde, gäbe es später am Tage noch ein Zeugnis des fertigen Werkes, welches eigentlich nur noch an die weiße Wand über dem Hochbett (hiermit zugedeckt) wandern muß... Mehr Upcycling sammelt Nina, mehr Einblicke in Kreativzimmer (hier Küchentisch) Anke. Euch einen schönen (Frühlings-) Dienstag! 


EDIT: der Hammer bleibt auch nach intensiver Suche weiterhin verschollen, ebenso die Wasserwaage. Wir haben uns mit Posterstrips und Augenmaß beholfen und sind ganz zufrieden mit unserem Gemeinschaftswerk. Für ein nächstes Mal merke ich mir die Erkenntnis, dass helle Stoffe nicht dunklere überlappen sondern lieber umgekehrt... 



16.02.2013

Wände weißen

Ich hätte nicht für möglich gehalten, dass dreijährige Damen eine so tatkräftige Unterstützung bei kurzentschlossenen Malerarbeiten sind. Auslöser für das weiße Treiben ist die graue Küchenwand, die ich ob der andauernden Grauhimmelswetterlage keinen Tag länger mehr sehen mag. Sie ist inzwischen unter dem dritten Anstrich endlich restlos verschwunden und wartet etwas zögernd auf die neue Farbe (ein helleres blau/grau, welches mir heute plötzlich gar nicht mehr gefällt...). Was sich aber hartnäckig immer wieder durch alle neuen Anstriche kämpft, sind Filzstiftlinien in grün, rosa und schwarz. Nach vier Schichten weißer Farbe verliere ich langsam die Hoffnung, dass wir doch noch wieder los werden, was da innerhalb der letzten zwei Jahre an die Kinderzimmerwände gelangt ist? Buntstift- und Pinselstriche haben wir immerhin in die Flucht geschlagen und sehr froh bin ich nun über die Tatsache, dass es keine Wachsmalstifte an die Wand geschafft haben... Wir schwingen weiter die Farbrollen (das Kind wählte gelb) und warten auf einen schöneren Himmel, den wir dann - sobald wir ihn sehen - zu gerne auch wieder zu Katja tragen. Habt ein schönes Wochenende!


PS: Kind und Kita freunden sich langsam an. Der tägliche Start und der Abschied sind mitunter noch sehr schwer. Aber am Ende eines (Vormit-)Tages ist sie bisher doch immer sehr fröhlich gewesen und hat mir stolz berichtet... Es wird.

31.12.2012

Wenn Wünsche schwimmen lernen - 2013 ahoi!

Während der letzten Wochen habe ich mit großer Begeisterung immer wieder von Caros Märchennüssen probiert (inzwischen sind sie zu Wunschnüssen geworden). Aber auch einige echte Nüsse haben wir hier in der Weihnachtszeit geknackt und immer wieder ein paar unversehrte Schalen auf die Seite gelegt. Bei Katja las ich kürzlich von Ihrem Vorhaben, die Nüsse mit Wünschen bespickt zur See zu schicken. Die Idee fand ich so schön, dass ich sie heute mit dem kleinen Mädchen verwirklicht habe. Dazu haben wir zunächst ein kleines Papierdreieck mit Wünschen beschrieben, bemalt, einmal gefalten und dieses dann - gleich einem Segel - auf ein Streichholz gesteckt. Die Nußschalen habe ich etwa zur Hälfte mit flüssigem Wachs aus den Adventskerzen befüllt. Dorthinein wird sogleich das Segel gesetzt und so lange still gehalten, bis sich das Wachs verfestigt. Das dauert auf so kleinem Raum mit ein bißchen Gepuste nur wenige Sekunden. Bevor es zur See ging, gab es für alle Schiffchen eine kleine Testfahrt in einer heimischen Wasserschüssel. Eventuelle Schlagseiten konnten wir durch ein Drehen des Segels so noch gut ausgleichen. 


Kind und ich waren ganz verzaubert und so werden wir zum nächsten Jahreswechsel bestimmt wieder ein paar Schiffchen auf die Reise schicken. Vielleicht geht ja sogar der eine oder andere Wunsch in Erfüllung? Viele Ideen, wie sich Weihnachtliches noch wunderbar recyclen lässt, gibt es übrigens dieser Tage bei Caro zu sehen. Habt einen schönen Silvesterabend und kommt gut ins neue Jahr! Wir lassen es ganz ruhig angehen und konzentrieren uns lieber auf ein ausgeschlafenes und üppiges Neujahrsfrühstück. Die ersten Begegnungen mit Silvesterknallern während unseres Gangs zum Wunschschiffhafen lassen allerdings vermuten, dass ich wohl die halbe Nacht ein ängstliches Kinde beruhigen werde... Guten Rutsch!

