Posts mit dem Label 12tel Blick werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label 12tel Blick werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

06.08.2014

M e e r malen. 12tel Blick.

Inspiriert vom Urlaub am Meer hat das Mädchen (4) gemalt... Im Moment weilt es bei der Oma im Wald und malt Wölfe... Mehr Kinderkunst immer dienstags bei philuko. Mehr 12telBlicke bei Tabea. 

Vier Fische im Meer und die Sonne steht kopf. A4
Klettergerüst mit Rutsche, Leiter, und...?! A4

Insel-, Land- und Schatzkarte A4
Schiff mit rotem Schornstein, heimlich abends im Bett gemalt. A4


03.06.2014

12tel Blick - KIND OF ART

Es wird höchste Zeit für einen neuerlichen Blick auf den spielpäusschen Maltisch. Grundsätzlich malt das Mädchen (4 Jahre) hier lieber auf dem Boden und meist wird das Bild zu einem klitzekleinen Geschenk gefalten, bevor ich es knitterfrei betrachten oder gar ablichten könnte. Es ist wieder eine große Freude, die Entwicklung zu betrachten. Bilderwelten, kindlicher Phantasie entsprungen... sie sind mir so viel lieber als die Unmengen an Ausmalbildern, die hier zuletzt wochenlang das Geschehen bestimmt haben. Alles nur eine Phase und womöglich auch nicht ganz unwichtig...? Ich empfand die vorgefertigten Bilder und vor allem den Tadel der anderen Kinder, wenn über Linien gemalt oder die Sonne blau wird immer als sehr beschränkend und demotivierend. Nichtsdestotrotz hat das Mädchen lange durchgehalten und immer wieder stundenlang das Ausmalen geübt und zelebriert. An unsere Wand schafften es in diesem Monat die folgenden Bilder:

Bananenhaus (siehe auch das kindermündliche Gurkenhaus)

Mamas Haus ganz ohne Obst und Gemüse: mit Bett, Fenster, Tür und Spitzdach

die erste Katze

 
"Bunte Knallers" (Silvester bei Tag)

Die Bilder wandern heute auch zu philukos KIND OF ARTeiner wunderschönen dienstäglichen Sammlung von Kinderkunst. Und wie stets zu Tabeas Sammlung 12tel Blick.

24.04.2014

Doppelkopf

Mein Kind malt mich doppelköpfig. Wenn der erste mal zu durcheinander ist, greift man auf den Zweitkopf zurück. Wunderbar. Wäre es doch so einfach. 


Doppellächelnd getragen zu Tabeas Sammlung...

20.02.2014

12tel Blick

Ein Jahr. 12 Monate. Zwölf Fotos. Immer aus der gleichen Perspektive.
Tabea Heinicker hatte die Idee und stellt monatlich ein vielfältiges Album zur Verfügung. 

Märchenhaft sind die Bilder der letzten Wochen. Heute haben wir Euch Rotkäppchen, Rapunzel, einen Prinzen auf dem Pferd und eine rätselhafte Gestalt mitgebracht. Beginnen wir mit letzterer - entstanden irgendwann heute morgen zwischen 4.30 Uhr und 6 Uhr (ohne Worte. grrrr). Ich fand es erst auf dem Boden des Zimmers, als das Kindlein schon im Kindergarten war. Drum bleibt nun viel Raum zum Interpretieren, aber ich mag es sehr und tippe auf einen fliegenden Vogel mit drei Schnäbeln: 


Rotkäppchen mit Wald, (Mensch-)Wolf und Jäger hat ein paar Knicke gelitten. Grundsätzlich wird gerade jedes Bild gefaltet und verpackt, wenn ich nicht rechtzeitig eingreifen kann. Die Kombination von Gegenständlichem und Vielfarbigkeit ist noch ziemlich selten und hat mich überrascht:  


Rapunzel im Turm und der rückwärts reitende Prinz mit langen Zügeln sind schon vor ein paar Wochen entstanden. Man beachte die Beugung der Prinzenknie... 


Viel wird gemalt dieser Tage. Meistens ohne mich, ganz allein im Zimmerchen oder bei mir in der Küche, während ich koche. Das ist neu. Und tut den kleinen Kunstwerken sehr gut, wie ich finde ;-). Im nächsten Monat ist Frühling, vielleicht werden wir dann ganz viele Blümchen sehen? Ich bin gespannt... 

