08.02.2013

Nachbereitung. Vorbereitung.

Eine Woche Kitaeingewöhnung (unter erschwerten Bedingungen) liegt hinter uns. Wir hängen noch eine weitere dran. In ein paar Jahren werden wir darüber lachen. Bestimmt. Dieser Tage ist es aber wirklich eine große Aufgabe. Vor allem für mich. Ich sehe und fühle die Unsicherheit meines Kindes. Die noch sehr vorsichtigen und unsicheren (Fort-)Schritte in eine so unbekannte Welt. Die Rückschritte in meine Arme. Auch sehen wir dort täglich einen kleinen Jungen ohn Unterlaß nach seiner Mama flehen und weinen. Der Gedanke daran, dass mein Kind jemals solche Sehnsucht nach mir leiden muß, bricht mir das Herz. Ich bleibe. Als Hafen, als Ausgangspunkt. Für eine große, schöne Reise... 
Heute gelang es mir mit großem Verhandlungsgeschick, ein drohendes Krokodilskostüm abzuwenden. Welche Erleichterung. Entspannt treffen wir am Nachmittag erste Vorkehrungen für eine weniger aufwendige Verkleidung zum nahenden Fasching. Kann man doch schon fast so lassen...? Euch ein schönes Wochenende!


Kommentare:

  1. Irgendwie bekomme ich nachträglich ein schlechtes Gewissen... Damals bestand die Eingewöhnung aus ein paar Tagen "Mittagskind"... - Die Kleine wird süß aussehen zum Fasching, auch wenn es mit dem Krokodil erst im nächsten Jahr klappt... Krokodil will ja nicht jeder sein!

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  2. Beim Morgenkreis gab es heute schon große Verkündungen um die Verkleidungen... Krokodil war nicht dabei. Pippi aber auch nicht. Stattdessen Prinzessinnen soweit das Auge reicht :-) LG und nein... ein schlechtes Gewissen ist unangebracht. Nur weil ich nicht loslassen kann ;-). pfff. ... m.

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  3. ich schwör dir mir geht und ging es ganz genauso.
    ich frage mich oft, ob ich nicht einfach zu weich für diese welt bin, aber ich bin eben ich und eine authentische mutter ist besser als eine aufgesetzte.
    so hab ich auch oft beim abschied mitgeweint und erklärt, dass auch ich traurig bin. an anderen tagen habe ich mich ganz arg zusammen gerissen. naja ;)

    es wird!

    außerdem ist als pipi in den kiga zu gehen auch ne tolle sache :)

    sei lieb gegrüßt

    halitha

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  4. deine kleine ist ne süße;) kopf hoch, liebe marja...stell dir vor, wie es ohne kita wäre -für dich und für deine tochter. eine traurige überlegung...vielleicht ist der kleine junge, wenn mama da ist, auch einsam.
    sei liebst gegrüßt von birgit

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  5. och schade. kein krokodil ... wischtränenderenttäuschungab ...

    abschied. ne. da ist es ja wieder, dass man sich als mutter schlecht fühlt, weil man mal wieder falsche gefühle hat. wenn du auf dein kind reagierst und nicht umgekehrt, dann ist alles o.k. und du solltest deinem instinkt folgen. damit meine ich, wenn das kind nur anhänglich ist, weil es deine ängste spührt, dann könntest du versuchen, dass du dich zurücknimmst ... aber wenn das kind nachhaltige trennungsprobleme hat ... muss man sich selbstverständlich darum kümmern. was soll das kind denn sonst denken?

    wie du die kita beschreibst, das klingt ja auch nicht optimal.

    liebe grüße . tabea

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  6. allerliebst!
    und eine ganz tolle mama.
    alles gute euch.
    und von herzen danke für deinen so lieben kommentar.
    °°°u.

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  7. Oh ja, Pipi Langstrumpf wollte ich auch immer sein. Sieht total süß aus deine Kleine. Gönnt euch ruhig noch die gemeinsame Zeit. Noch früh genug geht es los mit dem "harten Leben".

    LG,

    Nini

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  8. Oh, ich kann Dich so gut verstehen. Unsere Kita-Eingewöhnungszeit liegt jetzt schon 2 Jahre zurück... kommt mir ewig vor :-)
    Aber ich kann alles noch fühlen, es war so schwer. Und doch so schön, zu sehen, wie mein kleiner Mann ein kleines Stückchen größer und selbständiger wurde :-)
    liebe Grüße und ich wünsche Dir viel Durchhalte-Kraft :-)
    Nina

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Ich freue mich sehr über Eure Worte!