30.12.2012

Best of DIY 2012. Ein Jahresrückblick.

Das Jahr 2012 ist beinahe verstrichen. Was ist eigentlich in den letzten Monaten alles durch meine Hände entstanden? Was hat sich bewährt? Was lasse ich im nächsten Jahr vielleicht lieber bleiben? 

Auf jeden Fall wird weiterhin genäht. Zu lang sind noch die Listen an Ideen, zu viel noch ist da an ungenutztem Potential in Maschinen und mir - es bleibt mir also weiterhin eine der größten Freuden, mit Stoffen und Schnitten zu jonglieren. Einen festen Platz wird auf jeden Fall weiterhin der Upcyclinggedanke haben. Mit wachsendem Kinde wird es wohl zunehmend schwieriger werden, Schönes und Tragbares zu zaubern. Ein paar Hemdsärmel ergeben leider schon seit ein paar Monaten keine Hose mehr und ob im nächsten Sommer ein Hemd noch für ein Kleid reicht, ist fraglich. Versetzt mich aber ob der wachsenden Herausforderung auch in eine leise Vorfreude auf die nächste Herrenhemdrecyclingsaison. 


Seit ich mir im Rahmen der Basicaktion (mehr dazu bei Catrin) Gedanken über meine Kleider gemacht habe, zeichnen sich die ersten Fortschritte ab: Meine letzten drei Me Mades (Kanga und Fanö) liegen ganz vorn im Kleiderschrank und sind tatsächlich gern getragene Alltagsgarderobe. Einen nicht unwesentlichen Anteil hat daran gewiss auch die kürzliche Anschaffung der Overlockmaschine. Vieles geht mir damit nun wesentlich leichter von der Hand. So darf es im neuen Jahr gerne weitergehen. 

  
Hin und wieder brauchte ich im letzten Jahr aber auch Abwechslung vom Garderobe nähen. So  habe ich mich ein wenig im Stoffdruck geübt. Außerdem haben wir ich Spitzwegerichöl gebraut und damit einen ganzen Sommer lang sämtliche Wehwehchen des Kindes verarztet. Und auch sonst drehten sich natürlich viele DIY-Projekte um die Welt des kleinen Erdenbürgers: das Memory raubte mir seinerzeit den letzten Nerv und ist mir dabei so ans Herz gewachsen. Die  Fühlkissen werden eifrig bei der Tagesmutter bespielt und die kleinen wie auch die großen Puppenspielgefährten haben wir ebenso bedacht. Zwischendurch waren wir Gäste einer famosen Hasenjagd (mehr bei Mond) und zuletzt hatte mir die Adventspost (mehr bei Tabea) in der Vorweihnachtszeit täglich ein Lächeln ins Gesicht gezaubert. Seit einigen Wochen warten wir nun auf eisigere Temperaturen, um das Windspiel aus Eis nochmal aus dem Gefrierschrank holen zu können.


Ich blicke zurück auf ein sehr schönes, erstes Bloggerjahr. Zu sehen, dass neben allen Inspirationen und so herzlich gewachsenen Kontakten auch noch so viel Greifbares entstanden ist, macht mich dankbar, sehr zufrieden und auch ein wenig stolz. Erwartungsfroh begrüße ich das Neue Jahr und freue mich, wenn Ihr mich weiterhin begleitet. In diesem Sinne, einen guten Rutsch und Alles Gute für 2013, Marja. 

Mehr DIY- Jahresrückblicke versammeln sich dieser Tage in Hülle und Fülle bei Caro!




22.12.2012

Eiszeit

Wir sind müde. Kränkelnd. Erschöpft. Die Speicherkarte der Kamera ist verschollen (mein liebes Kind, wo hast Du sie versteckt...?!) dabei würde ich Euch vor den herbeigesehnten Feiertagen so gerne noch an meiner wundervollen Post teilhaben lassen, die mich so aufmunternd durch die letzte Woche getragen hat...  Die tägliche Adventspost, ein Rehgewinn und völlig unerwartete Herzensgrüße haben mich sehr gerührt! Vielen lieben Dank! Hier bleibt es über Weihnachten erstmal still. Und eisig:


Für den solebich Adventskalender habe ich eine kleine Eiszeit hinter das 23. Türchen zaubern dürfen. Was da so filigran im Kerzenschein leuchtet, ist mit ganz wenig Aufwand gemacht, hält allenfalls zu Geduld und Ruhe an und läutet so vielleicht auch bei einem von Euch jene willkommene Auszeit über die Feiertage ein... Wie es funktioniert, erfahrt Ihr hier

Ich wünsche Euch besinnliche und fröhliche Weihnachtstage im Kreise Eurer Liebsten. 
Herzlich, Eure Marja

04.12.2012

Adventspost. Angekommen?