20.01.2014

12tel Blick

Ein Jahr. 12 Monate. Zwölf Fotos. Immer aus der gleichen Perspektive.
Tabea Heinicker hatte die Idee und stellt monatlich ein vielfältiges Album zur Verfügung. 

Willkommen zurück! Weil es im letzten Jahr so viel Spaß gemacht hat, sind wir gerne wieder dabei. Ich bin mir sicher, es wird sich weiterhin eine Menge tun im Malen der Tochter, die in wenigen Tagen vier Jahre alt wird. Deswegen behalten wir unseren Blick auf die kleinen und großen Kunstwerke und möchten ihn gerne wieder mit Euch teilen. Kürzlich haben wir die Einladungskarten für die Geburtstagsfeier gestaltet, da war es wieder: jenes Malen, welches unter Kindern auch gerne Krikelkrakel geschimpft wird. Mittlerweile glaube ich, es ist die Rhythmik des Strichelns, die das Kind wohl in besonderem Maße fasziniert. Das Malen und die Bewegungen als solches, weniger das fertige Bild. Nun, so soll es sein... Nichtsdestotrotz gab es auch wieder eine schöne Versammlung an Kopffüßlern. Wuchsen die Arme eigentlich schon immer in den Kniekehlen? Ein Porträt einer, ganz frisch um ein weiteres Baby gewachsenen Lieblingsfamilie. Und auch Prinzessinnen mischen sich nun langsam ins Leben des Kindes. Die Kronen für sie sind schon gemalt... In diesem Sinne, ich freue mich auf ein Jahr Geschichtenbilder und Phantasiegestalten, auf Überraschendes und die Freude am Malen! 

Edit: Fortan immer dienstags gibt es gesammelte Kinderkunstwerke bei Philuko. Welch ein Fest, dann und wann reihen wir uns gerne ein...!

31.12.2013

12tel Blick

Ein Jahr. 12 Monate. Zwölf Fotos. Immer aus der gleichen Perspektive.
Tabea Heinicker hatte die Idee und stellt monatlich ein vielfältiges Album zur Verfügung. 

Ein Jahr lang habe ich mit Euch das Malen meiner Tochter verfolgt, bald nun ist sie vier Jahre alt. Viel ist passiert, die Bilder haben sich verändert... Sie erzählen Geschichten, zeigen Häuser, Menschen und seit ein paar Wochen durchgehend Buchstabensalate (in der Kita wird jedes Bild mit Namen beschriftet und so fordert das Mädchen gerade sehr wissbegierig jeden Namen aus dem näheren Umfeld als Vorlage zum Abschreiben). Oft genug bekomme ich aber auch Bilder, in denen die Freude am Pinselschwung, der Spaß am Stricheln und Punkten ganz und gar im Vordergrund steht. Darauf ist gar nichts Gegenständliches zu erkennen und das ist ganz und gar gut so. Ich werde dem Kinde weiter über die Schulter schauen und freue mich auf ein neues Bilderjahr mit Euch. Danke, dass Ihr uns begleitet habt. Die Gelassenheit und Freude, mit der ich die Entwicklung betrachten kann, habe ich auch ein wenig Euch zu verdanken. Denn manchmal lässt man sich von dummen, unüberlegten Kommentaren (Krikelkrakel, kannst Du doch gar nicht, kann ich aber nicht...) ja doch ein bisschen die Laune und den Spaß verderben. Und um die Freude daran soll es gehen, nicht aber um das richtige Haus, den richtigen Pinselstrich, die richtige Farbe... In diesem Sinne, bis zum nächsten Jahr! Zum Abschluss gibt's für Euch noch Schnee- und Weihnachtsmann aus der Dezemberfeder: 

23.Dezember 2013

 15.Dezember 2013

Von links nach rechts, von oben nach unten, ein Klick aufs Datum führt zu den vergangenen Posts:


20.11.2013

12tel Blick

Ein Jahr. 12 Monate. Zwölf Fotos. Immer aus der gleichen Perspektive.
Tabea Heinicker hatte die Idee und stellt monatlich ein vielfältiges Album zur Verfügung. 

Seid gegrüßt, liebe 12telBlickfreunde. Verzeiht, wir haben Euch im Oktober warten lassen, deswegen wird es heute etwas umfangreicher. Denn gemalt wurde trotzdem im Hause Spielpause. Am liebsten mit vollem Einsatz, mit Haut und Haar... In der Kita wird derzeit viel gemalt und gebastelt. Einiges klingt im Kinde so lange nach, dass wir es zu hause unbedingt wiederholen müssen. Im Herbst entstanden einige Bäume mit bunten Blättern und vielen schmutzigen Ärmeln, die man wunderbar waschen kann. Schmunzeln muss ich immer wieder darüber, dass das Kinde stets leidenschaftlich gerne Hände und Arme für einen Druck bepinselt, dieses Gefühl aber offenbar eigentlich nicht so gerne hat, denn hernach wird alles umgehend wieder abgewaschen. Nur, um anschliessend doch wieder alles einzufärben. Dieser Vorgang hat sich hier zu Spitzenzeiten fünf, sechs Mal wiederholt. Gut, dass zwischendurch nicht jedes Mal auch noch ein neues Shirt an den Leib musste. 

Der Druckarm...
Das Blattwerk...
Die Vorlage aus der Kita...

Im November muss es wieder ein paar unglückliche Meinungen über die kindlichen Malkünste in der Kita gegeben haben. "Das ist doch alles nur Krikelkrakel. Hihi. Haha. Höhö." Das Mädchen, inzwischen drei Jahre und zehn Monate jung,  hört trotzdem nicht auf zu malen, aber ich bemerke hier und da sehr wohl jene "KannIchDochNicht-Haltung". Das ist nicht immer ganz einfach aufzulösen, aber ich bin zuversichtlich, dass das Geschwätz der anderen die Lust am Malen und Basteln nicht nachhaltig wird bremsen können. 
Die Tage werden wieder kürzer, die Drinnenzeit länger und immer öfter landen neben Stiften und Farben nun auch andere Utensilien auf dem Tisch. Ein großer Eimer Playmais ist eingezogen und hat uns schon viel Freude gemacht. Ein wenig Glitzerliebe ist aus der Kita herüber geschwappt. Die Schere ist immer dabei und schneidet zu meinem Verblüffen wie aus dem Nichts sehr säuberlich an Linien entlang. Der erste Name ist (ab-)geschrieben und der Pinzettengriff wird wieder neu erlernt. Wer genau hinschaut, ahnt, dass am selben Tische wohl auf der gegenüberliegenden Mamaseite schon für die diesjährige Adventspost gewerkelt wurde. Ein Monat bleibt uns noch für die grosse Bastellust, dann haben wir ein Jahr lang monatlich auf unseren Maltisch geschaut und immer wieder Neuigkeiten entdeckt. Den Blick führen wir gerne weiter, zu spannend sind die kleinen und großen Schritte nach vorn. Und zu schön auch der Blick zurück... Mehr Blicke nach vorn, nach unten, oben oder hinten sammeln sich ab heute wieder bei Tabea.


Ein Klick aufs Datum führt zu den vergangenen Posts:
  22. September/ Oktober/November

01.10.2013

12tel Blick

Ein Jahr. 12 Monate. Zwölf Fotos. Immer aus der gleichen Perspektive.
Tabea Heinicker hatte die Idee und stellt monatlich ein vielfältiges Album zur Verfügung. 

Mit dem Ende des Sommers wird tatsächlich wieder mehr gemalt im Hause Spielpause. War das letzte Haus noch ein Gemeinschaftswerk von Mama und Tochter, so ist dieses Exemplar ganz allein der Kinderhand entsprungen. Lichtdurchflutet mit vielen runden Fenstern und Spitzdach (ein Ausruf der Freude hat das Gelingen desselben begleitet) und Prasselregen... Ich höre neuerdings immer wieder den Ausspruch "das kann ich nicht, so sieht doch kein Haus/Baum/Blume aus" und fürchte, man schnappt dieses Unding in der Kita (unter Kindern, die es wohl von großen Menschen haben...?) auf. So gefiel auch der erste selbst gemalte Baum dem Mädchen überhaupt nicht. Ich hingegen war hellauf begeistert, konnte das wohl recht glaubhaft vermitteln und bekam an jenem frühen Sonntagmorgen einen (beidseitigen) Wald geschenkt, den ich sehr, sehr gerne habe... Zwischendurch bekomme ich immer wieder zahllose Wiesen überreicht, die diesem oder jenem Bild sehr ähneln. Auf wirklich Gegenständliches möchte man sich also noch keinesfalls festlegen und so bin ich gespannt, was das letzte Jahresdrittel noch an Veränderungen bringt... 