Michaela und Tabea haben zwei wunderbare Adventskalender organisiert, gestern nun waren hoffentlich alle zu befüllenden Briefkästen mit meinem Kärtchen für den dritten Dezember versorgt. Birgits Exemplar brauchte einen zweiten Anlauf, weil ich doch tatsächlich die Briefmarke vergessen hatte... Meine Vorarbeiten gab es kürzlich schon hier und hier zu sehen, heute gibt's noch einen Blick auf das Endprodukt: 


Ich habe eine Gipsbinde in Streifen geschnitten und selbige mit Wasser auf die Kärtchen aufgebracht und gut trocknen lassen. Mit Tapetenkleister fanden schließlich die musikalischen Schneeflocken Halt. Jede singt dem Empfänger ein paar Textzeilen aus Bachs Weihnachtsoratorium. Einzig die Stempelei für den dritten Dezember war auf dem groben Untergrund nicht so möglich, wie ich mir das vorgestellt habe. Bei schätzungsweise 4/5 der Karten, mußte ich mit schwarzem Filzstift nachbessern. Meine Karte kommt im Querformat daher - wie selbstverständlich hatte sich das so ergeben. Ich hoffe, die Empfänger können sich damit arrangieren. Die gestempelten Dreien wurden von mir aber für den Fall der Fälle behutsam darauf vorbereitet, dass sie die nächsten Wochen möglicherweise auf der Seite liegend verbringen müssen - sie waren alle einverstanden... 

Mehr Post und Entstehungsprozesse gibt es bei Tabea zu sehen.

30.11.2012

Adventskalender. Last Minute.

Geschafft...: in Windeseile habe ich aus einer Linolplatte die Ziffern 0-9 geschnitzt. Damit dann 24 Butterbrottüten bedruckt und mit Kleinigkeiten befüllt. Das offene Ende mit einer breiten Zickzacknaht der Nähmaschine geschlossen und mit Kugelaufhängern an einer Schnur befestigt. Alles in allem hat es eine gute Stunde gedauert und großen Spaß gemacht. Vom schlechten Gewissen, meine eigentliche Idee aus Stoff in diesem Jahr nicht mehr verwirklicht zu haben, spüre ich nichts mehr. Trotzdem fange ich im nächsten Jahr vielleicht ein wenig früher an... 


Ich freue mich sehr auf die strahlenden Kinderaugen morgen früh! Und für Euch habe ich auch noch eine Kleinigkeit: hinter einem Türchen des Solebich-Adventskalenders verbirgt sich in diesem Jahr eine Überraschung von mir. Vorab nur so viel: es wird eisig... Morgen geht es los. Habt ein schönes Wochenende und einen gemütlichen 1. Advent!

16.10.2012

Upcycling. Herbstausgabe.

Seit ich mein Kind kürzlich zur Blätterlese animiert habe, ist der Herbst auch in unsere Wohnung eingezogen. Jeden Tag kommen neue Blätter hinzu. In Schränken, Kisten, Körben, Schubladen, auf dem Boden - sogar im Einkaufslädchen sind sie käuflich zu erwerben. Wo ich gehe und stehe: Blattsalat (an Kastanien...) Schön finde ich es. Rührend irgendwie. Trotzdem musste ich heute ein wenig ausmisten und habe einen großen Blätterhaufen wieder in die Freiheit entlassen. Weil mich postwendend das schlechte Gewissen gepackt hat, zieren nun aber ein paar besonders schöne Exemplare die Balkontür. Zusammengenäht mit der Nähmaschine geht das ganz schnell. Sieht schön aus und ist obendrein noch vergänglich. Saisonale Dekokisten sind nämlich nichts für mich... In diesem Sinne, herbstliche Grüße!


Mehr Upcycling gibt es wie immer bei Nina. Und was heute sonst noch gewerkelt wird, versammelt sich hier. Sofern es etwas größere Kinder sind als meines, wäre es vielleicht auch eine schöne GRÜNZEUGidee.