22.September 2013
1. September 2013
Ein Klick aufs Datum führt zu den vergangenen Posts:
 20. Mai / 27. Juni25. Juli/ 10.August / 22. September

20.08.2013

12tel Blick

Ein Jahr. 12 Monate. Zwölf Fotos. Immer aus der gleichen Perspektive.
Tabea Heinicker hatte die Idee und stellt monatlich ein vielfältiges Album zur Verfügung. 

Die Situation ist beinahe unverändert. Die Malerlebnisse eines Monats können wir wegen überbordender Draußenaktivitäten an einer Hand abzählen. Nichtsdestotrotz können wir ein kleines Gemeinschaftswerk mit Geschichte zeigen. Auf Wunsch des Mädchens malte ich ein Haus. Dann folgten von Kinderhand zunächst die Fenster. Wegen Platzmangels landete die grüne Tür einfach neben dem Haus. Die Mamahand wurde beauftragt, Pippi Langstrumpf ins obere Fenster zu malen. Von Kinderhand ergänzt wurden in den unteren Etagen der Villa Kunterbunt Annika und Tommy. Beide wurden plötzlich krank und mit einem roten Fieber bemalt. Auch Pippi hat sich leider angesteckt und blaues Fieber bekommen. Alles halb so schlimm. Es eilen schon sämtliche Mamas, Papas und Piraten von Ferne heran, um die Kranken wieder gesund zu pflegen. Die da wären jene bunten Punkte um das Haus herum. Wohl wegen der Dringlichkeit alle ohne Haut und Haar und Beine... Pippi Langstrumpf hat hier unverändert Heldenstatus. Das kann einem ja mit der Zeit auch ganz schön auf den Keks gehen. Der Blick in die Kita zeigt mir aber jeden Tag aufs Neue, dass wir uns ja eigentlich eine angenehme Heldin ausgesucht haben. Star Wars, Spiderman, Barbie und Fillypferd dürfen meinetwegen gerne bis auf Weiteres draußen bleiben... 


Ein Klick aufs Datum führt zu den vergangenen Posts:
 20. Mai / 27. Juni/ 25. Juli/ 10.August

31.07.2013

12tel Blick

Ein Jahr. 12 Monate. Zwölf Fotos. Immer aus der gleichen Perspektive.
Tabea Heinicker hatte die Idee und stellt monatlich ein vielfältiges Album zur Verfügung. 

Als wäre der letzte 12tel Blick erst gestern gewesen, heute auf den letzten Drücker unser Julibild...: weiterhin wird kaum gemalt. Eigentlich gar nicht. Wir sind draußen und entdecken die Welt. Einzig bei seiner lieben Oma hat das Kind letzte Woche mal kurz in die Farbkästen gelangt, das kühlende Nass rief aber sogleich wieder verlockend laut und das Bild (diesem und diesem hier sehr ähnlich) blieb trotz mehrerer Anläufe unvollendet. Und so war ich froh, dass wenigstens eine kleine Sommerpost im Garten großen Anklang fand bzw. gar aus eigenem Antrieb entstand. Geschrieben ganz geduldig von rechts nach links. Jede Zeile in einer neuen Farbe und einer neuen Schriftart, gefüllt mit vielen schönen Erlebnissen und Sommergeschichten. Ein paar davon erzählen wir Euch noch...


 Alle vergangenen Monate, von rechts oben beginnend, weiter gegen den Uhrzeigersinn: 
Ein Klick auf das Datum führt zum jeweiligen Post.


27.06.2013

12tel Blick

Ein Jahr. 12 Monate. Zwölf Fotos. Immer aus der gleichen Perspektive.
Tabea Heinicker hatte die Idee und stellt monatlich ein vielfältiges Album zur Verfügung. 


Das Kinde ist eigentlich nur noch draußen. Klettern, Fahrradfahren, schaukeln, hüpfen, springen, tanzen - Stifte, Papier oder Pinsel werden ehrlich gesagt gerade nicht angerührt, allenfalls die Straßenkreide zieht ein paar Linien auf den Hof. Und so geschah es, dass ich eigens für den 12tel Blick einen Malnachmittag einberufen musste. Ein Regenguß kam mir zu Hilfe und so fanden wir schnell wieder Gefallen an Pinsel und Farbe. Nach all den Fluten der vergangenen Wochen - die letzte setzte nun auch den Leipziger Keller unter Wasser - habe ich ehrlich gesagt fest mit einem Wasserbild gerechnet. Aber es kommt ja immer anders und so darf es auch weiterhin sein... Voilà: FEUER nebst einigen wichtigen (laut ausgesprochenen) Erkenntnissen: rot und gelb wird orange und rot und weiß wird rosa. Unter dem Feuer befindet sich übrigens ein (nicht ganz vollständiger) Regenbogen. So schnell konnte ich aber die Kamera gar nicht zücken wie dieser wieder übermalt war. Im Moment kommt es mir ein bißchen so vor, als sammle das Kind jene Geschichten, die irgendwann mal zu Papier kommen... sie werden intensiv erlebt und in den blühendsten Wörtern erzählt (heute: anschnellern = Karussell anschubsen) und in kommender Zeit auch sicherlich wieder zu Papier gebracht. Einstweilen freue ich mich an allem, was mittlerweile schon entstanden ist und an Isabells wunderschönem Artikel über Kinderzeichnungen... Auf bald in alter Frische - wir brauchen dafür noch etwas (analoge) Zeit.


 Obere Reihe: 6. Januar  / 2. Februar / 15. März  Untere Reihe:  6.April / 20.Mai/ 27.Juni
Ein Klick auf das Datum führt zum jeweiligen Post.

20.05.2013

12tel Blick

Ein Jahr. 12 Monate. Zwölf Fotos. Immer aus der gleichen Perspektive.
Tabea Heinicker hatte die Idee und stellt monatlich ein vielfältiges Album zur Verfügung. 


Nach den Kopffüßlern vom April wurde es hier erstmal ruhig in der Malecke. Das Leben findet wieder überwiegend draußen statt, auf Spielplätzen, auf Wiesen, in Wäldern und es wird merklich weniger zu Papier gebracht. Ein paar Runden Salzteigkneten hat es derweil gegeben. Außerdem ein Pinselgelage mit viel Farbe das an die Anfänge meiner 12tel Blick Aufzeichnungen erinnerte. Mit dem Pinsel zählt - so scheint mir - im Moment mehr die Lust an der Farbe, am Mischen, am Manschen, am Flächen füllen. Figürliches, sehen wir mal vom ersten Osterei ab, ist mit dem Pinsel große Ausnahme. Kopffüßler gibt es weiterhin, diesmal mit Filzstiften und bewußter Vielfärberei. Die großen Menschen (einer bin ich) bekamen blaue Haare und je einen Lachenmund. Die zwei kleinen Menschen (einer ist das Mädchen höchstselbst) bearmen einander. Warum ich so ausgeprägte Füße bekam, entzieht sich meiner Kenntnis. In dem grünen Vogelnest steckt jene Geschichte vom verlorenen Vogelei, welches kürzlich auf des Mädchens Sandkasten zerbrach. Am selben Tage haben wir eine Meise begraben, welche zwar nicht aus dem Nest gefallen, wohl aber in die Fänge einer Katze geflogen war. Das Nest wurde also vorsätzlich und immer wieder betonend ganz dicht gemalt, damit kein Ei und auch kein Vogel jemals herausfallen möge... Vielleicht können wir ja mit dem Junibild das Nest noch fest in einem Baum verankern? Ich bin weiterhin sehr gespannt... 

20.Mai 2013

     Oben links startend, gegen den Uhrzeigersinn: 6. Januar  / 2. Februar / 15. März  /  6.April / 20.Mai
Ein Klick auf das Datum führt zum jeweiligen Post.

22.04.2013

12tel Blick

Ein Jahr. 12 Monate. Zwölf Fotos. Immer aus der gleichen Perspektive.
Tabea hatte die Idee und stellt monatlich ein vielfältiges Album zur Verfügung.

Hier schon einmal bejubelt, können wir in diesem Monat voller Freude die ersten Kopffüßler vorstellen. Auch dieser Entwicklungsschritt hat mich wieder völlig überrascht und kam sehr plötzlich. Haben wir uns im März noch an ebenso unerwartet auftauchenden Ostereiern und Linien innerhalb von Kreisen gefreut, entstehen nun einen Monat später ganze Horden von Eierköpfen mit inzwischen doch überwiegend zwei Beinen, Armen, Füßen, Augen, Nase und Mund. Seit ein paar Tagen allerdings soll am Ende immer noch der Name drauf. Das erledigt das Mädchen natürlich höchstselbst, indem es große Teile der Zeichnung wieder unter Krikelkrakel verschwinden lässt...