09.10.2012

Upcycling in der Puppenstube

Nach einem der letzten Flohmarktbesuche nahmen wir uns eine kleine Puppenstube mit nach Hause. Inzwischen ist auch eine (noch kleiderlose) Püppchenfamilie eingezogen. Der Möbelwagen kommt aber wohl nicht vor Weihnachten. Ein Badezimmer habe ich derweil trotzdem schonmal eingerichtet - aus drei Leuchtmittelverpackungen und Maskingtape. Waschbecken. Toilette. Badewanne. Alles hübsch mosaikgefliest...
Als Kinder haben meine Schwester und ich unseren Puppen unermüdlich Möbel und Hausrat gebastelt. Aus allem, was wir finden konnten. Daran musste ich dauerschmunzelnd denken, als ich mich an einem der letzten Abende dem Puppenbadezimmer widmete. Ich erinnere mich an diverse Badewannen aus Quarkverpackungen. Brötchen aus Salzteig. Tische aus Teeschachteln. Decken aus Taschentüchern. Stühle, Schränke, Betten: das Meiste war recyclet und von Kinderhand gemacht. Ich habe es erfreulicherweise nicht verlernt und werde bestimmt noch einiges an Mobiliar beisteuern. Jetzt schließen wir aber erstmal wieder die Türen. Mögen mir die Püppchen den schamlosen Blick durchs Schlüsselloch verzeihen... 


Noch mehr Upcycling gibt's natürlich wie jeden Dienstag bei der zauberhaften Nina! Außerdem versammeln sich beim creadienstag noch viele weitere kreative Projekte. Und weil solch ein Mosaiktoilettchen den Alltag der Püppchen heldenhaft verschönert in ihrem sonst noch so leeren Häuschen, dürfen die Einblicke heute auch noch zu den wunderbaren dienstäglichen Alltagshelden

25.09.2012

Stoffdruck mit frischen Früchten. Upcycling Dienstag

Gestern gab es hier meine ersten gestempelten Herbstfrüchte zu sehen. Danke für Eure lieben Kommentare, nun freut mich der Anblick der Äpfel umso mehr! Wie angekündigt, habe ich mich gleich an die nächste Frucht gemacht und musste schnell feststellen, dass Äpfel keine Birnen sind... Darum an dieser Stelle ein paar kleine Tipps, vielleicht wollt Ihr es auch mal probieren: 
Ihr braucht Äpfel, Birnen oder, oder.... Dazu Stoffmalfarbe (meine ist für dunkle Textilien und trotzdem brauchte ich drei Durchgänge, bis ich genügend Farbe auf dem Stoff hatte...), einen Pinsel, ein Stück Stoff bzw. ein Kleidungsstück, Tasche oder, oder... Papier als Unter- bzw. Zwischenlage und etwas Fingerspitzengefühl. 


Die Früchte in der Mitte mit geradem Schnitt durch das Kerngehäuse teilen und etwas antrocknen lassen. Ungeduldige helfen mit einem Küchentuch nach. Meine Birne war sehr saftig und nahm deswegen eine Weile so gut wie keine Farbe an! Auch deswegen rate ich unbedingt zu einem Druck auf einem Probestück. Dafür mit dem Pinsel gleichmäßig die Farbe auftragen und die Frucht auf den Stoff drücken. Gegebenenfalls noch einmal etwas von der Frucht abschneiden, weiter trocknen lassen oder mehr oder weniger Farbe auftragen. Willst Du ein fertiges Kleidungsstück oder eine Tasche bestempeln, lege etwas Papier zwischen die Stofflagen, damit nichts durchdrückt. Überlege Dir gut, wo Du die Drucke platzieren möchtest - ich bin mit meinem Exemplar etwas unzufrieden und hätte die Stempelei lieber etwas höher. Aber einmal gedruckt, ist nichts mehr zu ändern! Das gilt auch für kleine Spritzer, Fingerabdrücke und andere Schmierereien... Ich spreche da aus Erfahrung ;-) Mit gefühlvollem Druck gelangen die Früchte schließlich auf den Stoff, anschließend nach Anleitung fixieren. In diesem Falle habe ich mich für das (dreitägige) Trocknen an der Luft entschieden, da ich den Stoff nicht ausdauernd so heiß bügeln wollte. Bestimmt geht das alles auch auf Papier oder anderen Untergründen. Dann muß es natürlich keine Stoffmalfarbe sein. Immer wieder sehe ich auch, dass mit Acrylfarbe auf Stoff gedruckt wird. Ich suche aber noch immer nach Erfahrungswerten bezüglich der häufigen Waschbarkeit? Vielleicht kann mir da jemand weiterhelfen?

Das Shirt ist (in mittlerweile lieb gewonnener Recyclingtradition) eine Zusammenführung aus einem alten Top von mir und einem Shirt aus dem Familienfundus. Nun passt es dem kleinen Mädchen und dem Herbst... Noch mehr Upcycling gibt es heute wieder bei NINA zu sehen! Und was heute außerdem noch gewerkelt wird, sammelt der creadienstag ein.