Hier nocheinmal alles bisher Geschehene im Überblick. Ein Klick auf's Datum führt zum jeweiligen Post. Ich freue mich jetzt schon auf den nächsten 12tel Blick und bin sehr gespannt, was mir die junge Dame in der Zwischenzeit auf's Papier zaubert...

                                                                                       6. Januar      2. Februar
                                                                                      15. März       6. April

Alle Blicke im April sammelt Tabea ein. 

06.04.2013

Punkt, Punkt, Komma, Strich. 12el Blick.

Wegen großen Staunens kann ich unmöglich bis zum nächsten 12el Blick warten: hier entstand der erste Kopffüßler. Es ist der Papa. Mit Haut und Haar. Und Armen. Neun liebe Menschen mit immerhin 17 Beinen hat das Mädchen heute gemalt. Manche haben Haare. Manche haben Füße und Arme. Und alle haben einen lachenden Mund. Begeisterte Grüße...

Unsere Freude über die neuen Fähigkeiten wird noch bis weit in den Sonntag hineinreichen, darum hinauf zum Teilen auf Marias Kreativberg

20.03.2013

12tel Blick

Ein Jahr. 12 Monate. Zwölf Fotos. Immer aus der gleichen Perspektive.
Tabea Heinicker hatte die Idee und stellt monatlich ein vielfältiges Album zur Verfügung. 

In diesem Monat kommt Leben in unseren Blick auf das malende Kind. Von jetzt auf gleich entstehen plötzlich ganz andere Bilder. Als hätte das Kind einen Schalter umgelegt oder sich in der Kita heimlich still und leise etwas abgeguckt? Diesmal wurden die Buntstifte den Pinseln vorgezogen und hier zeigt sich eine deutliche Entwicklung. Die Anordnung von Linien innerhalb eines Kreises im Kreis hat mich schwer beeindruckt, weil sie für mich nach vielen Bildern mit ganz wildem Strich fast aus dem Nichts kam. Vor ein paar Wochen gab es ein paar Vorzeichen, als das Kinde unentwegt Linien malte. Die waren zwischenzeitlich schon wieder völlig in Vergessenheit geraten und durch schwungvolles "Krikelkrakel"  (vermeintlich ohne Sinn und Verstand) ersetzt worden. Leider ist mir in meiner Begeisterung darüber entfallen, was genau nun auf dem Bild zu sehen sein soll:

15. März 2013
Die folgende kleine Spielerei zeigt, dass auch für das Kind die neu erworbenen Fähigkeiten wohl etwas überraschend kamen: Mama, schau mal, ich kann ein Ei! Denn die Freude über das zweite schon gelungene Ei kam aus tiefstem Herzen und böte in ihrer Ausdauer Material für ein weiteres Filmchen! Und hat mich hinter der Kamera zu Tränen gerührt... Eben kommt mir der Gedanke, dass es sich gar um ein Spiegelei handeln könne. Da ich, am selben Tische sitzend, aber zur gleichen Zeit Ostereier ausschnitt, vielleicht doch ein abwegiger Gedanke... 

10. März 2013 Mama, schau mal, ich kann ein Ei!
Leider nicht fotografisch dokumentiert sind zwei lange Beine (Striche), die das Kinde an einen Kopf malte, der von der großen Schwester nicht vollendet worden war. Da lachte das Mutterherz. Voller Stolz. Das muß ich ohne Umschweife zugeben... Ich bin sehr gespannt, wie es weitergeht und freue mich darauf, in einem Monat wieder einen Blick auf die kindlichen Zeichnungen mit Euch zu werfen. Alle Märzblicke sammelt Tabea ein. Wer nochmal schauen möchte: unser Februarblick, unser Januarblick

6.Januar 2013                         2.Februar 2013                         15.März 2013

20.02.2013

12tel Blick

Ein Jahr. 12 Monate. Zwölf Fotos. Immer aus der gleichen Perspektive.
Tabea Heinicker hatte die Idee und stellt monatlich ein vielfältiges Album zur Verfügung. 

Seit unserem Januarbild ist so manches passiert: das kleine Mädchen feierte den dritten Geburtstag und ist nun ein Kindergartenkind. Der Maltisch in der Küche ist im Zuge einer kurzentschlossenen Renovierung verrückt worden und bringt mich für die nächsten Monatszwölftel womöglich in kleinere Perspektivschwierigkeiten. Auf dem Papier tut sich auch einiges, wenngleich sich die Bilder auf den ersten Blick noch nicht wesentlich voneinander unterscheiden. War im Januar ein Werk erst beendet, wenn auch das letzte weiße Fleckchen unter einem Einheitsbrei an Farbgemisch verschwunden war. So werden die verschiedenen Farben im Februar durchaus differenzierter und sparsamer eingesetzt und auch eifrig benannt. Gerne wird auch wieder der Pinsel auf die Seite gelegt und mit den Fingern oder ganzen Händen gemalt. Die Motive, die jedem Bild zugrunde liegen, erkenne ich (sieht man mal von einer Ausnahme ab) in der Regel nicht.  Über einen großen, roten Tiger - das erste KiTaGemälde - habe ich mich trotzdem sehr gefreut! 


Um dem Kinde alle Freiheiten zu lassen, möchte ich mir selber für die verbleibenden Monate ein paar wenige Regeln auferlegen: ich gebe keinerlei Motivvorschläge und auch die Technik soll zumindest im Rahmen der Monatsblicke allein der Laune des Kindes entspringen. Gut möglich, dass im März geklebt, gerissen, geschnitten oder/und lieber mit Buntstiften gemalt wird.  Ich lasse mich überraschen und freue mich, wenn ihr uns weiterhin begleitet und Eure eigenen Erfahrungen und Erinnerungen teilt! 

6.Januar 2013      2. Februar 2013

20.01.2013

12tel Blick


Ein Jahr. 12 Monate. Zwölf Fotos. Immer aus der gleichen Perspektive. 
Tabea hat mich schon im letzten Jahr mit Ihrem monatlichen Blick auf ihr Städtchen begeistert. In diesem Jahr lädt Sie uns ein, unseren eigenen Blick 12 Mal mit ihr zu teilen. Seit Wochen bin ich deswegen in Gedanken immer wieder auf Motivsuche und doch soll es nun jene Perspektive sein, die so gar nichts vom natürlichen Lauf der Jahreszeiten zeigen wird. Und doch: es wird bunt und spannend. Ich bin mir sicher. Die Bilder von Kindern verändern sich. Lange Zeit gab es "nur" Gekritzel. Mit ganzem Körpereinsatz... Inzwischen werden die Bewegungen feiner. Nachdem vor ein paar Wochen noch ausschließlich gerade Linien auf's Papier kamen, wird dieser Tage jedes Blatt restlos bemalt, bis kein weißes Fleckchen mehr zu sehen ist. Vielleicht werden wir zum Ende des Jahres schon den ersten Kopffüßler sehen? Ich glaube, dass viel passieren wird auf unserem Papier. Womöglich findet Ihr Gemeinsamkeiten? Vielleicht ist es auch einfach schön und wichtig zu sehen, wie unterschiedlich Kinder eben sind? Oder es mag mir jemand voraussagen, was wohl im nächsten Monat passiert? Vielleicht werden wir im Laufe des Jahres ja auch etwas von dem erkennen, was die junge Dame hier meint, zu Papier gebracht zu haben: Mama, Papa, Oma... und so ziemlich alle Menschen, die sie mit Namen kennt... Ich bin sehr gespannt, was sich während der nächsten Monate verändert.


Die Malerin wird in acht Tagen drei Jahre alt. Wenn Sie Ihr zeichnerisches Talent von mir geerbt hat, wird die diesbezügliche Entwicklung übrigens bald schon stagnieren. Für diesen Fall bin ich gewappnet und werde dann meinen und Euren Aufmerksamkeitsfokus einfach auf die Wachstumskurve der malenden Hand richten oder doch noch auf einen Ort in der freien Natur umschwenken. In jedem Falle würden wir beide dann sehr gerne einen so wunderbaren Kurs bei Tabea besuchen, um den Picasso in uns (wieder) zu finden... 

Alle anderen Perspektiven für das Jahr werden hier eingesammelt.